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		<title><![CDATA[The Storyteller - Between the two of us]]></title>
		<link>https://the-storyteller.eu/</link>
		<description><![CDATA[The Storyteller - https://the-storyteller.eu]]></description>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 02:38:17 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Army RP]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1356.html</link>
			<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 15:55:37 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=293">xxxLisixxx</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1356.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Camp Al-Sharim, irgendwo im Grenzgebiet<br />
14.August | 18:42 Uhr</span><br />
<br />
Staub lag über dem Camp wie ein flimmernder SChleier, gefangen im letzten Licht der untergehenden Sonne. Generatoren brummten leise, irgendwo klirrte Metall, Stimmen vermischten sich mit dem trockenen Wind. Der Einsatz stand fest. Drei Tage bis der Einsatz los geht, seit Tagen lief alles auf genau diesen Punkt hinaus. Karten, Routen, Abläufe alles durch gesprochen, wiederholt verinnerlicht. Jeder wusste, was zu tun war. Und trotzdem lag diese Spannung in der Luft, zu viele Variablen, zu viele Dinge die man nicht kontrollieren konnte. Das Ziel war klar: Eine Geisel, festgehalten irgendwo außerhalb des Camps, tief im feindlichen Gebiet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Camp Al-Sharim, irgendwo im Grenzgebiet<br />
14.August | 18:42 Uhr</span><br />
<br />
Staub lag über dem Camp wie ein flimmernder SChleier, gefangen im letzten Licht der untergehenden Sonne. Generatoren brummten leise, irgendwo klirrte Metall, Stimmen vermischten sich mit dem trockenen Wind. Der Einsatz stand fest. Drei Tage bis der Einsatz los geht, seit Tagen lief alles auf genau diesen Punkt hinaus. Karten, Routen, Abläufe alles durch gesprochen, wiederholt verinnerlicht. Jeder wusste, was zu tun war. Und trotzdem lag diese Spannung in der Luft, zu viele Variablen, zu viele Dinge die man nicht kontrollieren konnte. Das Ziel war klar: Eine Geisel, festgehalten irgendwo außerhalb des Camps, tief im feindlichen Gebiet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ride or Fall -- Rodeo Rivals]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1346.html</link>
			<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 20:16:56 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=293">xxxLisixxx</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1346.html</guid>
			<description><![CDATA[Staub lag über dem Gelände wie ein feiner Schleier, eingefangen im warmen Licht der untergehenden Sonne. Trucks standen dicht an dicht, Anhänger reihten sich entlang der Zäune, und irgendwo zwischen dem Klirren von Metall und dem dumpfen Scharren von Hufen lag dieses vertraute Gefühl in der Luft:<br />
<br />
Der Circuit hatte begonnen.<br />
<br />
Für die nächsten Wochen würde dieser Ort und viele weitere wie dieser alles sein.<br />
Schlafen in kleinen Kabinen, Leben zwischen Arena und Stall, Tage die ineinander übergingen, während nur eines zählte: der nächste Lauf.<br />
<br />
Gesichter, die man kannte.<br />
Namen, die man nicht vergessen konnte.<br />
Und Rivalitäten, die nie ganz verschwanden egal, wie viele Meilen zwischen den einzelnen Stops lagen.<br />
<br />
Man begegnete sich immer wieder.<br />
<br />
Am Zaun.<br />
In der Arena.<br />
Spät abends, wenn der Lärm leiser wurde und nur noch vereinzelte Stimmen und das Rascheln von Heu übrig blieben.<br />
<br />
<br />
Und mit jedem Aufeinandertreffen wurde es schwerer zu sagen, ob es noch um den Wettbewerb ging…<br />
oder längst um etwas anderes.<br />
<br />
Noch war es nur der Anfang der Saison.<br />
Noch konnte alles passieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Arena &amp; Wettbewerbsbereich<br />
Herzstück des Ganzen</span><ul class="mycode_list"><li>große Rodeo-Arena (Barrel Racing, Bull Riding etc.)<br />
</li>
<li>Tribünen für Zuschauer<br />
</li>
<li>Sprecherkabine + Musik<br />
</li>
<li>Warm-Up Bereich für Reiter<br />
</li>
<li>„Chutes“ für Bulls &amp; Pferde<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Camper &amp; Trailer Zone <br />
„Wohngebiet“ der Teilnehmer</span><ul class="mycode_list"><li>Trucks + Horse Trailer<br />
</li>
<li>Kleiner Hütten aufgebaut wie ein Dorf<br />
</li>
<li>improvisierte Sitzplätze, Lagerfeuer<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stall- &amp; Paddockbereich</span><ul class="mycode_list"><li>mobile Boxen / Panels<br />
</li>
<li>Paddocks für Pferde<br />
</li>
<li>Wasserstellen<br />
</li>
<li>Futterlager<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Versorgungs- &amp; Servicebereich<br />
alles Praktische</span><ul class="mycode_list"><li>Hufschmied<br />
</li>
<li>Tierarzt<br />
</li>
<li>Tack-Repair (Sattel, Zügel etc.)<br />
</li>
<li>Ausrüstungsshops<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Food Truck &amp; Bar Area<br />
Social Hub </span><ul class="mycode_list"><li>BBQ Stände<br />
</li>
<li>Bierwagen<br />
</li>
<li>kleine Open-Air Bar “Boot &amp; Buckle”<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abendbereich / Event’s<br />
nach den Wettkämpfen</span><ul class="mycode_list"><li>Live Musik (Country Bands)<br />
</li>
<li>Lagerfeuer<br />
</li>
<li>Tanzfläche / improvisierte Partys<br />
</li>
<li>kleiner Jahrmarkt<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bull &amp; Roughstock Bereich</span><ul class="mycode_list"><li>separate Ställe für Bulls<br />
</li>
<li>Trainingsbereiche<br />
</li>
<li>Crew &amp; Handler<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Merch &amp; Händler</span><ul class="mycode_list"><li>Westernkleidung<br />
</li>
<li>Hüte, Boots<br />
</li>
<li>Schmuck<br />
</li>
<li>Rodeo Merch<br />
</li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Staub lag über dem Gelände wie ein feiner Schleier, eingefangen im warmen Licht der untergehenden Sonne. Trucks standen dicht an dicht, Anhänger reihten sich entlang der Zäune, und irgendwo zwischen dem Klirren von Metall und dem dumpfen Scharren von Hufen lag dieses vertraute Gefühl in der Luft:<br />
<br />
Der Circuit hatte begonnen.<br />
<br />
Für die nächsten Wochen würde dieser Ort und viele weitere wie dieser alles sein.<br />
Schlafen in kleinen Kabinen, Leben zwischen Arena und Stall, Tage die ineinander übergingen, während nur eines zählte: der nächste Lauf.<br />
<br />
Gesichter, die man kannte.<br />
Namen, die man nicht vergessen konnte.<br />
Und Rivalitäten, die nie ganz verschwanden egal, wie viele Meilen zwischen den einzelnen Stops lagen.<br />
<br />
Man begegnete sich immer wieder.<br />
<br />
Am Zaun.<br />
In der Arena.<br />
Spät abends, wenn der Lärm leiser wurde und nur noch vereinzelte Stimmen und das Rascheln von Heu übrig blieben.<br />
<br />
<br />
Und mit jedem Aufeinandertreffen wurde es schwerer zu sagen, ob es noch um den Wettbewerb ging…<br />
oder längst um etwas anderes.<br />
<br />
Noch war es nur der Anfang der Saison.<br />
Noch konnte alles passieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Arena &amp; Wettbewerbsbereich<br />
Herzstück des Ganzen</span><ul class="mycode_list"><li>große Rodeo-Arena (Barrel Racing, Bull Riding etc.)<br />
</li>
<li>Tribünen für Zuschauer<br />
</li>
<li>Sprecherkabine + Musik<br />
</li>
<li>Warm-Up Bereich für Reiter<br />
</li>
<li>„Chutes“ für Bulls &amp; Pferde<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Camper &amp; Trailer Zone <br />
„Wohngebiet“ der Teilnehmer</span><ul class="mycode_list"><li>Trucks + Horse Trailer<br />
</li>
<li>Kleiner Hütten aufgebaut wie ein Dorf<br />
</li>
<li>improvisierte Sitzplätze, Lagerfeuer<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stall- &amp; Paddockbereich</span><ul class="mycode_list"><li>mobile Boxen / Panels<br />
