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#81
EBONY

  Wieder einmal wollte Jay alles auf eigene Faust machen. Manchmal kam es ihr so vor als glaubte Jay er konnte alles besser als andere. Lex und sie hatten auch auf eigene Faust gehandelt aber sie waren zu zweit dort gewesen und es war schon nicht gerade leicht gewesen. Es hätte auch schief gehen können und so sah sie Jay einen Moment an. „Ja..vermutlich wirst du viel mehr raus finden als wir das konnten.“ Gab sie sarkastisch von sich und fixierte ihren Ex-Freund. Eigentlich passten Jay und Amber perfekt zusammen. Sie glaubten beide ständig der Nabel der Welt zu sein und alles besser zu können oder zu wissen als andere. Jamber passten wie Arsch auf Eimer zusammen. Nun aber wollte Ebony einfach nur etwas Distanz zwischen ihnen aufbauen. Sie fühlte sich wie ein Tier im Käfig welches man eingesperrt hatte. Lex Kommentar ließ sie mit den Augen rollen. Der perfekte Jäger war er auch nicht aber er tat mal wieder so. Es war so typisch. Hoffentlich war die Quarantäne schnell vorbei… sonst würde sie hier noch irgendjemanden erwürgen, so viel stand fest.

Die beiden kamen am Fluss an und Lex hatte tatsächlich den Abwasch in der Hand. Das konnte er mal schön alleine machen. Sie würde das ganz sicher nicht tun. „Viel Spaß.“ Das konnte sich die ehemalige Loco Anführerin nicht verkneifen und grinste leicht. Lex beim Abwasch… ein seltenes Bild. Ebony tat es Lex aber gleich und zog die Schuhe aus und es folgte die Jacke. Noch immer trugen sie beide die Technokleidung, dass musste sich auch unbedingt ändern. Das Wasser war herrlich frisch und tat wirklich gut auf der Haut. Ebony ahnte das Lex hoffte mehr von ihr zu sehen aber das konnte er schön knicken. Sie trug noch immer etwas unter der Technouniform und das würde auch schön so bleiben. Zwar war Ebony nun wirklich nicht prüde aber etwas necken konnte sie Lex schon. Dazu sprang er einfach viel zu sehr darauf an und das war durchaus amüsant.

„Ich hoffe die Quarantäne ist schnell vorbei… die beiden gehen mir jetzt schon auf die Nerven.“ Ebony drehte sich mit diesen Worten zu Lex um und rieb mit dem kalten Wasser über ihre Arme. Sie hatte das Gefühl überall zu kleben durch den Schweiß der das Fieber verursacht hatte. Eine richtige Dusche wäre nun ein Traum… war aber leider nicht so und das schon lange. Aber gut, man musste das beste daraus machen. „Mach das ja ordentlich...sonst darfst du dir noch was anhören.“ Feixte Ebony und kam um ein breites Grinsen nicht drum rum.
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#82
Lex und Ebony (Play privat im Discord)


Lex
Der Abwasch wurde dem langhaarigen versüßt, indem Ebony auch ins Wasser kam, sich leicht entkleidete und begann sich die Arme mit Wasser zu reinigen. Ihr bissiges Kommentar entlockte ihm kein böses Kommentar, irgendwie wurde er in letzter zeit zahm wie ein Lamm in ihrer Nähe, ungewöhnlich, denn sie kannten und neckten sich schon ziemlich lange. Schnell hatte Lex alle vier Schüsseln und die Löffel gereinigt, die er ineinander stapelte um sie wieder an Land zu bringen.  ,,Wieso, ist doch eigentlich ganz nett hier...?!“, fand Lex zumindest in diesem Moment. ,,Weißt Du denn schon wo es Dich nach der Quarantäne hintreiben wird...?“, versuchte er weiter herausfinden. Es war ja mehr als offensichtlich, das die anderen sie nervten und Lex konnte sich gut vorstellen, dass sie mit den Mall Rats nichts zu tun haben wollen würde und in der Stadt lieber ihr eigenes Ding machte. Die Strömung des Flusses lies eine der Schüsseln in Ebonys Richtung treiben und Lex hechtete hinterher. Er kam dabei in tieferes Wasser und seine Hose war in wenigen Sekunden völlig durchnässt. Doch das war bei der Hitze kein Problem. Er warf die übrigen Schüsseln in Richtung Ufer, wo er auch das Tuch zurück gelassen hatte, in dem das Geschirr vorher verstaut war. Dann griff er die abgetriebene Schüssel, füllte sie mit Wasser, grinste in Ebonys Richtung und hatte sie im nächsten Moment in ihre Richtung entleert.

Ebony
Lex hatte das Geschirr schnell gespült und aus dem Augenwinkel sah sie ihn an. Bei seiner Frage zuckte Ebony mit den Schultern. "Ich weiß es noch nicht. Ich werde auf Dauer aber nicht hier bleiben... dieses Getue von manchen Mall Rats geht mir einfach nur auf den Geist" das konnte sich Lex aber sicher denken. Lex hechtete hinter einer Schüssel her und wurde dabei noch nasser. Ebony konnte sich gerade ein Kommentar verkneifen als auch schon ein Schwall Wasser über sie kam. "LEX!" Ebony erschauderte bei dem kühlen Wasser. Langsam ging sie auf Lex zu grinste Verführerisch und stellte ihm so ein Bein das er mit einem Platscher in den Fluss viel. Ihr grinsen wurde größer.

