22.01.2026, 22:52 - Wörter:
Es war mal wieder einer jener Aufträge die Nia nicht so gern angenommen hatte. Doch mit ihrer legalen Arbeit hatte die Hackerin in letzter Zeit nicht gerade viel verdienen können, und da nun wieder einmal die Miete anstand konnte sie nicht zu wählerisch sein, wollte sie nicht riskieren obdachlos zu werden.
Bei dem Auftrag ging es im wesentlichen darum Zugriff auf bestimmte Transaktionsdaten eines Finanzdienstleisters zu gewinnen. Normalerweise waren solche Daten extrem gut geschützt, doch ihr Auftraggeber hatte eine Sicherheitslücke gefunden. Eine, zum gleichen Konzern gehörende, Immobilienverwaltungsgesellschaft vermietete Büros im selben Haus, in dem sich auch der auszuspionierende Finanzdienstleister befand. Dessen Mieter hatten Zugang zum lokalem Netzwerk des Gebäudes und konnten dadurch, unter Umgehung der äußeren Abwehrsysteme, Zugang zu den Systemen ihres Ziels erhalten. Natürlich gab es da noch eine innere Firewall, die es zu überwinden galt, doch das war etwas was man schaffen konnte. Das wollte ihr Auftraggeber für einen großangelegten Angriff mit gleich drei Schwerpunkten ausnutzen. So waren neben Nia auch noch zwei weitere Hacker mit jeweils eigenen Zielsetzungen angeheuert worden. Zusätzlich hatte man auch noch ein paar Söldner für alle Fälle zu ihrem Schutz bereit gestellt.
Nia hatte sich über das Vorgehen mit ihren beiden Kollegen abgesprochen, und man hatte sich dabei für ein langwieriges, dafür aber recht sicheres Vorgehen entschieden. Sollten sie auffliegen, so würden sie sehr schnell Ärger mit den zuständigen Sicherheitsdiensten bekommen. Mit den Söldnern hätten sie zwar recht gute Chancen sich,- zumindest aus dem Gebäude,- heraus kämpfen zu können, doch würde das einem Scheitern gleichkommen, und sie dann den größten Teil ihrer Bezahlung nicht mehr bekommen. Dabei hatten sie vereinbart, dass zumindest zwei von ihnen die Arbeit, ihrer, für diese, langwierige und relativ monotone, Arbeit, eingesetzten Bots, diese überwachten, während die übrige Person dabei etwas anderes,- wie zum Beispiel schlafen,- machen konnte.
Nia hatte die Zeit, in der sie keine Schicht hatte dazu genutzt, bei einer nur wenige hundert Meter entfernten Garküche etwas zu essen. Als sie davon wieder zurück kam, beschlich sie, ein stetig wachsendes Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung wäre. Das fing bereits damit an, dass der Eingangsbereich unbesetzt war. Sehr ungewöhnlich, da dies die beiden, die dort normalerweise stationiert waren, in größere Schwierigkeiten bringen würde, aber nicht völlig ausgeschlossen. Die Fahrstühle funktionierten tadellos, und so fuhr sie in den elften Stock. Dort herrschte auf den Gängen üblicherweise reges treiben, doch diesmal war alles wie ausgestorben. Das lies sie schon deutlich misstrauischer werden, doch auf das was sie erblickte, als sie schließlich das von ihrem Auftraggeber angemietete Büro betrat, war sie dadurch in keinster weise vorbereitet.
Vor ihren Augen breiteten sich die Folgen eines wahren Massakers aus. Das gesamte Team war nicht nur nieder gemetzelt, sondern buchstäblich in Stücke gehackt worden. Streng genommen nicht das ganze Team. Schließlich war sie noch am leben, außerdem befand sich auch einer der Söldner, der anscheinend kurz vor ihr hier eingetroffen war, noch im Raum. Augenscheinlich von dem Anblick entsetzt und mitgenommen, aber körperlich unversehrt. „Lass uns von hier verschwinden, solange wir noch können“, rief die Hackerin ihm zu, und machte sich auch sogleich eiligst auf dem Weg zurück zu den Fahrstühlen, wobei sie erst einmal nicht darauf achtete, ob er ihrer Aufforderung folge leistete. Nichts wie weg von hier, war der einzige Gedanke der sie dabei trieb, denn wenn Polizei, oder Sicherheitskräfte von dem hier mitbekommen würden, dann wären sie beide die ersten Verdächtigen, die man der nach einem solchen Blutbad den sensationslüsternen Medien präsentieren würde, und darauf wollte sie unter allen Umständen verzichten.