</li>
<li>Paddocks für Pferde<br />
</li>
<li>Wasserstellen<br />
</li>
<li>Futterlager<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Versorgungs- &amp; Servicebereich<br />
alles Praktische</span><ul class="mycode_list"><li>Hufschmied<br />
</li>
<li>Tierarzt<br />
</li>
<li>Tack-Repair (Sattel, Zügel etc.)<br />
</li>
<li>Ausrüstungsshops<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Food Truck &amp; Bar Area<br />
Social Hub </span><ul class="mycode_list"><li>BBQ Stände<br />
</li>
<li>Bierwagen<br />
</li>
<li>kleine Open-Air Bar “Boot &amp; Buckle”<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abendbereich / Event’s<br />
nach den Wettkämpfen</span><ul class="mycode_list"><li>Live Musik (Country Bands)<br />
</li>
<li>Lagerfeuer<br />
</li>
<li>Tanzfläche / improvisierte Partys<br />
</li>
<li>kleiner Jahrmarkt<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bull &amp; Roughstock Bereich</span><ul class="mycode_list"><li>separate Ställe für Bulls<br />
</li>
<li>Trainingsbereiche<br />
</li>
<li>Crew &amp; Handler<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Merch &amp; Händler</span><ul class="mycode_list"><li>Westernkleidung<br />
</li>
<li>Hüte, Boots<br />
</li>
<li>Schmuck<br />
</li>
<li>Rodeo Merch<br />
</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Chicago Fire RP]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1339.html</link>
			<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 17:58:54 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=287">Ghost</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1339.html</guid>
			<description><![CDATA[“Disappoint anyone… Hell, disappoint everyone - but don’t ever disappoint yourself.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[“Disappoint anyone… Hell, disappoint everyone - but don’t ever disappoint yourself.”]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vikings Play]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1335.html</link>
			<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 18:31:59 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=48">Miyakuna</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1335.html</guid>
			<description><![CDATA[Tyra<br />
<br />
In dem Wald an dem ihr Hof steht, war viel los. Ungewöhnlich, da sie eigentlich ziemlich abgeschieden lebt. Also schnappte sie sich ihr Schwert und ging nachsehen. Hinter einem Baum stehend, sah sie dann eine kleine Gruppe sich unterhalten, über Ivar und wie sie ihn stürzen wollen. Und da sah sie einen Mann heftig diskutieren und sie schmunzelte. Sie lauschte der Diskussion und einige Zeit später, kam sie von hinter dem Baum her. "Ivar ist wahnsinnig, ihr könnt da nicht einfach leichtsinnig rein und ihn abschlachten. Außerdem hat er überall seine Männer verteilt, das dürft ihr nicht vergessen. Er hat viele Männer, die hinter ihm stehen. Ihr müsst erstmal seine Armee schwächen bevor ihr direkt zu ihm kommt. Die nächste Frage ist, wie viele Männer und Frauen könnt ihr aufbringen um gegen ihn und seine Leute zu kämpfen." Sie sah in die Runde. "Aber ich nehme an, das mit den Männern wisst ihr bereits, sonst wärt ihr nicht so weit gereist für das Treffen. Aber euer Anführer muss Geduld haben, sonst seit ihr alle tot. Denn ich habe Ivar kennengelernt und er nutzt jede Unaufmerksamkeit aus und tötet, jeden der im seinen Augen Verrat begeht wird getötet. Er ist davon überzeugt ein Gott zu sein. Und so handelt er auch." Tyra wusste ja nicht, das der junge Mann, der die Gruppe anleitet Ivars Bruder ist. "Und nun kommt mit...ihr stört die Tiere hier. Ich habe essen und trinken hier. Ihr seit ziemlich laut und das ist ein ruhiger Ort." Bot sie den Männern an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tyra<br />
<br />
In dem Wald an dem ihr Hof steht, war viel los. Ungewöhnlich, da sie eigentlich ziemlich abgeschieden lebt. Also schnappte sie sich ihr Schwert und ging nachsehen. Hinter einem Baum stehend, sah sie dann eine kleine Gruppe sich unterhalten, über Ivar und wie sie ihn stürzen wollen. Und da sah sie einen Mann heftig diskutieren und sie schmunzelte. Sie lauschte der Diskussion und einige Zeit später, kam sie von hinter dem Baum her. "Ivar ist wahnsinnig, ihr könnt da nicht einfach leichtsinnig rein und ihn abschlachten. Außerdem hat er überall seine Männer verteilt, das dürft ihr nicht vergessen. Er hat viele Männer, die hinter ihm stehen. Ihr müsst erstmal seine Armee schwächen bevor ihr direkt zu ihm kommt. Die nächste Frage ist, wie viele Männer und Frauen könnt ihr aufbringen um gegen ihn und seine Leute zu kämpfen." Sie sah in die Runde. "Aber ich nehme an, das mit den Männern wisst ihr bereits, sonst wärt ihr nicht so weit gereist für das Treffen. Aber euer Anführer muss Geduld haben, sonst seit ihr alle tot. Denn ich habe Ivar kennengelernt und er nutzt jede Unaufmerksamkeit aus und tötet, jeden der im seinen Augen Verrat begeht wird getötet. Er ist davon überzeugt ein Gott zu sein. Und so handelt er auch." Tyra wusste ja nicht, das der junge Mann, der die Gruppe anleitet Ivars Bruder ist. "Und nun kommt mit...ihr stört die Tiere hier. Ich habe essen und trinken hier. Ihr seit ziemlich laut und das ist ein ruhiger Ort." Bot sie den Männern an.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Liebe, Leidenschaft und Detektiv Arbeit]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1332.html</link>
			<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 18:52:43 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=48">Miyakuna</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1332.html</guid>
			<description><![CDATA[Ein paar Jahre sind vergangen seit Shinichi das Gegengift genommen hat...alles lief gut. Er war mit seiner großen Liebe zusammen, doch eine Person die in sein Leben tritt, ändert alles und er wird erkennen Liebe und Freundschaft verwechselt zu haben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein paar Jahre sind vergangen seit Shinichi das Gegengift genommen hat...alles lief gut. Er war mit seiner großen Liebe zusammen, doch eine Person die in sein Leben tritt, ändert alles und er wird erkennen Liebe und Freundschaft verwechselt zu haben...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[The Magical Clinic]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1328.html</link>
			<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 20:36:32 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=289">SenseiOfSnacks</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1328.html</guid>
			<description><![CDATA[Haruto<br />
<br />
Es war sein erster Tag in der Notaufnahme und er wurde einfach dort Stehen gelassen ohne eine genaue Anweisung. Haruto sah sich um und Blickte in die Gesichter der Angestellten und dessen Patienten die in der Überfüllten Notaufnahme Sitzen und warten das sie endlich dran kommen. Er sah einen Jungen dessen Arm Ausgekugelt ist. Und während er durch die Notaufnahme läuft mit einem blauen Kittel und seinem Namenschild an der Brust, Umklammert er fest sein Notizbuch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Haruto<br />
<br />
Es war sein erster Tag in der Notaufnahme und er wurde einfach dort Stehen gelassen ohne eine genaue Anweisung. Haruto sah sich um und Blickte in die Gesichter der Angestellten und dessen Patienten die in der Überfüllten Notaufnahme Sitzen und warten das sie endlich dran kommen. Er sah einen Jungen dessen Arm Ausgekugelt ist. Und während er durch die Notaufnahme läuft mit einem blauen Kittel und seinem Namenschild an der Brust, Umklammert er fest sein Notizbuch.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Fluch der Vicander]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1318.html</link>