Lex
Sonderlich überrascht war er wirklich nicht,  doch ein kleiner Teil in ihm hatte gehofft ,sie würden einfach wieder zurück gehen.  Doch eigentlich erwischte er sich selbst dabei, wie er nicht das Camp hier meinte, sondern ihr richtiges Zuhause.  Er nickte kurz und schrubbte mit seinen Händen in den Schüsseln rum.

Noch bevor sich Ebony über seine nasse Hose amüsieren konnte,  hatte er sie ebenso mit Wasser überschüttet.  Er hatte alle Mühe sich ein lautes Lachen zu verkneifen und wollte aus dem Wasser stapfte, als ihn Ebony in das Flusswasser beförderte.  Er verengt seinen Augen, stützte sich mit den Händen auf um wieder auf zu stehen und sich die nassen Haare aus dem Gesicht zu wischen. ,,Na warte das bekommst du zurück", drohte er  scherzend an und füllte erneut die Schüssel.  Immer wieder spritze er mit dem Wasser nach Ebony, bis diese ebenso durchnässt war wie er.  Er lachte und hob nach einiger Zeit grinsend die Hände, um sich zu ergeben und die Wasserschlacht zu beenden.

Ebony
Eigentlich hätte Ebony damit rechnen müssen das es eine Retoure gab. solange kannte sie Lex da schon, doch das er sie gleich so nass machte, damit hatte sie nicht gerechnet. In kürzester zeit war sie pitschnass. Ebony ließ sich das nicht nehmen und machte Lex ebenfalls weiter nass bis dieser sich ergab. "Feigling" gab sie grinsend von sich und strich sich das Wasser aus dem Gesicht.

Lex
Lex grinste breit in ihre Richtung, als sie seine Ergebenheit betitelte.  ,, Du nennst mich einen Feigling?!", er wusste genau dass sie ihn nicht so sah und sprach in einem ironischen Unterton weiter. ,, riskiere es ruhig... noch habe ich Kraft.."

Nach einiger Zeit stapfte er aus dem Fluss und fing an sich zu entkleiden und die nassen Klamotten über einem großen Stein zum trocknen auszubreiten.  ,,na immerhin stinken wir jetzt nicht mehr nach Technomuff. ", sagte er lässig und setzte sich in cooler Lex Art und seiner nassen Shorts, auf die Kieselsteine um seine Ellenbogen auf den Knien abzustützen und sich durch die nassen, langen Haare zu fahren, um sich dann entspannend nach hinten zu lehnen und auf den Moment zu warten, in dem Ebony das Wasser verlassen würde.
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#83
EBONY

Natürlich wusste Ebony das Lex kein Feigling war. Er hatte das schon oft genug bewiesen und so wusste auch er das es eigentlich ein Scherz war um ihn zu necken. „Ja… ich nenne dich Feigling. Hast du was dagegen?“ Sie grinste spitzbübisch und neigte ihren Kopf etwas auf die Seite. Es tat gerade gut mal nicht an irgendwelche Katastrophen zu denken die schon passiert waren oder die möglicherweise auch noch kommen würden. Die letzten Tage hatten sie einfach auch viel Kraft gekostet und – auch wenn Ebony dies nicht zugeben würde – es ging ihr immer noch nicht zu 100 % gut. Sie merkte das ihr ab und an immer noch schwindelig wurde oder ihr der Kopf weh tat wenn sie sich bückte oder ähnliches. Doch war das kein Vergleich zu vorher. Da hatte sie mehr Tod als Lebendig gewirkt. Diese kleine Alberei war da doch ganz nett und mit Lex harmonierte sie eigentlich ganz gut. Sie hatten bewiesen das sie ein gutes Team waren und aktuell schlug sich lex auch immer öfter auf ihre Seite. Warum? Ebony ahnte es, dass es bei ihr Landen wollte. Obwohl er das vorher auch nicht gemacht hatte. Egal, sie würde sich wann anders darüber Gedanken machen.

Lex verließ den Fluss und fing an sich zu entkleiden. Einen Moment betrachtete sie ihn. Er sah immerhin nicht schlecht aus, da durfte Frau auch mal einen Blick riskieren. „Ja… jetzt würde ich nur gern noch meine alten Klamotten wieder haben aber… nun ja… ich glaube das hat sich erledigt.“ Ewig wollte sie auch nicht in den Technoklamotten rumlaufen. Lex positionierte sich wie gewohnt sehr Extrovertiert, was Ebony ein kleines Schmunzeln entlockte. Was erwartete er nun von ihr? Das sie sich auch auszog und sie hier in Unterwäsche saßen? Vermutlich… den Gefallen würde sie ihm aber nicht tun. „Gibst du jetzt hier den Beachboy?“ Fragte Ebony durchaus amüsiert und grinste ihn an. Sie trag aber auch aus dem Wasser und setzte sich neben ihn. Kurz schwieg sie ehe sie Lex dann ansah. „Ich bin mal gespannt was unser Dreamteam nun vor hat im Bezug auf die Technos.“ Überlegte Ebony laut und sah Lex von der Seite her an. Jamber waren da wirklich Anstregend was das anging. Vor allem Jay aktuell mit seinem voranpreschen. Als wüsste er nun besser was da los war. Lex und sie waren immerhin schon einmal drin gewesen und das ohne große Planung. Manchmal brauchte man so was eben einfach nicht.