Bei dem Auftrag ging es im wesentlichen darum Zugriff auf bestimmte Transaktionsdaten eines Finanzdienstleisters zu gewinnen. Normalerweise waren solche Daten extrem gut geschützt, doch ihr Auftraggeber hatte eine Sicherheitslücke gefunden. Eine, zum gleichen Konzern gehörende, Immobilienverwaltungsgesellschaft vermietete Büros im selben Haus, in dem sich auch der auszuspionierende Finanzdienstleister befand. Dessen Mieter hatten Zugang zum lokalem Netzwerk des Gebäudes und konnten dadurch, unter Umgehung der äußeren Abwehrsysteme, Zugang zu den Systemen ihres Ziels erhalten. Natürlich gab es da noch eine innere Firewall, die es zu überwinden galt, doch das war etwas was man schaffen konnte. Das wollte ihr Auftraggeber für einen großangelegten Angriff mit gleich drei Schwerpunkten ausnutzen. So waren neben Nia auch noch zwei weitere Hacker mit jeweils eigenen Zielsetzungen angeheuert worden. Zusätzlich hatte man auch noch ein paar Söldner für alle Fälle zu ihrem Schutz bereit gestellt.
Nia hatte sich über das Vorgehen mit ihren beiden Kollegen abgesprochen, und man hatte sich dabei für ein langwieriges, dafür aber recht sicheres Vorgehen entschieden. Sollten sie auffliegen, so würden sie sehr schnell Ärger mit den zuständigen Sicherheitsdiensten bekommen. Mit den Söldnern hätten sie zwar recht gute Chancen sich,- zumindest aus dem Gebäude,- heraus kämpfen zu können, doch würde das einem Scheitern gleichkommen, und sie dann den größten Teil ihrer Bezahlung nicht mehr bekommen. Dabei hatten sie vereinbart, dass zumindest zwei von ihnen die Arbeit, ihrer, für diese, langwierige und relativ monotone, Arbeit, eingesetzten Bots, diese überwachten, während die übrige Person dabei etwas anderes,- wie zum Beispiel schlafen,- machen konnte.
Nia hatte die Zeit, in der sie keine Schicht hatte dazu genutzt, bei einer nur wenige hundert Meter entfernten Garküche etwas zu essen. Als sie davon wieder zurück kam, beschlich sie, ein stetig wachsendes Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung wäre. Das fing bereits damit an, dass der Eingangsbereich unbesetzt war. Sehr ungewöhnlich, da dies die beiden, die dort normalerweise stationiert waren, in größere Schwierigkeiten bringen würde, aber nicht völlig ausgeschlossen. Die Fahrstühle funktionierten tadellos, und so fuhr sie in den elften Stock. Dort herrschte auf den Gängen üblicherweise reges treiben, doch diesmal war alles wie ausgestorben. Das lies sie schon deutlich misstrauischer werden, doch auf das was sie erblickte, als sie schließlich das von ihrem Auftraggeber angemietete Büro betrat, war sie dadurch in keinster weise vorbereitet.
Vor ihren Augen breiteten sich die Folgen eines wahren Massakers aus. Das gesamte Team war nicht nur nieder gemetzelt, sondern buchstäblich in Stücke gehackt worden. Streng genommen nicht das ganze Team. Schließlich war sie noch am leben, außerdem befand sich auch einer der Söldner, der anscheinend kurz vor ihr hier eingetroffen war, noch im Raum. Augenscheinlich von dem Anblick entsetzt und mitgenommen, aber körperlich unversehrt. „Lass uns von hier verschwinden, solange wir noch können“, rief die Hackerin ihm zu, und machte sich auch sogleich eiligst auf dem Weg zurück zu den Fahrstühlen, wobei sie erst einmal nicht darauf achtete, ob er ihrer Aufforderung folge leistete. Nichts wie weg von hier, war der einzige Gedanke der sie dabei trieb, denn wenn Polizei, oder Sicherheitskräfte von dem hier mitbekommen würden, dann wären sie beide die ersten Verdächtigen, die man der nach einem solchen Blutbad den sensationslüsternen Medien präsentieren würde, und darauf wollte sie unter allen Umständen verzichten.
![[-] [-]](https://the-storyteller.eu/images/collapse.png)