			<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 22:30:58 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=281">Yumijara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1318.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Der Fluch der Vicander</span></div></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Seele ist nicht der Geist. Was war, muss nicht werden.“</span> <br />
Dies waren die Worte, die man an der Akademie sprach, als Tristan Vicander als Reinkarnation eines mächtigen dunklen Magiers identifiziert wurde, der vor Jahrhunderten das Reich terrorisiert hat. Man nahm den Jungen auf, bildete ihn aus und legte ihm sämtliches Wissen zu Füßen. Und die Geschichte wiederholte sich.<br />
Als man Tristan wegen seiner Taten endlich der Akademie verwies und ihm Einhalt gebieten wollte, war es bereits zu spät. Seine Macht wuchs außerhalb zivilisierter Orte in einem erschreckenden Ausmaß.<br />
</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
Um die Tragödie verstehen zu können, die seit einigen Jahren nur „der Fluch der Vicander“ genannt wird, müssen wir zuerst über Mórag sprechen.<br />
Mórag, das war der wohl gefürchtetste Mann im Reich Vraesaria vor fast fünfhundert Jahren. Jeder Magier hat eine Affinität zu einer bestimmten Form der Magie. Die meisten erfahren nie, was diese ist, doch wer es herausfindet und sich darin schult, wird sein Leben lang und darüber hinaus als Meister seines Fachs gelten.<br />
Mórags Affinität war die Nekromantie.<br />
Zu seiner Zeit tyrannisierte er das Reich in seiner Gesamtheit mit Armeen von Untoten, Dämonen und Angehörigen der Wildlingsstämme. Mit seiner geballten Macht herrschte er von der Nekropole Halas im Nordosten des Landes aus und zwang das Reich und seine Herrscher beinahe in die Knie.<br />
Bezwungen wurde der dunkle Herrscher von einem Bund mächtiger Zauberer, die in den Kriegskünsten geschult waren. Armeen fielen, um ihnen eine Gelegenheit zu verschaffen und schließlich wurde Mórag in seiner eigenen Festung getötet.<br />
Der Alptraum schien vorbei und die dunklen Künste wurden aus allen angesehenen Institutionen des Landes verbannt.<br />
<br />
Jahrhunderte später, da wurde ein Junge namens Tristan Vicander in eine unscheinbare Familie auf dem Land geboren. Der Junge war freundlich und schlau und als er den Angehörigen des höchsten Entscheidungsorgans der Magierschaft Vraesarias auffiel, erkannten diese sein magisches Talent.<br />
Es dauerte nicht lange und Tristan wurde – durch geheime magische Prozeduren und Merkwürdigkeiten – als die lebendige Inkarnation der Seele des bösen Mórag ausgemacht. Natürlich wurde die Information geheim gehalten.<br />
Doch „Sie Seele ist nicht der Geist. Was war, muss nicht werden“, sagte man sich und groß war die Versuchung, den bescheidenen gutaussehenden Jungen mit dem großen magischen Erbe in die Geheimnisse der Kunst einzuweihen.<br />
Das sollte sich als schwerwiegender Fehler entpuppen. In den nächsten Jahren legte man das Wissen der Akademie vor dem Lehrling offen, förderte ihn auf die exklusivste Weise, gab ihm alles. Lehrer waren stolz, ihn zu unterrichten, Schüler eiferten ihm nach. Und nach einer ganzen Weile wurde aus dem Gefühl der Ehre der Eindruck des Privilegs. Sein Hunger nach Wissen trieb Tristan in immer größere Höhen – und immer abgründigere Tiefen. Schon bald setzte er sich mit verbotenen Lehren auseinander und was er dort fand, das korrumpierte ihn schlussendlich vollends. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dunkle Mächte, sie flüstern zu einem, reden einem Überlegenheit und Macht ein. Und versprechen noch so viel mehr…</span></span><br />
<br />
Und wieder war es zu spät, als es auffiel. Tristan hatte Gleichgesinnte der Akademie um sich geschart, politische Würdenträger bedrängt und Unruhen verursacht. Durch Experimente starben Menschen und schließlich konnte die Akademie nicht mehr tatenlos zuschauen.<br />
Der folgende Kampf weitete sich zu einer Schlacht aus, die einen ganzen Stadtteil Imdalins, der Hauptstadt, zerstörte. Am Ende mussten Tristan und seine Getreuen fliehen. Aber das sollte sich bald als nur kleiner Trost erweisen. Denn der neue dunkle Magier soll angeblich die Wildstämme unterworfen haben und sich auf Krieg gegen das Reich vorbereiten. All das, um auch die letzten Geheimnisse seines Vorgängers ergründen und sein Werk vollenden zu können.<br />
<br />
Nachdem Tristan geflohen war, wurden die Rufe nach Konsequenzen laut. Schon bald starteten Akademie und Herrschaft Imdalins eine Strafexpedition nach Kestria, der Heimat des Abtrünnigen. Diese Expedition hatte zwei Gründe: Der erste war, dass man sich erhoffte, Tristan würde seiner Familie zu Hilfe eilen und man könne ihn dort töten.<br />
Der zweite Grund war der Druck der Bevölkerung, die nach Vergeltung schrie. Jemand musste für die Taten des dunklen Magiers büßen. Und seine noch in dem Dorf lebende Familie trug den Preis für seine Machtgier.<br />
Als Kestria brannte, wurde das Wissen um diese Tat verschleiert. Die Vicander wurden als Familie von Dämonenanbetern verschrien, als Gefolgsleute ihres ältesten Sohnes. Als Monster. Und aus einer Strafexpedition wurde ein heiliger Kreuzzug gemacht. Diese Nacht der Flammen wurde seitdem „Der Fluch der Vicander“ genannt, in dem dieses bösartige Geschlecht von der Erde getilgt worden war…<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Der Fluch der Vicander</span></div></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Seele ist nicht der Geist. Was war, muss nicht werden.“</span> <br />
Dies waren die Worte, die man an der Akademie sprach, als Tristan Vicander als Reinkarnation eines mächtigen dunklen Magiers identifiziert wurde, der vor Jahrhunderten das Reich terrorisiert hat. Man nahm den Jungen auf, bildete ihn aus und legte ihm sämtliches Wissen zu Füßen. Und die Geschichte wiederholte sich.<br />
Als man Tristan wegen seiner Taten endlich der Akademie verwies und ihm Einhalt gebieten wollte, war es bereits zu spät. Seine Macht wuchs außerhalb zivilisierter Orte in einem erschreckenden Ausmaß.<br />
</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
Um die Tragödie verstehen zu können, die seit einigen Jahren nur „der Fluch der Vicander“ genannt wird, müssen wir zuerst über Mórag sprechen.<br />
Mórag, das war der wohl gefürchtetste Mann im Reich Vraesaria vor fast fünfhundert Jahren. Jeder Magier hat eine Affinität zu einer bestimmten Form der Magie. Die meisten erfahren nie, was diese ist, doch wer es herausfindet und sich darin schult, wird sein Leben lang und darüber hinaus als Meister seines Fachs gelten.<br />
Mórags Affinität war die Nekromantie.<br />
Zu seiner Zeit tyrannisierte er das Reich in seiner Gesamtheit mit Armeen von Untoten, Dämonen und Angehörigen der Wildlingsstämme. Mit seiner geballten Macht herrschte er von der Nekropole Halas im Nordosten des Landes aus und zwang das Reich und seine Herrscher beinahe in die Knie.<br />
Bezwungen wurde der dunkle Herrscher von einem Bund mächtiger Zauberer, die in den Kriegskünsten geschult waren. Armeen fielen, um ihnen eine Gelegenheit zu verschaffen und schließlich wurde Mórag in seiner eigenen Festung getötet.<br />
Der Alptraum schien vorbei und die dunklen Künste wurden aus allen angesehenen Institutionen des Landes verbannt.<br />
<br />
Jahrhunderte später, da wurde ein Junge namens Tristan Vicander in eine unscheinbare Familie auf dem Land geboren. Der Junge war freundlich und schlau und als er den Angehörigen des höchsten Entscheidungsorgans der Magierschaft Vraesarias auffiel, erkannten diese sein magisches Talent.<br />
Es dauerte nicht lange und Tristan wurde – durch geheime magische Prozeduren und Merkwürdigkeiten – als die lebendige Inkarnation der Seele des bösen Mórag ausgemacht. Natürlich wurde die Information geheim gehalten.<br />