SLADE

Nachdem Ebony und Lex abgezogen waren, machte er sich zusammen mit Jay auf den Weg etwas Essbares zu finden. Frustriert seufzte er. „Lex ist aktuell auch besonders gut drauf. Seine Art geht mir wirklich auf den Geist. Reicht ja schon das Ebony ihre charmante Art zum besten gibt aber Lex macht es nicht besser.“ Ließ Slade seinen Frust einfach raus. Vielleicht setzte ihm die Trennung mit Ebony auch irgendwie zu, es war unerwartet gekommen und noch immer verstand er nicht warum sie diesen Schlussstrich so schnell gezogen hatte. Ja gut, er hing irgendwie immer noch etwas an Ruby aber das hieß nicht das da wieder was gelaufen wäre. Das Frauen auch immer so empfindlich waren was so was anging.
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#84
Lex
Es war ein schöner Anblick den Lex geboten bekam, als Ebony aus dem Wasser kam. Er hatte sich lässig auf den Kieselsteinen positioniert und war in Erwartungshaltung. Doch all seine Erwartungen, einen Blick auf Ebonys überdurchschnittlich tollen Körper werfen zu können, wurden schmerzlich begraben, als diese sich in ihren nassen Klamotten neben ihm positionierte. Es war Lex unverständlich warum sie in ihren nassen Klamotten blieb, sie zierte sich doch sonst nicht so. ,,Meinst Du wirklich es ist die beste Idee in den nassen Klamotten zu bleiben? Heute Morgen lagst Du noch halb flach.“, harkte er natürlich aus reiner Nächstenliebe nach.


Ebony kam auf die verloren gegangenen Klamotten zu sprechen und Lex musste an die Tonne denken, in der sie die Technos mit ihren Klamotten zurück gelassen haben. ,,Ja ich denke die bekommen wir so schnell nicht wieder. Es finden sich bestimmt bald neue. Aber erwarte nicht zu viel, diese komischen Waldmenschen haben bestimmt keinen wirklichen Modegeschmack“, machte sich Lex unbekannter weise über die Whale Riders lustig. Er hatte Alex gesehen und schloss von seiner funktionalen Kleidung auf die anderen Mitglieder seines Tribes. „Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist, aber jetzt hier in diesem Moment bin ich wohl der schärfste Beach Boy den Du finden wirst“, erwiderte Lex schmunzelnd und legte die Hände hinter den Kopf um sich anschließend nach hinten auf den Boden zu lehnen. Ebony setzte sich neben ihn und nach Momenten des Schweigens kam sie wieder auf Amber und Jay zu sprechen. Lex hatte den Anschien das ihre Abneigung den beiden gegenüber wieder stark zugenommen hatte. So waren sie ihr am Anfang und auf dem Weg der Flucht noch egal gewesen, so schien es zumindest als sie und Slade sich näher standen. Doch jetzt, schienen die beiden sie immer wieder in Gedanken zu erzürnen. ,,Die beiden hast Du gefressen, oder?“, wollte Lex wissen. Er stellte sich die Frage, wie er Ebony dazu bekam ihn trotzdem zu den Whale Riders zu begleiten, in ihm brannte immerhin der Wunsch sich mit ihnen gegen die Technos zur Wehr zu setzen. Doch er war sich immer noch nicht sicher ob Ebony folgen würde und eigentlich wollte er Momentan nicht von ihrer Seite weichen. Sie gaben im Kampf ein gutes Paar ab. ,,Du wärst also vermutlich nicht bereit Dich mit uns zusammen zu tun und gegen die Technos an zu gehen? Ich meine ich weiß nicht was Amber und Jay planen, aber so wie ich die beiden kenne, wird jede Ungerechtigkeit weiterhin bekämpft. Ich für meinen Teil....ich will die Technos einfach brennen sehen...notfalls auch ohne die Hilfe der Mall Rats.“, fügte er verbittert hinzu.


Lex kam die Idee, das die anderen sicher beeindruckt wären, wenn auch sie nicht mit leeren Händen zurück kommen würden. So machte er sich nach einiger Zeit daran einen geeigneten Stock zu suchen und diesem mit dem fast stumpfen Messer, welches er in einer der Hütten gefunden hatte, eine Spitze zu schnitzen. ,,Vielleicht können wir ein paar Fische fangen...“, sagte er, als er mit dem Speer zufrieden war und ihn zufrieden in Ebonys Richtung hielt.


