Ayuna

About me
74, davon 70 in aktiven RPGs Historik, Real Life, Fantasy, Romane, RPG's 440.51 Wörter / 2772.9 Zeichen Seit ich ca. 12 Jahre alt bin Romanstil, meist 3. Person, Präteritum. Bin aber anpassungsfähig Mindestens 2x pro Woche Gerne einfach anschreiben und nachfragen 20.05.2024
Schreibprobe & Gesuche (1)
Sophia lag noch in ihrem Bett als das Boot anlegte wovon niemand dachte, dass es der Untergang für das Dorf auf der Insel bedeuten könnte. Als die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster krochen und die Magd die Vorhänge vollständig zurückzog streckte sich die junge Dame bevor diese aus dem Bett stieg. Ihre Zofe half ihr beim anziehen und frisieren. Ihr Tag verlief so wie immer bis es am späten Abend anfing zu regnen. Dann ging alles sehr schnell für ihren Geschmack. Wachen riefen durcheinander, ihre Zofe kam sichtlich gestresst zu Sophia und drängte sie dazu in die Kapelle zu gehen. Niemand sagte ihr etwas, aber Gesichtsausdrücke konnte sie schon immer gut deuten. Alles war panisch, hektisch, angsterfüllt, also sputete sich das junge Fräulein, schnappte sich unter anderem ihre Geschwister und verschantze sich mit ihnen und einigen anderen Adeligen in der Kapelle des Dorfes. Dort angekommen waren kauerte sich die junge Frau in eine Ecke. Ihre Beine wollten sie einfach nicht mehr tragen. Und so kauerte sie einige Stunden, ängstlich und zitternd in der selben Ecke und betete ein Gebet nach dem anderen. Die Mönche verbarrikadierten die Tore und deuteten jeden an sich ruhig zu verhalten und die Gefahr hier auszusitzen. Noch immer war Sophia nicht bewusst war hier eigentlich los war. Sie hatte wahnsinnige Angst und dachte wirklich unter dem Schutz Gottes würde ihr schon nichts passieren, immerhin kannte sie die Eindringlinge nicht. Wie sich bald rausstellen sollte war es ein großer Fehler in dem Gotteshaus zuflucht zu suchen. Niemand hatte daran gedacht, dass sie alle in der Falle sitzen würden falls jemand die Kapelle betritt. Als sie alle in der Kapelle angekommen waren kauerte sich die junge Frau in eine Ecke. Ihre Beine wollten sie einfach nicht mehr tragen. Und so kauerte sie einige Stunden, ängstlich und zitternd in der selben Ecke und betete ein Gebet nach dem anderen. Der Regen schien zuzunehmen und prasselte unaufhörlich auf das Dach. ------ Plötzlich war Totenstille. Jeder schien die Luft anzuhalten. Der Kampflärm war verschwunden. Für einen kurzen, naiven Moment dachte Sophia wirklich, dass es vorbei war und die Angreifer sich wieder von der Insel verabschiedet hatten. Es war ein kurzer Moment der Erleichterung bis jemand von außen mit einer Axt auf die Tür einzuschlagen schien. Die Tür war nicht wirklich stabil und so zerbarste sie mit wenigen Hieben und tritten und dann stand er da, groß, Breitschultrig, mit einer Axt in der Hand. Unwillkürlich fing Sophia an zu zittern, krallte sich richtig in ihr schönes, dunkelgrünes Kleid, dass mit silbrigen Fasern bestickt war. Sie drückte sich enger an die Mauer als sich der Riese auch noch in ihre Richtung bewegte und sich vor ihr hinkniete. Sie konnte nicht anders als ihn ebenso anzustarren, nur mit keinem begierlichen leuchten wie sie es in den seinen vermutete, sondern mit einem ängstlichen Glitzer in den Augen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis er sie ansprach, dennoch wurde das nette kleine Gespräch das entstehen hätte können von einem seiner Freunde unterbunden. Sie verstand zwar kein Wort, spürte aber einen heftigen Ruck der sie zuerst auf die Beine und dann über die Schulter des Riesen zog. Sophia begann zu schreien, ihn zu treten, zu schlagen, zu beißen, zu kratzen, alles was irgendwie möglich war, doch als der Mann mit ihr nach draußen kam und sie die Größe des barbarischen Heeres sah, entflammte in ihr ein Gefühl der Sinnlogsigkeit und Hoffnungslosigkeit. Entweder würde man sie wieder einfangen oder aber sie würde mit einem Beil im Rücken enden. So ließ sie sich einfach hängen und ignorierte die belustigen Pfiffe der anderen Kameraden. Der Boden war getränkt von Blut, Wasser, Schlamm und Tränen. Es dauerte nur wenige Minuten bis sie unsanft vor die Füße eines großen, breitschultrigen Mannes gestoßen wurde der sie kurzer Hand am Handgelenk packte, sie auf die Beine zog und anfing sie zu mustern. Ohne zu wissen wer da vor ihr steht trat sie ihm gegen das Schienbein und versuchte sich loszureißen. Sollte sie sterben dann wenigstens nicht auf einem Schiff mit diesen Barbaren. Der Mann hielt sie trotzdem fest und musterte sie nur mit hochgezogener Augenbraue, stieß sie dann zu ihrem Entführer zurück und deutete auf das Boot. Sophia wurde übel. Als der Mann sie erneut hochhob versuchte sie den anscheinenden Anführer erneut zu treten worauf sie ein verächtliches Schnauben erntete. Ihre Bemühungen schlugen fehl und so endete sie mit einem Strick um die Handgelenke angebunden an einem Mast. Auch wenn es hoffnungslos aussah riss sie an dem Strick, zog es blöderweise noch enger und schnitt sich langsam ihre Handgelenke blutig. Ihre Haut war weich, blass und zart wodurch sich das Strick nicht viel Mühe geben musste und schonbald war sie wundgescheuert. Sie trat gegen den Mast und zerrte noch wilder an den improvisierten Fesseln ehe sie eine harte Ohrfeige spürte. Der Anführer war wieder zurückgekehrt und ließ die Beute auf dem Schiff verladen. Mist. Als sie ablegten warf Sophia einen letzen Blick auf die grünen Augen des Insel, die saftigen Wiesen die nun blutig und schlammig waren und sie warf einen letzen Blick auf die brennende Kapelle, dessen Feuer vom Regen nicht gelöscht werden konnte.
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