Doch „Sie Seele ist nicht der Geist. Was war, muss nicht werden“, sagte man sich und groß war die Versuchung, den bescheidenen gutaussehenden Jungen mit dem großen magischen Erbe in die Geheimnisse der Kunst einzuweihen.<br />
Das sollte sich als schwerwiegender Fehler entpuppen. In den nächsten Jahren legte man das Wissen der Akademie vor dem Lehrling offen, förderte ihn auf die exklusivste Weise, gab ihm alles. Lehrer waren stolz, ihn zu unterrichten, Schüler eiferten ihm nach. Und nach einer ganzen Weile wurde aus dem Gefühl der Ehre der Eindruck des Privilegs. Sein Hunger nach Wissen trieb Tristan in immer größere Höhen – und immer abgründigere Tiefen. Schon bald setzte er sich mit verbotenen Lehren auseinander und was er dort fand, das korrumpierte ihn schlussendlich vollends. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dunkle Mächte, sie flüstern zu einem, reden einem Überlegenheit und Macht ein. Und versprechen noch so viel mehr…</span></span><br />
<br />
Und wieder war es zu spät, als es auffiel. Tristan hatte Gleichgesinnte der Akademie um sich geschart, politische Würdenträger bedrängt und Unruhen verursacht. Durch Experimente starben Menschen und schließlich konnte die Akademie nicht mehr tatenlos zuschauen.<br />
Der folgende Kampf weitete sich zu einer Schlacht aus, die einen ganzen Stadtteil Imdalins, der Hauptstadt, zerstörte. Am Ende mussten Tristan und seine Getreuen fliehen. Aber das sollte sich bald als nur kleiner Trost erweisen. Denn der neue dunkle Magier soll angeblich die Wildstämme unterworfen haben und sich auf Krieg gegen das Reich vorbereiten. All das, um auch die letzten Geheimnisse seines Vorgängers ergründen und sein Werk vollenden zu können.<br />
<br />
Nachdem Tristan geflohen war, wurden die Rufe nach Konsequenzen laut. Schon bald starteten Akademie und Herrschaft Imdalins eine Strafexpedition nach Kestria, der Heimat des Abtrünnigen. Diese Expedition hatte zwei Gründe: Der erste war, dass man sich erhoffte, Tristan würde seiner Familie zu Hilfe eilen und man könne ihn dort töten.<br />
Der zweite Grund war der Druck der Bevölkerung, die nach Vergeltung schrie. Jemand musste für die Taten des dunklen Magiers büßen. Und seine noch in dem Dorf lebende Familie trug den Preis für seine Machtgier.<br />
Als Kestria brannte, wurde das Wissen um diese Tat verschleiert. Die Vicander wurden als Familie von Dämonenanbetern verschrien, als Gefolgsleute ihres ältesten Sohnes. Als Monster. Und aus einer Strafexpedition wurde ein heiliger Kreuzzug gemacht. Diese Nacht der Flammen wurde seitdem „Der Fluch der Vicander“ genannt, in dem dieses bösartige Geschlecht von der Erde getilgt worden war…<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein fataler Fehlschlag als Auftakt]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1320.html</link>
			<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 21:52:03 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=98">Kyriella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1320.html</guid>
			<description><![CDATA[Es war mal wieder einer jener Aufträge die Nia nicht so gern angenommen hatte. Doch mit ihrer legalen Arbeit hatte die Hackerin in letzter Zeit nicht gerade viel verdienen können, und da nun wieder einmal die Miete anstand konnte sie nicht zu wählerisch sein, wollte sie nicht riskieren obdachlos zu werden.<br />
<br />
Bei dem Auftrag ging es im wesentlichen darum Zugriff auf bestimmte Transaktionsdaten eines Finanzdienstleisters zu gewinnen. Normalerweise waren solche Daten extrem gut geschützt, doch ihr Auftraggeber hatte eine Sicherheitslücke gefunden. Eine, zum gleichen Konzern gehörende, Immobilienverwaltungsgesellschaft vermietete Büros im selben Haus, in dem sich auch der auszuspionierende Finanzdienstleister befand. Dessen Mieter hatten Zugang zum lokalem Netzwerk des Gebäudes und konnten dadurch, unter Umgehung der äußeren Abwehrsysteme, Zugang zu den Systemen ihres Ziels erhalten. Natürlich gab es da noch eine innere Firewall, die es zu überwinden galt, doch das war etwas was man schaffen konnte. Das wollte ihr Auftraggeber für einen großangelegten Angriff mit gleich drei Schwerpunkten ausnutzen. So waren neben Nia auch noch zwei weitere Hacker mit jeweils eigenen Zielsetzungen angeheuert worden. Zusätzlich hatte man auch noch ein paar Söldner für alle Fälle zu ihrem Schutz bereit gestellt.<br />
<br />
Nia hatte sich über das Vorgehen mit ihren beiden Kollegen abgesprochen, und man hatte sich dabei für ein langwieriges, dafür aber recht sicheres Vorgehen entschieden. Sollten sie auffliegen, so würden sie sehr schnell Ärger mit den zuständigen Sicherheitsdiensten bekommen. Mit den Söldnern hätten sie zwar recht gute Chancen sich,- zumindest aus dem Gebäude,- heraus kämpfen zu können, doch würde das einem Scheitern gleichkommen, und sie dann den größten Teil ihrer Bezahlung nicht mehr bekommen. Dabei hatten sie vereinbart, dass zumindest zwei von ihnen die Arbeit, ihrer, für diese, langwierige und relativ monotone, Arbeit, eingesetzten Bots, diese überwachten, während die übrige Person dabei etwas anderes,- wie zum Beispiel schlafen,- machen konnte.<br />
<br />
Nia hatte die Zeit, in der sie keine Schicht hatte dazu genutzt, bei einer nur wenige hundert Meter entfernten Garküche etwas zu essen. Als sie davon wieder zurück kam, beschlich sie, ein stetig wachsendes Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung wäre. Das fing bereits damit an, dass der Eingangsbereich unbesetzt war. Sehr ungewöhnlich, da dies die beiden, die dort normalerweise stationiert waren, in größere Schwierigkeiten bringen würde, aber nicht völlig ausgeschlossen. Die Fahrstühle funktionierten tadellos, und so fuhr sie in den elften Stock. Dort herrschte auf den Gängen üblicherweise reges treiben, doch diesmal war alles wie ausgestorben. Das lies sie schon deutlich misstrauischer werden, doch auf das was sie erblickte, als sie schließlich das von ihrem Auftraggeber angemietete Büro betrat, war sie dadurch in keinster weise vorbereitet.<br />
<br />
Vor ihren Augen breiteten sich die Folgen eines wahren Massakers aus. Das gesamte Team war nicht nur nieder gemetzelt, sondern buchstäblich in Stücke gehackt worden. Streng genommen nicht das ganze Team. Schließlich war sie noch am leben, außerdem befand sich auch einer der Söldner, der anscheinend kurz vor ihr hier eingetroffen war, noch im Raum. Augenscheinlich von dem Anblick entsetzt und mitgenommen, aber körperlich unversehrt. „Lass uns von hier verschwinden, solange wir noch können“, rief die Hackerin ihm zu, und machte sich auch sogleich eiligst auf dem Weg zurück zu den Fahrstühlen, wobei sie erst einmal nicht darauf achtete, ob er ihrer Aufforderung folge leistete. Nichts wie weg von hier, war der einzige Gedanke der sie dabei trieb, denn wenn Polizei, oder Sicherheitskräfte von dem hier mitbekommen würden, dann wären sie beide die ersten Verdächtigen, die man der nach einem solchen Blutbad den sensationslüsternen Medien präsentieren würde, und darauf wollte sie unter allen Umständen verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war mal wieder einer jener Aufträge die Nia nicht so gern angenommen hatte. Doch mit ihrer legalen Arbeit hatte die Hackerin in letzter Zeit nicht gerade viel verdienen können, und da nun wieder einmal die Miete anstand konnte sie nicht zu wählerisch sein, wollte sie nicht riskieren obdachlos zu werden.<br />
<br />
Bei dem Auftrag ging es im wesentlichen darum Zugriff auf bestimmte Transaktionsdaten eines Finanzdienstleisters zu gewinnen. Normalerweise waren solche Daten extrem gut geschützt, doch ihr Auftraggeber hatte eine Sicherheitslücke gefunden. Eine, zum gleichen Konzern gehörende, Immobilienverwaltungsgesellschaft vermietete Büros im selben Haus, in dem sich auch der auszuspionierende Finanzdienstleister befand. Dessen Mieter hatten Zugang zum lokalem Netzwerk des Gebäudes und konnten dadurch, unter Umgehung der äußeren Abwehrsysteme, Zugang zu den Systemen ihres Ziels erhalten. Natürlich gab es da noch eine innere Firewall, die es zu überwinden galt, doch das war etwas was man schaffen konnte. Das wollte ihr Auftraggeber für einen großangelegten Angriff mit gleich drei Schwerpunkten ausnutzen. So waren neben Nia auch noch zwei weitere Hacker mit jeweils eigenen Zielsetzungen angeheuert worden. Zusätzlich hatte man auch noch ein paar Söldner für alle Fälle zu ihrem Schutz bereit gestellt.<br />