Jay
Nachdem Ebony und Lex zum Fluss gegangen waren, machte sich der ehemalige General zusammen mit Slade auf in den Wald. Sie hatten einen Speer von Alex bekommen den sie nun bei sich trugen, sowie ein Taschenmesser. Viel war damit nicht anzufangen, zumindest für so unerfahrene Jäger wie sie es waren. Jay hoffte mehr auf Früchte, Pilze oder Wurzeln, die sie eventuell finden könnten. Slade schien bei der jagt allerdings sehr entschlossen zu sein. ,,Was denkst Du zu finden?“, fragte Jay nach, doch Slade schien seine Gedanken woanders zu haben. ,,Ja...es ist eben Lex, wenn er seinen Raum bekommt und eine Aufgabe hat, wird er sich schon wieder beruhigen.“, teilte Jay seine Meinung bezüglich Lex mit. Bei Ebony hielt er sich etwas zurück. Er war selbst ein Verflossener von ihr und zumindest das schien die beiden gerade etwas unangenehm zu verbinden. ,,Das mit Dir und Ebony...ich meine... es geht mich eigentlich nichts an, aber es schien als würdet ihr euren eigenen Weg zusammen gehen wollen und nun.... ich meine versteh mich nicht falsch,.....“, druckste Jay etwas unsicher herum. Er wusste selbst nicht genau auf was er hinaus wollte, es ging ihn nichts an warum die beiden nun anscheinend auch kein paar mehr waren. Doch innerlich schien er sich zu fragen, ob es vielleicht parallelen gab zwischen Slades und seiner Trennung von Ebony. Waren da Schuldgefühle seinerseits? Ja da waren wohl welche und vielleicht versuchte er gerade einen Grund zu finden, warum es unmöglich war, mit Ebony glücklich zu werden. ,,Ebony und ich, wir wollten damals auch fort gehen.“, fing er zögerlich an. ,,Ein neues Leben anfangen..... aber dann kam alles anders, sie hatte sich verändert und ich habe mich von ihr entfernt.......“, er machte eine Pause und blickte zu Slade. ,,Tschuldige, das interessiert Dich sicher alles nicht.“.


Zumindest ein paar Kiwis hatte Jay erblickt und fing an diese zu pflücken und in einem Beutel zu verstauen, der über seiner Schulter hing.
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#85
 EBONY

Versuchte Lex da tatsächlich sie dazu zu bewegen das sie sich jetzt auszog? Er war manchmal so berechnend. Mit hochgezogener Augenbraue sah Ebony ihn an. Da ging es ihr gerade besser und er dachte schon wieder in andere Richtungen .Typisch Lex. „Es ist immer wieder rührend wie du dich um mich sorgst aber ich denke das passt schon so. Du weißt doch… Unkraut vergeht nicht.“ Ein Grinsen konnte sich die ehemalige Technoanführerin nicht verkneifen. Ja, ihre Sachen waren wohl weg und Ebony graute es schon davor wenn sie an lex Worte dachte. „Vielleicht wird das ja der neueste Modeschrei?“ Scherzte sie und Lex konnte sich schon denken das sie das nicht wirklich ernst meinte. Ebony war durchaus auf ihr Aussehen bedacht, so gut das eben möglich war in dieser Situation. Diese Technosuniform war ok… es gab garantiert schlimmere Outfits aber ewig wollte sie damit auch nicht rumlaufen. Er war der schärfste Beachboy? „Könnte auch daran liegen das hier nicht so viel Auswahl herrscht mein Lieber. Aber… es ist ok.“ Man merkte das es Ebony besser ging und sie zu Alten Formen anlief. Sie neckte Lex gerne und er tat es ihr meistens gleich. Es passte eigentlich ziemlich gut.

Ja, sie hatte die beiden gefressen aber konnte sich Lex wirklich nicht denken warum das so war? Einen Moment sah sie ihn an und blickte dann aufs Wasser. „Na und… Amber ist halt Amber und Jay….“ Jay hatte ihr das Herz gebrochen damit das er sich von ihr abwandt hatte wo sie ihn dringend gebraucht hatte und dann war er noch ausgerechnet mit Amber angebandelt. Das schlimme war gewesen das sie es auf einem Monitor hatte sehen müssen wie die beiden sich küssten. Es hatte ihr zugesetzt weil sie Jay wirklich geliebt hatte… nur schien jeder zu denken das sie die böse in dieser Sache war. Da war aber auch wieder das Problem das Ebony eben nicht über ihre Gefühle sprach und das sie nun so nah mit Jay zusammen hocken musste, machte es einfach nicht besser. Sie wusste selbst das vermutlich nur ein Gespräch mit ihm helfen konnte aber Ebony wollte sich ihren Gefühlen nicht stellen… sie wollte nicht hören wie toll Amber doch war. Sie war es einfach nur noch Leid die zweite Wahl zu sein. Natürlich sagte sie Lex das nicht… warum auch? Es war nicht wichtig. „Oder bist du jetzt ein Fan der beiden?“

„Ich werde mich solange mit euch zusammentun bis die Technos Geschichte sind… danach sehen wir weiter.“ Sie wollte die Technos auch vernichten und hey, Lex und sie hatten einen Vorteil gegenüber den anderen. Sie waren schon einmal nah am Geschehen gewesen. Nun wollte der Beachboy ein paar Fische fangen. Skeptisch sah sie seinen Stock an. „Tu dir keinen Zwang an. Zeig mir deine Jägerqualitäten.“ Ebony beugte sich etwas näher zu Lex und schmunzelte dann etwas. Er glaubte doch nicht das sie jetzt versuchte einen Fisch zu fangen. Seine Idee durfte er gern selbst ausführen. Sie würde gleich den Kanister mit Wasser füllen.