<br />
Nia hatte sich über das Vorgehen mit ihren beiden Kollegen abgesprochen, und man hatte sich dabei für ein langwieriges, dafür aber recht sicheres Vorgehen entschieden. Sollten sie auffliegen, so würden sie sehr schnell Ärger mit den zuständigen Sicherheitsdiensten bekommen. Mit den Söldnern hätten sie zwar recht gute Chancen sich,- zumindest aus dem Gebäude,- heraus kämpfen zu können, doch würde das einem Scheitern gleichkommen, und sie dann den größten Teil ihrer Bezahlung nicht mehr bekommen. Dabei hatten sie vereinbart, dass zumindest zwei von ihnen die Arbeit, ihrer, für diese, langwierige und relativ monotone, Arbeit, eingesetzten Bots, diese überwachten, während die übrige Person dabei etwas anderes,- wie zum Beispiel schlafen,- machen konnte.<br />
<br />
Nia hatte die Zeit, in der sie keine Schicht hatte dazu genutzt, bei einer nur wenige hundert Meter entfernten Garküche etwas zu essen. Als sie davon wieder zurück kam, beschlich sie, ein stetig wachsendes Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung wäre. Das fing bereits damit an, dass der Eingangsbereich unbesetzt war. Sehr ungewöhnlich, da dies die beiden, die dort normalerweise stationiert waren, in größere Schwierigkeiten bringen würde, aber nicht völlig ausgeschlossen. Die Fahrstühle funktionierten tadellos, und so fuhr sie in den elften Stock. Dort herrschte auf den Gängen üblicherweise reges treiben, doch diesmal war alles wie ausgestorben. Das lies sie schon deutlich misstrauischer werden, doch auf das was sie erblickte, als sie schließlich das von ihrem Auftraggeber angemietete Büro betrat, war sie dadurch in keinster weise vorbereitet.<br />
<br />
Vor ihren Augen breiteten sich die Folgen eines wahren Massakers aus. Das gesamte Team war nicht nur nieder gemetzelt, sondern buchstäblich in Stücke gehackt worden. Streng genommen nicht das ganze Team. Schließlich war sie noch am leben, außerdem befand sich auch einer der Söldner, der anscheinend kurz vor ihr hier eingetroffen war, noch im Raum. Augenscheinlich von dem Anblick entsetzt und mitgenommen, aber körperlich unversehrt. „Lass uns von hier verschwinden, solange wir noch können“, rief die Hackerin ihm zu, und machte sich auch sogleich eiligst auf dem Weg zurück zu den Fahrstühlen, wobei sie erst einmal nicht darauf achtete, ob er ihrer Aufforderung folge leistete. Nichts wie weg von hier, war der einzige Gedanke der sie dabei trieb, denn wenn Polizei, oder Sicherheitskräfte von dem hier mitbekommen würden, dann wären sie beide die ersten Verdächtigen, die man der nach einem solchen Blutbad den sensationslüsternen Medien präsentieren würde, und darauf wollte sie unter allen Umständen verzichten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anders heißt nicht schlechter]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1314.html</link>
			<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 15:08:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=48">Miyakuna</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1314.html</guid>
			<description><![CDATA[Jahrzehnte lang wurde Minuri in einem Amulett gefangen gehalten, nun wird sie unabsichtlich befreit. Und das ausgerechnet von jemandem der Halb Dämonen überhaupt nicht ausstehen kann. Dennoch braucht er ihre Hilfe, um die Reise zu einer Legende zu bestreiten, da nur sie weiß, wo sich diese Legende befindet. Doch während der Reise wird sein Leben und seine Prinzipien ganz schön auf den Kopf gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Jahrzehnte lang wurde Minuri in einem Amulett gefangen gehalten, nun wird sie unabsichtlich befreit. Und das ausgerechnet von jemandem der Halb Dämonen überhaupt nicht ausstehen kann. Dennoch braucht er ihre Hilfe, um die Reise zu einer Legende zu bestreiten, da nur sie weiß, wo sich diese Legende befindet. Doch während der Reise wird sein Leben und seine Prinzipien ganz schön auf den Kopf gestellt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nemeton]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1312.html</link>
			<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 11:44:48 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=131">NicolasDarkwood</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1312.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: CinzelDecorative;" class="mycode_font">Buch 1: Veyra und das Licht der Sterne <br />
<br />
</span></span><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: CinzelDecorative;" class="mycode_font">Kapitel 1: Geh und heb' dein Grab aus, mein Freund</span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Immanyar - Am 3. Tage der Ernte, 4.388 nach dem Fall der Sterne</span><br />
<br />
<br />
Die Gildenhalle des Weißen Turms war kein Raum, sie war ein Organ.<br />
Sie atmete im Rhythmus von Schritten, Stimmen, Lachen, dem metallischen Klirren von Rüstung an Rüstung und dem weichen Rascheln von Stoffbahnen, die im warmen Luftzug der Menge zuckten. Immanyar war eine Hauptstadt, die sich gern in Marmor und Würde kleidete – doch hier drinnen trug sie Herzschlag.<br />
Über den Bögen der gigantischen Halle hingen Banner in üppigen Reihen, manche frisch und steif wie neu vernähte Versprechen, andere ausgefranst, mit Brandspuren am Saum oder eingetrocknetem Schlamm, der so alt wirkte, als hätte er schon Königreiche gesehen. Wappen glitzerten im Licht: Löwen, Sonnen, gekreuzte Äxte, stilisierte Drachenzungen, ein Auge im Sternenkreis, das jeden Besucher zu mustern schien. Zwischen den Bannern liefen Galerien entlang, von denen aus Boten mit Rollen unter dem Arm hinab winkten, und irgendwo, hoch oben, wurde ein kleines Orchester aus Flöte, Trommel und einer energischen Laute von der Menge übertönt – nicht verdrängt, eher mitgetragen wie eine zweite Melodie unter dem Stimmenmeer.<br />
<br />
Das Licht in der Halle kam von Kristallen.<br />
Sie saßen in Laternen und Kronleuchtern wie gefangene Sterne, in Messingkäfigen gefasst oder in Silberkronen, die von Ketten herabhingen. Jeder Kristall glomm in einer eigenen Nuance: manche kühl wie Mondwasser, andere warm wie Honig; ein paar flackerten, wenn jemand in ihrer Nähe log – als würden sie sich über schlechte Geschichten beschweren. Das Licht brach sich in Bierkrügen, in polierten Helmen, in den feuchten Augen eines jungen Rekruten, der zu früh zu viel gesehen hatte.<br />
<br />
Stände säumten die Hallenränder. Nicht alle waren wirklich Stände; manche waren nur Teppiche auf dem Stein, über die man ein Banner gespannt hatte, oder ein hastig gezimmerter Tisch. Doch jede Gilde wusste, wie man sich zeigt.<br />
Bei den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Goldenen Löwen</span> war es nicht schwer: ihr Bereich glänzte selbst im Halbdunkel. Schwere Stoffbahnen in Gold und Ocker, ein Schild mit einem Löwenkopf, dessen Augen aus gelbem Glas bestanden und im Licht der Kristalle zu leben schienen. Menschen drängten sich dort in einer ständigen Welle. Man hörte Namen, Zahlen, Versprechen – und die scharfe Stimme einer Schreiberin, die aus einem Buch vorlas, als würde sie Urteile fällen.<br />
<br />
Ein paar Schritte weiter war die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schwarze Sonne</span>: dunkle Stoffe, schwarze Wachssiegel, eine schmale Linie wartender Gestalten, die nicht wie Rekruten wirkten, sondern wie Leute, die wissen, was sie suchen. Einem Mann in grauem Mantel schien es völlig egal zu sein, dass ein Halbling mit zu großer Armbrust neben ihm nervös auf den Zehenspitzen wippte – beide starrten auf denselben Tisch, als könnte er sie verschlingen.<br />
<br />
Und dann <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ingrimm</span>: ein Stand aus rohem Holz, verziert mit Kerben und Runen, dahinter bärtige Gestalten, die lachten wie Felsstürze. Ein Zwerg mit einer Nase, die schon mehrere Schlachten verloren hatte, verteilte Becher und klopfte Bewerbern so fest auf die Schulter, dass mancher danach kurz prüfen musste, ob er noch alle Zähne hatte.<br />
<br />
Dazwischen drängten sich Dutzende andere Gilden. Kleinere Namen, schillernde Namen, Namen, die man vielleicht erst morgen hörte und dann nie wieder. Elfen in Reisekleidern und mit unverschämter Haltung. Ein Ork, der sich über einem kleinen Tisch bückte und dabei so vorsichtig tat, als könne er mit einem falschen Atemzug alles zerbrechen. Ein paar stumme Geweihte, die unter einem Banner standen, auf dem ein stilles Rad gemalt war. Ein Drachenblütiger mit schimmernden Schuppen an den Schläfen, der einem Kind ein Stück Trockenfleisch schenkte, als sei das das Normalste der Welt.<br />
<br />
In der Mitte des Ganzen befand sich "der" Schalter.<br />
Er war kreisrund, aus hellem Stein, und so groß, dass ein Wagen darauf hätte wenden können. Mehrere Öffnungen zogen sich entlang seines Umfangs – kleine Pulte, hinter denen Schreiber saßen, die mit der stoischen Geduld von Leuten arbeiteten, die schon zu viel Drama gesehen hatten. Über jedem Pult hing ein Zeichen: *Aufträge*, *Mitgliedschaften*, *Streitfälle*, *Bergungsrechte*, *Kopfgelder*, *Eide*. Siegelwachs dampfte in Schalen, Federn kratzten, Münzen klangen, und immer wieder wurden Stimmen laut, weil jemand glaubte, sein Problem müsse als Erstes gelöst werden.<br />
<br />
Und trotzdem: Die Halle war voll, aber nicht erstickend. Es war ein lebendiger Druck, kein Chaos. Die Menge hatte eine Art unbewusster Ordnung, eine Schwerkraft, die die wichtigsten Dinge nach innen zog und die Nebensächlichkeiten an den Rand spülte. Man wich aus, man drängelte, man lachte, man fluchte, man tauschte Blickkontakte wie Geheimzeichen.<br />
<br />
Dann schnitt ein Schrei durch das Stimmengewirr, so plötzlich, dass selbst die Musik für einen Augenblick stolperte. Nicht Angstschrei. Eher: Empörung, Wut, das Geräusch eines Menschen, der sich in seinem Recht verletzt fühlte. Die Menge reagierte, wie eine große Kreatur reagiert: Sie teilte sich.<br />
Westlich des Eingangs, dort wo ein Konglomerat aus schweren Vorhängen und halbhohen Trennwänden einen kleinen Bereich abgrenzte, brach Bewegung aus. Köpfe drehten sich. Ein paar Leute stellten ihre Krüge ab, als hätten sie plötzlich Angst, etwas zu verschütten, das später als Beweis dienen könnte. Ein Halbling stieg auf eine Bank, um besser zu sehen.<br />
Dann erschien sie.<br />
<br />
Yngrid, die Löwin.<br />
Sie war eine Frau in jenem Alter, in dem Menschen nicht mehr beweisen müssen, dass sie gefährlich sind, weil sie es längst getan haben. Ihr Haar war an den Schläfen grau, aber nicht müde grau – eher wie Stahl, der schon oft geschärft wurde. Sie trug es offen über den Schultern, und es sah aus, als hätte sie nie Zeit gehabt, es zu flechten, weil irgendwo immer etwas brannte.<br />
Ihre Rüstung war schwer. Platten, die im Kristalllicht golden schimmerten, nicht geschniegelt wie Parade, sondern getragen, mit feinen Kerben, Dellen, Spuren. Die Gelenke waren dunkel geölt, damit sie sich lautlos bewegen konnte – doch sie bewegte sich nicht lautlos. Sie brauchte das nicht. Sie ging, als wäre der Boden verpflichtet, ihr Platz zu machen.<br />
<br />
Neben ihr vier Mitglieder der Goldenen Löwen, alle mit dem Löwenwappen an Schild und Rüstung, alle mit dem Blick von Leuten, die wissen, wie man einen Raum kontrolliert. Und hinter ihnen – oder besser: zwischen ihnen, getragen wie eine Trophäe – ein riesiges Schild, so breit wie eine Tür. Darauf lag ein Mann, an Handgelenken und Knöcheln gebunden, Seile über Brust und Hüften, als hätte man Angst, er könnte plötzlich beschließen, das Konzept von Gravitation zu beleidigen. Sei  braunes Haar wirbelte von seinen schnellen Richtungswechseln hin und her und panisch glitt sein Blick durch die Halle. <br />
Er war nicht leise. Kein Mensch, der gebunden auf ein Schild geschnallt war, sollte eigentlich laut sein – doch Brandan schaffte es, dies unglückselige Dasein zu besitzen, als wäre sie eine Bühne, die man ihm aus Versehen gebaut hatte.<br />
<br />
Sein braunes, lockiges Haar fiel ihm schulterlang ins Gesicht, und er blies eine Strähne weg, als wäre das die größte Unannehmlichkeit seines Tages. Der Dreitagebart betonte sein falsches Grinsen, das sich viel zu sicher anfühlte für jemanden, der gerade öffentlich transportiert wurde. An seinem Hals zeichnete sich die sternförmige Narbe ab, im flackernden Licht fast wie ein Zeichen. Um seine Hüfte lief eine Kette, und daran hing – als hätte jemand ihm die letzte Würde gelassen oder die größte Gefahr unterschätzt – sein Schwert, das klappernd am Schild herab baumelte.<br />
„Macht Platz!“, bellte einer der Löwen, und die Menge machte Platz.<br />
Brandan hob den Kopf, ließ den Blick über die Zuschauer gleiten, als sei er derjenige, der gleich eine Ansprache halten würde. „Bitte keine Wünsche zur Signatur“, rief er in den Raum, „ich bin heute schon…—“<br />
„Halt den Mund, du Klampfenzupfer“, schnitt Yngrids Stimme durch, trocken wie ein Schwertzug.<br />
„Oh!“, Brandan legte eine beleidigte Wärme in den Ton. „Yngrid. Meine liebste Löwin. Stern meiner Nächte. Wie ich sehe, trägst du wieder dein ‘Ich-entscheide-heute-wer-atmen-darf’-Kleid.“<br />
Yngrid ging weiter, ohne langsamer zu werden. <br />
„Du hast meine Rekruten lächerlich gemacht.“<br />
„Ich habe mitnichten Jemanden lächerlich gemacht“, sagte Brandan sofort, und seine Stimme war einen Hauch zu schnell. „Sie waren bereits… nun… mit Potenzial zur Komik gesegnet.“<br />
Ein Raunen ging durch die Menge. Einige lachten. Andere hielten die Luft an, als sei das Lachen gefährlich.<br />
<br />
„Du hast in meinem Stand—“, begann Yngrid, und jetzt war da diese Schärfe, die nicht laut werden musste, um zu schneiden, „—eine ‘Aufnahmerede’ gehalten. Ohne Genehmigung. Und du hast dabei behauptet, die Goldenen Löwen würden nur Leute nehmen, die ‘angemessen dramatisch in Sonnenuntergängen posieren’ können.“<br />
Brandan blinzelte. „Das war… ein Scherz, ein fader. Eine Metapher. Ich wollte die Bedeutung von… Haltung… betonen.“<br />
„Du hast außerdem“, fuhr Yngrid grantig fort, „meinen besten Rekruten dazu gebracht, sein Schwert wegzuwerfen, weil du ihn überzeugt hast, dass es verflucht sei und nur singt, wenn man ‘seine inneren Gefühle’ anerkennt.“<br />
Brandan musste sich sich das Lachen verkneifen. „Hat es gesungen?“<br />
Einer der Löwen knurrte leise. Ein anderer warf Brandan einen Blick zu, der versprach, dass Humor irgendwann nicht mehr ausreichen würde.<br />
„Und du hast“, sagte Yngrid, und jetzt klang es, als würde sie jeden Punkt mit einem Nagel in Holz schlagen, während ihr Blick wütend zu Brandan glitt, „den Aufnahmebogen für dreißig Bewerber ausgefüllt. Mit falschen Namen!“<br />
Brandan hob die Hände, soweit die Seile es erlaubten. „Nicht falsch. Künstlerisch! Ich habe ihnen… Bühnennamen gegeben. Wer will schon als ‘Gerhard’ auf Abenteuer gehen? ‘Gerhard’ klingt nach jemandem, der Pergament sortiert und beim Regen meckert.“<br />
Die Menge lachte diesmal deutlich hörbarer. Irgendwo pfiff jemand anerkennend. Ein paar Köpfe drehten sich, um zu sehen, ob die Schwarze Sonne das auch lustig fand. Taten sie nicht. Taten sie nie. Diese Banausen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: CinzelDecorative;" class="mycode_font">Buch 1: Veyra und das Licht der Sterne <br />