SLADE

Das Getue von Lex ging ihm auf die Nerven und die Nähe zu Ebony machte es auch nicht wirklich einfacher. Bei Jays Frage blickte Slade auf und diesen einen Moment lang an ehe ein leises Seufzen folgte. „Nein, ist schon ok. Es ist… sie fing plötzlich mit Ruby an und ja… Ruby und ich haben auch eine Vergangenheit und natürlich ist sie mir wichtig. Ebony hat einfach ein Vertrauensproblem glaub ich.“ Slade zuckte mit den Schultern und sah Jay einen Moment lang an. „Und dann… kam Amber?“ Frage Slade nun vorsichtig nach. Er wusste wie Ebony zu Amber stand oder zumindest das die beiden nun keine besten Freunde waren. Ob nun nur Jay der Grund dafür war, da konnte der dunkelhaarige nur spekulieren. „Sie hat mir wirklich was bedeutet aber vielleicht ist es auch besser so… ich weiß es nicht...“ Auch Slade machte sich weiter auf die Suche nach etwas Essbaren und sammelte einige Beeren und Pilze ein. Das was die Natur eben hergab. Satt würde sie das alle aber wohl nicht machen.
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#86
Lex
Über seine Klamotten machte sich Lex tatsächlich momentan weniger Sorgen. Die Technosachen waren schlicht und schwarz. Die Farbe die er eh bevorzugte, außerdem waren sie hier im Wald ganz praktisch. Sie waren nicht zu warm, trockneten schnell, aber insgeheim vermisste er die Mall. Seinen Schrank mit all den lässig, coolen Klamotten. Manchmal hatte er sich gerne raus geputzt, nun hatte er sich, so wie alle andere vermutlich auch, ausgenommen von Gel versteht sich, nie wieder wirklich Gedanken über sein Erscheinungsbild gemacht. Hier und da sorgte er dafür, das er nicht anfing zu muffeln, aber sonst. Was das angelangt vermisste er die Mall, all die Besitztümer, die sie sich über die Jahre angesammelt hatten und zurückgelassen hatten. Sie hatten schon einen gewissen Status, hier fingen sie wieder bei Null an.


Darauf, das er ja auch der einzige hier weit und breit war und Ebony somit keine Wahlmöglichkeit hatte, ignorierte Lex einfach weg. Natürlich wusste er das selbst, kein Grund sich nicht selbst etwas auf ein Podest zu heben. Genüsslich lehnte er sich zurück und hörte sich an wie Ebony sich erneut über Jamber beschwerte. ,,Nein ich bin kein Fan, ich könnte mir durchaus Besseres vorstellen als hier mit ihnen rumzuhängen, in der Mall konnten wir uns wenigstens aus dem Weg gehen. Ich konnte mein eigenes Ding machen, keine Ahnung....“, versuchte sich Lex zu erklären. ,,Ich denke nur, dass wir uns zusammen tun müssen, wenn wir hier etwas bewirken wollen.“, ergänzte er dann zögerlich und schaute ebenfalls aufs Wasser, nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte.


Zufrieden nickte Lex. ,,Na zumindest das klingt nach einem Plan, glaub mir, danach bin ich vermutlich auch weg...tatsächlich habe ich vor unserem Ausflug schon darüber nachgedacht den Tribe zu verlassen.“, tatsächlich gab es kaum noch eine Person im Tribe der er richtig nahe stand, auch seit Siva gestorben war. Und Gel konnte Lex einfach nicht ernst nehmen, mit ihr konnte man sicherlich Spaß haben, aber wirklich reizvoll und ein Grund zu bleiben, bot sie nicht.


Lex versuchte sich im Fischen und bot mit Sicherheit einen eher lächerlichen Anblick. Das merkte er nach ein paar kläglichen Versuchen auch und warf den Speer frustriert und mit Kraft in eine unbestimmte Stelle des Flusses. Gerade als er wieder heraus stapfen und den Speer zurücklassen wollte, bemerkte er seinen Erfolg. Tatsächlich hatte er einen getroffen. Hilflos schwappte immer wieder eine Flosse aus dem Wasser. Lex hastete hin und griff nach dem Tier und dem Stock. Ein triumphierender Schrei entwich ihm. ,,Hah, na wer sagts denn...ich habe es drauf.!!“, lobte er sich stolz selbst, nahm das Tier vom Speer und schlug es auf einen Stein. Er machte es schnell und kurz, noch immer war es für ihn ein seltsames Gefühl ein Tier zu töten, aber das wollte er sich um keinen Fall anmerken lassen. Er spießte den Fisch mit dem offenen Maul auf den Speer und steckte diesen in die Kieselboden. Dann setzte er sich wieder zu Ebony. ,,Weißt Du was, wir machen unser eigenes Ding, wir haben das gut gemacht und schaffen es vielleicht erneut näher ran zu kommen. Der Flughafen...oder Der Hafen sind wirklich interessante Orte, findest Du nicht?!“
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#87
Jay