<br />
</span></span><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: CinzelDecorative;" class="mycode_font">Kapitel 1: Geh und heb' dein Grab aus, mein Freund</span></span><br />
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<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Immanyar - Am 3. Tage der Ernte, 4.388 nach dem Fall der Sterne</span><br />
<br />
<br />
Die Gildenhalle des Weißen Turms war kein Raum, sie war ein Organ.<br />
Sie atmete im Rhythmus von Schritten, Stimmen, Lachen, dem metallischen Klirren von Rüstung an Rüstung und dem weichen Rascheln von Stoffbahnen, die im warmen Luftzug der Menge zuckten. Immanyar war eine Hauptstadt, die sich gern in Marmor und Würde kleidete – doch hier drinnen trug sie Herzschlag.<br />
Über den Bögen der gigantischen Halle hingen Banner in üppigen Reihen, manche frisch und steif wie neu vernähte Versprechen, andere ausgefranst, mit Brandspuren am Saum oder eingetrocknetem Schlamm, der so alt wirkte, als hätte er schon Königreiche gesehen. Wappen glitzerten im Licht: Löwen, Sonnen, gekreuzte Äxte, stilisierte Drachenzungen, ein Auge im Sternenkreis, das jeden Besucher zu mustern schien. Zwischen den Bannern liefen Galerien entlang, von denen aus Boten mit Rollen unter dem Arm hinab winkten, und irgendwo, hoch oben, wurde ein kleines Orchester aus Flöte, Trommel und einer energischen Laute von der Menge übertönt – nicht verdrängt, eher mitgetragen wie eine zweite Melodie unter dem Stimmenmeer.<br />
<br />
Das Licht in der Halle kam von Kristallen.<br />
Sie saßen in Laternen und Kronleuchtern wie gefangene Sterne, in Messingkäfigen gefasst oder in Silberkronen, die von Ketten herabhingen. Jeder Kristall glomm in einer eigenen Nuance: manche kühl wie Mondwasser, andere warm wie Honig; ein paar flackerten, wenn jemand in ihrer Nähe log – als würden sie sich über schlechte Geschichten beschweren. Das Licht brach sich in Bierkrügen, in polierten Helmen, in den feuchten Augen eines jungen Rekruten, der zu früh zu viel gesehen hatte.<br />
<br />
Stände säumten die Hallenränder. Nicht alle waren wirklich Stände; manche waren nur Teppiche auf dem Stein, über die man ein Banner gespannt hatte, oder ein hastig gezimmerter Tisch. Doch jede Gilde wusste, wie man sich zeigt.<br />
Bei den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Goldenen Löwen</span> war es nicht schwer: ihr Bereich glänzte selbst im Halbdunkel. Schwere Stoffbahnen in Gold und Ocker, ein Schild mit einem Löwenkopf, dessen Augen aus gelbem Glas bestanden und im Licht der Kristalle zu leben schienen. Menschen drängten sich dort in einer ständigen Welle. Man hörte Namen, Zahlen, Versprechen – und die scharfe Stimme einer Schreiberin, die aus einem Buch vorlas, als würde sie Urteile fällen.<br />
<br />
Ein paar Schritte weiter war die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schwarze Sonne</span>: dunkle Stoffe, schwarze Wachssiegel, eine schmale Linie wartender Gestalten, die nicht wie Rekruten wirkten, sondern wie Leute, die wissen, was sie suchen. Einem Mann in grauem Mantel schien es völlig egal zu sein, dass ein Halbling mit zu großer Armbrust neben ihm nervös auf den Zehenspitzen wippte – beide starrten auf denselben Tisch, als könnte er sie verschlingen.<br />
<br />
Und dann <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ingrimm</span>: ein Stand aus rohem Holz, verziert mit Kerben und Runen, dahinter bärtige Gestalten, die lachten wie Felsstürze. Ein Zwerg mit einer Nase, die schon mehrere Schlachten verloren hatte, verteilte Becher und klopfte Bewerbern so fest auf die Schulter, dass mancher danach kurz prüfen musste, ob er noch alle Zähne hatte.<br />
<br />
Dazwischen drängten sich Dutzende andere Gilden. Kleinere Namen, schillernde Namen, Namen, die man vielleicht erst morgen hörte und dann nie wieder. Elfen in Reisekleidern und mit unverschämter Haltung. Ein Ork, der sich über einem kleinen Tisch bückte und dabei so vorsichtig tat, als könne er mit einem falschen Atemzug alles zerbrechen. Ein paar stumme Geweihte, die unter einem Banner standen, auf dem ein stilles Rad gemalt war. Ein Drachenblütiger mit schimmernden Schuppen an den Schläfen, der einem Kind ein Stück Trockenfleisch schenkte, als sei das das Normalste der Welt.<br />
<br />
In der Mitte des Ganzen befand sich "der" Schalter.<br />
Er war kreisrund, aus hellem Stein, und so groß, dass ein Wagen darauf hätte wenden können. Mehrere Öffnungen zogen sich entlang seines Umfangs – kleine Pulte, hinter denen Schreiber saßen, die mit der stoischen Geduld von Leuten arbeiteten, die schon zu viel Drama gesehen hatten. Über jedem Pult hing ein Zeichen: *Aufträge*, *Mitgliedschaften*, *Streitfälle*, *Bergungsrechte*, *Kopfgelder*, *Eide*. Siegelwachs dampfte in Schalen, Federn kratzten, Münzen klangen, und immer wieder wurden Stimmen laut, weil jemand glaubte, sein Problem müsse als Erstes gelöst werden.<br />
<br />
Und trotzdem: Die Halle war voll, aber nicht erstickend. Es war ein lebendiger Druck, kein Chaos. Die Menge hatte eine Art unbewusster Ordnung, eine Schwerkraft, die die wichtigsten Dinge nach innen zog und die Nebensächlichkeiten an den Rand spülte. Man wich aus, man drängelte, man lachte, man fluchte, man tauschte Blickkontakte wie Geheimzeichen.<br />
<br />
Dann schnitt ein Schrei durch das Stimmengewirr, so plötzlich, dass selbst die Musik für einen Augenblick stolperte. Nicht Angstschrei. Eher: Empörung, Wut, das Geräusch eines Menschen, der sich in seinem Recht verletzt fühlte. Die Menge reagierte, wie eine große Kreatur reagiert: Sie teilte sich.<br />
Westlich des Eingangs, dort wo ein Konglomerat aus schweren Vorhängen und halbhohen Trennwänden einen kleinen Bereich abgrenzte, brach Bewegung aus. Köpfe drehten sich. Ein paar Leute stellten ihre Krüge ab, als hätten sie plötzlich Angst, etwas zu verschütten, das später als Beweis dienen könnte. Ein Halbling stieg auf eine Bank, um besser zu sehen.<br />
Dann erschien sie.<br />
<br />
Yngrid, die Löwin.<br />
Sie war eine Frau in jenem Alter, in dem Menschen nicht mehr beweisen müssen, dass sie gefährlich sind, weil sie es längst getan haben. Ihr Haar war an den Schläfen grau, aber nicht müde grau – eher wie Stahl, der schon oft geschärft wurde. Sie trug es offen über den Schultern, und es sah aus, als hätte sie nie Zeit gehabt, es zu flechten, weil irgendwo immer etwas brannte.<br />
Ihre Rüstung war schwer. Platten, die im Kristalllicht golden schimmerten, nicht geschniegelt wie Parade, sondern getragen, mit feinen Kerben, Dellen, Spuren. Die Gelenke waren dunkel geölt, damit sie sich lautlos bewegen konnte – doch sie bewegte sich nicht lautlos. Sie brauchte das nicht. Sie ging, als wäre der Boden verpflichtet, ihr Platz zu machen.<br />
<br />
Neben ihr vier Mitglieder der Goldenen Löwen, alle mit dem Löwenwappen an Schild und Rüstung, alle mit dem Blick von Leuten, die wissen, wie man einen Raum kontrolliert. Und hinter ihnen – oder besser: zwischen ihnen, getragen wie eine Trophäe – ein riesiges Schild, so breit wie eine Tür. Darauf lag ein Mann, an Handgelenken und Knöcheln gebunden, Seile über Brust und Hüften, als hätte man Angst, er könnte plötzlich beschließen, das Konzept von Gravitation zu beleidigen. Sei  braunes Haar wirbelte von seinen schnellen Richtungswechseln hin und her und panisch glitt sein Blick durch die Halle. <br />
Er war nicht leise. Kein Mensch, der gebunden auf ein Schild geschnallt war, sollte eigentlich laut sein – doch Brandan schaffte es, dies unglückselige Dasein zu besitzen, als wäre sie eine Bühne, die man ihm aus Versehen gebaut hatte.<br />
<br />