Es überraschte ihn selbst, das ihn seit sie hier waren und er wieder auf Ebony getroffen war, sich ein Gefühl breit machte, welches er noch nicht ganz einordnen konnte. Er hatte mit ihr abgeschlossen, so dachte er, als sie gegangen waren hatte er Erleichterung verspürt. Und nun war sie wieder hier, sie waren zusammen hier auf relativ engsten Raum und konnten sich die nächsten tage nur Stundenweise aus dem Weg gehen. Aber dieses Mal hatte er überhaupt nicht das Verlangen danach Ebony aus dem Weg zu gehen, er sorgte sich. Dieses Gefühl war wieder da, welches er hatte als es zwischen ihnen langsam auseinander bröckelte und er sich gänzlich anderen Frauen zugewendet hatte. Ja er kam gut bei den Frauen an, doch seit er mit Amber zusammen war, hatte er das Gefühl angekommen zu sein. Und Ebony hatte das Selbe verdient, wenn zwischen Ihnen nun doch keine große Distanz entstehen würde, musste er auf sie zugehen und sein Gewissen erleichtern. Vermutlich würden ansonsten würden sie sich vielleicht in wichtigen Momenten im Weg stehen. Wenn sie hier einen weiteren Kampf gegen die Technos führen mussten, dann gab es für so etwas keinen Platz.


Slade gab tatsächlich ein bisschen etwas preis und Jay versuchte weiterhin daraus ein Gespräch entstehen zu lassen. ,,Ruby?“, schaute er verwundert. Sicherlich hatte er in Liberty mitbekommen, das Ruby Slade auch zugetan war, aber wieso hatte Ebony damit ein Problem, wenn sie doch zusammen weggegangen waren? Vermutlich war ihre Seele was Gefühle anging tatsächlich sehr sensibel und Jay hatte das Gefühl daran nicht ganz unschuldig zu sein, was sein ungutes Gefühl nicht gerade verbesserte. ,,Ja....das hat sie...“, und gleichzeitig konnte er sich langsam erklären woran es lag.


,,Ja, Amber... ich konnte mich nicht dagegen wehren. Amber hatte mich vom ersten Moment an.“, erklärte er kurz, auch wenn er wusste sein Verhalten gegenüber so kaum erklären zu können, hoffte er trotzdem auf Slades Verständnis. ,,Da sagst Du etwas, Ebony hat mir auch viel bedeutet. Vielleicht lässt ihre Natur aber auch eine normale und monogame Beziehung nicht zu. Aber es war meine Schuld, ich hätte sie damals nicht sitzen lassen sollen. Die Gespräche haben gefehlt, mach nicht die selben Fehler wie ich, das hat sie nicht verdient..“, sagte er und wusste genau das es immer noch an ihm lag, ob sie endlich einen Moment lang über sich reden konnten. Obwohl Jay nicht an eine Klärung glaubte. Ebony war verbittert, verletzt und er glaubte nicht daran, dass sie der Typ Mensch war, der gut verzeihen konnte.


Zum Glück konnten sie den mitgebrachten Beutel immer mehr füllen. Für ein gesundes vegetarisches Essen würde es in Jedem Fall für alle reichen. Wurzeln, Früchte und ein paar Pilze, das war mehr als Jay erwartet hatte, auch wenn sie mit keinem erlegten Tier dienen konnten. ,,Wir sind wohl doch eher die Sammler unter den Jägern.“, scherzte er und verstaute vorsichtig einen weiteren Pilz, zudem er sich hinunter gebückt hatte. ,,Die sind sicher essbar.“, meinte Jay und betrachtete die Lamellen des Pilzes. Gerade hier konnte ihnen unglaublich viel in die Tasche kommen, was mehr Schaden als Sättigung anrichtete. Jay war weniger der Typ der sich in Angelegenheiten anderer Leute einmischte, daher fragte er nicht nach ob Slade wegen Ruby wieder mit zurück kommen würde. Doch denken konnte er sich das schon. Tatsächlich bezweifelte er daher allerdings, ob Ebony dies auch tun würde, doch er wusste wie wichtig sie im Kampf für sie sein würde.
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#88
EBONY

Meistens war Ebony für alle die Böse. Sie hatte sich mittlerweile daran gewöhnt aber hatte sich wirklich niemand je gefragt warum sie mit Amber so ein Problem hatte? Anscheinend nicht und eigentlich hatte sie von Lex geglaubt das er sie noch am besten verstehen konnte. Aber vielleicht hatte sie sich auch geirrt. Doch kommentierte sie das Thema Amber und Jay nicht weiter. Es reichte ihr schon das sie mit Jay hier sein musste. Ihrem Herzen tat die Nähe zu ihm nicht gut und früher oder später würde es auf Ärger hinauslaufen, dafür konnte Ebony zu wenig an sich halten. Was sie aber am meisten mitnahm, dass er auf einmal so besorgt um sie war. Als sie ihn wirklich gebraucht hatte war er nicht da und hatte sie sitzen lassen und jetzt wollte er das nachholen? Er hatte keine Ahnung was er ihr damit eigentlich antat. Aber natürlich würde Ebony auch darüber nicht sprechen. Gefühle waren etwas für Weicheier. Das weiß ich selber Lex, trotzdem heißt es aber nicht das ich ihr wohlgesonnen sein muss.“ Knurrte Ebony etwas und sah Lex mit hochgezogener Augenbraue an.

„Warum das? Du bist doch schon lang genug eine Mall Rat.“ Lex hatte auch schon viel durchgemacht aber eigentlich hatte Ebony immer geglaubt das er bei den Mall Rats alt werden würde. Er war ein festes Mitglied im Stamm und von daher überraschte es sich doch etwas. Sicherlich würde er seine Gründe haben und auf die war sie wirklich gespannt. Vielleicht konnten sie auch erst mal gemeinsam gehen und sehen wo der Weg hinführte oder wann es Zeit war sich zu trennen. Aber das würde sich alles noch zeigen müssen.

Lex versuchtes ich im Fischen und irgendwann fing er tatsächlich einen, obwohl das vermutlich eher Zufall war als alles andere. Sie sollten ihr eigenes Ding machen? Mit hochgezogener Augenbraue sah sie Lex an. „Aufeinmal? Ja, wir waren ein sehr gutes Team aber woher kommt auf einmal der Sinneswandel? Eben hast du noch was von WIR geredet das WIR nur was als Gruppe erreichen können.“ Ewig konnte sie nicht allein gegen die Technos ankommen auch wenn sie wirklich gut gewesen waren. Aber selbst Ebony wusste das es nicht leichter werden würde, sondern eher schwerer. Allein wären sie irgendwann aufgeschmissen und es würde ihnen vermutlich so ergehen wie Slade.



SLADE

Leicht nickte Slade. Ruby und er kannten sich schon eine Weile und vielleicht war da auch immer irgendwie etwas gewesen zwischen ihnen was nie wirklich ausgesprochen wurde. Sicher war er sich da nicht. Warum Ebony dann gleich darauf schloss das da mehr sein könnte wurde ihm erst klarer als Jay erzählte. „Hmmm, dass erklärt mir das vielleicht etwas. Warum hast du nicht mit ihr gesprochen?“ Eigentlich hatte er Jay so eingeschätzt das er der offene und ehrliche Mensch war, oder gab es da noch eine Leiche im Keller? „Wusste Ebony von dir und Amber?“ Fragte Slade noch einmal bei dem blonden nach und hoffte vielleicht so eine Erklärung zu finden warum Ebony so war wie sie war. Jay kannte sie immerhin schon etwas länger als er und die beiden schienen sich sehr nah gestanden zu haben.


Sie hatten ein paar Sachen sammeln können die zumindest für heute reichen würden. Es war also zu hoffen das Amber und Trudy auch noch etwas essbares mitbringen würden, sonst würde ihnen allen bald der Magen knurren und dann würde die Stimmung nur noch schlimmer werden. Darauf konnte der dunkelhaarige wirklich verzichten. Das brauchte keiner von ihnen.
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#89
Lex
Zustimmend nickte Lex, als Ebony anmerkte, dass sie Amber nicht wohlgesonnen gegenüber war. Also ging es hier vermutlich doch mehr um Amber, als um Jay? Doch Lex wollte nicht mehr weiter nachfragen, dieses Thema schien Ebony nur unnötig aufzuwühlen. Viel schöner war es da doch in Zukunftsplänen zu schwelgen. Lex konnte sich da so einiges Vorstellen, schließlich hatte er jetzt nicht mehr viel zu verlieren. Hier war alles anders, alles konnte neu beginnen oder eben dort weiter gehen, wo es aufgehört hatte.


Natürlich fühlte sich Lex den Mall Rats zugehörig, besonders in Wellington war es so. Sie hatten sich unter all den Menschen ein gewissen Ansehen erkämpft, was sich für ihn oft schon als durchaus vorteilhaft herausgestellt hatte. Doch hier boten sie vermutlich eine gewisse Angriffsfläche und außerdem hatte er auch viele Erinnerungen an Verluste, von denen er manchmal dachte diese ohne die Mall Rats besser überwinden könnte. Sicherlich waren die Mall Rats auch bei den hier ansässigen Technos bereits bekannt, zumindest vom Hörensagen. ,,Ja schon, aber...ich könnte mir eben auch andere Dinge vorstellen.“, erwiderte er. Mit Sicherheit wäre er auch ein guter Anführer, das hatte er sich zumindest selbst schon oft bewiesen und war immer noch davon überzeugt. ,,Zum Beispiel einen eigenen Tribe zu gründen...ich meine...vielleicht nicht unbedingt hier, wir wären sicher auch gute Anführer zusammen im Team.“


Sein eher zufälliger Erfolg beim Fischen lies ihn zu Höchstformen auflaufen und spontane Ideen und Pläne aussprechen. ,,Klar, das wir ist wichtig wenn wir in einem Kampf gehen wollen, aber wenn nicht dann...gäbe es eben auch noch andere Wege... und außerdem bin ich einfach neugierig, Du etwa nicht?“, schaute er sie schräg an, griff wieder den Speer mit dem Fisch und betrachtete diesen. ,,Vermutlich muss der vorm Grillen noch ausgenommen werden...“, rätselte er laut und nahm ihn wieder von dem Speer, um ihn mit dem Messer aufzuschneiden und mit seiner Hand auszunehmen. Kein sonderlich leckerer Anblick und er verzog angeekelt das Gesicht. Als er fertig war ging er zum Fluss, warf die Innereien ins Wasser und wusch den Fisch sauber.


Jay
Jay zuckte nur ratlos mit den Schultern ,,Ich kann es Dir nicht sagen.....vermutlich weiß ich einfach nicht wie ich jetzt auf sie zugehen soll.“, antwortete er. Ihm war bewusst, das es vermutlich eine Situation wie diese kaum noch einmal geben würde. Sicherlich würde sie sich bald wieder verziehen und dann würde er sein Gewissen nie wirklich erleichtern können. Aber natürlich brannte es erst recht jetzt, wo sie alle wieder so viel miteinander zu tun hatten. Sie seiner Meinung nach zusammen halten mussten. ,,Nein, also nicht richtig, sie hat immer etwas geahnt. Vermutlich sogar schon bevor es mir so richtig bewusst geworden war. Ich denke gerade deswegen werde ich eine Situation finden müssen, jetzt hier in unserem kleinen vierer Camp. Wir müssen als Tribe ….oder zumindest als Team funktionieren, wenn wir etwas gegen die Technos ausrichten wollen.Da darf nichts dazwischen stehen.... das würde uns eventuell gefährden“, sprach er wieder ganz zielgerichtet. Auch Slade und Ebony hatten sicherlich noch etwas zu bereden.


,,Ich kann mir vorstellen, das Ebony uns im Kampf gegen die Technos nicht zur Seite stehen wird. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit einem verborgenen weichen Kern. Wir beide hatten Glück an diesen heran gekommen zu sein, sie auch so erleben zu können. Ihr Vertrauensproblem kommt also nicht aus dem Leeren.....“, den letzten Teil des Satzes sprach er mit Schuld in der Stimmlage aus, blickte Slade nur kurz an und wandte sich dann wieder ab um ein paar entdeckte Wurzeln einzusammeln. Jay hatte sich gemerkt, wie Alex die Wurzeln die Tage zuvor erspäht und ausgebuddelt hatte. Es war zwar schön mit Slade so offen zu sprechen, doch sich seine eigenen Fehler einzugestehen war nicht gerade leicht, auch das Wissen, das es sich bei ihnen beiden um die selbe Frau handelte war ein leicht beklemmendes Gefühl.
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#90
 
EBONY

Lex wollte einen eigenen Tribe gründen? Sie hatte schon einen geführt. Ok,Fairerweise musste man sagen das es auch erst so gewesen war, nachdem Zoot weg war. Die Zootisten waren noch mal etwas anderes gewesen. Die waren eher dabei gewesen weil sie fanatisch auf Zoot waren und sie eben das Bindeglied dargestellt hatte. Würde Lex wirklich die Mall Rats verlassen? Ebony überraschte das eigentlich etwas. Hatte sie immer geglaubt das Lex bei ihnen alt werden würde. Bei ihr war es anders. Ebony hatte sich den Mall Rats nie vollkommen dazugehörig gefühlt. Viel mehr...geduldet. Sie hatte da keine besondere Verbindung mehr hin. Sie sah das daher leidenschaftslos. „Sicher wären wir das. Aber seien wir mal ehrlich Lex… kannst du sie wirklich hinter die lassen? Du bist lange bei ihnen...“ Ebony würde ihn sicher nicht abhalten aber aktuell konnte sie es sich nicht vorstellen das Lex diesen Schritt wirklich machen würde. Aber irren konnte sie sich ja durchaus. Es war seine Entscheidung.

„Natürlich bin ich neugierig. Ich bin gespannt wie es sich noch entwickelt. Aktuell liegt mein Fokus allerdings daran hier wieder aus diesem Quartier raus zu kommen.“ Sie grinste nun etwas und sah zu wie Lex einen Fisch fing. So gab es zumindest etwas anständiges und vielleicht bekamen sie ja noch einen zu fassen. Wäre sicher ganz nett. Lex machte sich daran den Fisch auszunehmen und Ebony verzog ebenfalls das Gesicht und füllte erst mal die Kanister mit Wasser ehe sie sich auch umsah nach etwas essbaren. Sonst würden anderen beiden vermutlich nur Diskutieren und darauf konnte Ebony getrost verzichten. „Solltest du wirklich gehen wollen Lex… weih mich ein...“ Vielleicht würde sie ihm sogar folgen. Sie waren ein gutes Team und zu zweit auf jeden Fall besser dran als alleine.


SLADE

Slade nickte leicht. Er konnte es verstehen. Es war nicht unbedingt leicht mit Ebony zu reden, gerade wenn es um so Dinge wie Gefühle ging. Sie war nicht immer so hart wie sie gerne tat, dass wusste auch er aber das würde sie nie zugeben. Auch Jay hatte diesen Einblick von Ebony bekommen und vermutlich sogar noch mehr als es bei ihm der Fall gewesen war. „Vertrauensprobleme kommen wohl nie einfach aus heiterem Himmel aber ich glaube nicht das du daran alleine Schuld bist. Es muss vorher schon etwas gewesen sein… aber ich denke ein Gespräch ist wichtig. Vor allem bei euch. Ich werde es auch versuchen aber ich denke bei euch ist es noch wichtiger um das hinter sich zu lassen.“

Slade widmete sich nun auch wieder der Suche nach etwas essbaren. Es war komisch zu wissen das es hier um die gleiche Frau ging und jeder seine Erfahrung mit ihr gemacht hatte. Aber so war es nun mal und ändern konnten sie es nicht. Der einzige mit einem entspannten Verhältnis zu Ebony war Lex...der glückliche.
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