Sein braunes, lockiges Haar fiel ihm schulterlang ins Gesicht, und er blies eine Strähne weg, als wäre das die größte Unannehmlichkeit seines Tages. Der Dreitagebart betonte sein falsches Grinsen, das sich viel zu sicher anfühlte für jemanden, der gerade öffentlich transportiert wurde. An seinem Hals zeichnete sich die sternförmige Narbe ab, im flackernden Licht fast wie ein Zeichen. Um seine Hüfte lief eine Kette, und daran hing – als hätte jemand ihm die letzte Würde gelassen oder die größte Gefahr unterschätzt – sein Schwert, das klappernd am Schild herab baumelte.<br />
„Macht Platz!“, bellte einer der Löwen, und die Menge machte Platz.<br />
Brandan hob den Kopf, ließ den Blick über die Zuschauer gleiten, als sei er derjenige, der gleich eine Ansprache halten würde. „Bitte keine Wünsche zur Signatur“, rief er in den Raum, „ich bin heute schon…—“<br />
„Halt den Mund, du Klampfenzupfer“, schnitt Yngrids Stimme durch, trocken wie ein Schwertzug.<br />
„Oh!“, Brandan legte eine beleidigte Wärme in den Ton. „Yngrid. Meine liebste Löwin. Stern meiner Nächte. Wie ich sehe, trägst du wieder dein ‘Ich-entscheide-heute-wer-atmen-darf’-Kleid.“<br />
Yngrid ging weiter, ohne langsamer zu werden. <br />
„Du hast meine Rekruten lächerlich gemacht.“<br />
„Ich habe mitnichten Jemanden lächerlich gemacht“, sagte Brandan sofort, und seine Stimme war einen Hauch zu schnell. „Sie waren bereits… nun… mit Potenzial zur Komik gesegnet.“<br />
Ein Raunen ging durch die Menge. Einige lachten. Andere hielten die Luft an, als sei das Lachen gefährlich.<br />
<br />
„Du hast in meinem Stand—“, begann Yngrid, und jetzt war da diese Schärfe, die nicht laut werden musste, um zu schneiden, „—eine ‘Aufnahmerede’ gehalten. Ohne Genehmigung. Und du hast dabei behauptet, die Goldenen Löwen würden nur Leute nehmen, die ‘angemessen dramatisch in Sonnenuntergängen posieren’ können.“<br />
Brandan blinzelte. „Das war… ein Scherz, ein fader. Eine Metapher. Ich wollte die Bedeutung von… Haltung… betonen.“<br />
„Du hast außerdem“, fuhr Yngrid grantig fort, „meinen besten Rekruten dazu gebracht, sein Schwert wegzuwerfen, weil du ihn überzeugt hast, dass es verflucht sei und nur singt, wenn man ‘seine inneren Gefühle’ anerkennt.“<br />
Brandan musste sich sich das Lachen verkneifen. „Hat es gesungen?“<br />
Einer der Löwen knurrte leise. Ein anderer warf Brandan einen Blick zu, der versprach, dass Humor irgendwann nicht mehr ausreichen würde.<br />
„Und du hast“, sagte Yngrid, und jetzt klang es, als würde sie jeden Punkt mit einem Nagel in Holz schlagen, während ihr Blick wütend zu Brandan glitt, „den Aufnahmebogen für dreißig Bewerber ausgefüllt. Mit falschen Namen!“<br />
Brandan hob die Hände, soweit die Seile es erlaubten. „Nicht falsch. Künstlerisch! Ich habe ihnen… Bühnennamen gegeben. Wer will schon als ‘Gerhard’ auf Abenteuer gehen? ‘Gerhard’ klingt nach jemandem, der Pergament sortiert und beim Regen meckert.“<br />
Die Menge lachte diesmal deutlich hörbarer. Irgendwo pfiff jemand anerkennend. Ein paar Köpfe drehten sich, um zu sehen, ob die Schwarze Sonne das auch lustig fand. Taten sie nicht. Taten sie nie. Diese Banausen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neue Erde altes Menschengeschlecht]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1305.html</link>
			<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 01:11:36 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=98">Kyriella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1305.html</guid>
			<description><![CDATA[Die Hauptstadt mit dem eindrucksvollen Herrscherpalast in ihrem Zentrum war das Herz des Reiches. Dort herrschte Kaiser Theophilus der Auserwählte bereits seit mehr als dreihundert Jahren. Sein Körper war sterblich, alterte, und verfiel mit der Zeit wie die aller Menschen, doch als Auserwählter des einen und einzigen Gottes gewährte ihm dieser bislang nach jedem Tod jedes mal eine Wiedergeburt, und lies ihn nur kurz nach seinem Ableben als jungen Mann wieder auferstehen, damit er seine heilige Mission fortsetzen konnte. Betrachtete man die Hauptstadt, so schien er damit auch ziemlich erfolgreich zu sein, denn es herrschte für die fast eine Million Einwohner relativer Wohlstand. Mehrere Aquädukte versorgte sie Stadt um die zahlreichen öffentlichen Brunnen und Badehäuser mit ausreichend Wasser zu versorgen. Das umliegende Land war fruchtbar, und wurde für die Landwirtschaft genutzt, um die Bewohner mit genügend Nahrung zu versorgen. Doch je weiter man sich von der Hauptstadt entfernte, um so schlechter wurden die Lebensbedingungen. Offiziellen Verlautbarungen nach lag das daran, dass mit zunehmender Entfernung zum Kaiser auch der Segen Gottes nachließ, doch lag der eigentlich Grund dabei wohl eher daran, dass sich der Schwerpunkt der Verwaltung auf die Versorgung der Hauptstadt konzentrierte, und die Peripherie deshalb vernachlässigte. Daher nahm der Widerstand bei zunehmender Entfernung zur Hauptstadt zu der Politik und Religion des Reiches mehr und mehr ab, auch wenn nur wenige sich trauten sich dem offen entgegen zu treten.<br />
<br />
In den Grenzlanden spielten die allgemeinen Regeln des Reiches nur eine untergeordnete Rolle, denn anders als im dahinter liegenden Kernreich hatte man es hier mit feindlicher Flora und Fauna zu tun, deren Bewältigung vollste Aufmerksamkeit verlangte. Da dies von der höher geordneten Verwaltung zumeist ignoriert wurde, verließen sich die dortigen Bewohner lieber auf sich selbst, und ignorierten daher auch ihrerseits weitgehend auch die reichsweiten Regeln. Dieser Umstand machte diese Regionen für Gesetzlose daher sehr interessant.<br />
<br />
Für Leonard bot dies ein Anhaltspunkt bei seiner Verfolgung seines ehemaligen Freundes, welcher sich als Brandstifter und Entführer entpuppt hatte. Der Graf, welcher für diese Region verantwortlich war, verwies ihn auf einem, ihm untergeordneten Baron. Dieser räumte zwar ein, dass es in seinem Verantwortungsbereich immer wieder flüchtige Gesetzesbrecher gäbe, doch gab er zu seiner Verteidigung zu bedenken, dass er bei weitem nicht  über die nötigen Ressourcen verfügen würde um dies zu verhindern, denn er würde alle seine verfügbaren Kräfte dafür nutzen müssen um seine Untertanen zu beschützen. Trotzdem konnte er dem Kleriker eine Spur liefern. In einem in seinem Herrschaftsbereich hätte es Gerüchte über Ruinen außerhalb des Reiches gegeben. Er selbst bemühte sich zu vergewissern, dass er an derlei gottloses Gerede nicht glauben würde, doch Gesetzlose könnten dies sehr wohl tun, und verwies ihm auf das Dorf in dem dieses Gerücht erstmals aufgetaucht war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Hauptstadt mit dem eindrucksvollen Herrscherpalast in ihrem Zentrum war das Herz des Reiches. Dort herrschte Kaiser Theophilus der Auserwählte bereits seit mehr als dreihundert Jahren. Sein Körper war sterblich, alterte, und verfiel mit der Zeit wie die aller Menschen, doch als Auserwählter des einen und einzigen Gottes gewährte ihm dieser bislang nach jedem Tod jedes mal eine Wiedergeburt, und lies ihn nur kurz nach seinem Ableben als jungen Mann wieder auferstehen, damit er seine heilige Mission fortsetzen konnte. Betrachtete man die Hauptstadt, so schien er damit auch ziemlich erfolgreich zu sein, denn es herrschte für die fast eine Million Einwohner relativer Wohlstand. Mehrere Aquädukte versorgte sie Stadt um die zahlreichen öffentlichen Brunnen und Badehäuser mit ausreichend Wasser zu versorgen. Das umliegende Land war fruchtbar, und wurde für die Landwirtschaft genutzt, um die Bewohner mit genügend Nahrung zu versorgen. Doch je weiter man sich von der Hauptstadt entfernte, um so schlechter wurden die Lebensbedingungen. Offiziellen Verlautbarungen nach lag das daran, dass mit zunehmender Entfernung zum Kaiser auch der Segen Gottes nachließ, doch lag der eigentlich Grund dabei wohl eher daran, dass sich der Schwerpunkt der Verwaltung auf die Versorgung der Hauptstadt konzentrierte, und die Peripherie deshalb vernachlässigte. Daher nahm der Widerstand bei zunehmender Entfernung zur Hauptstadt zu der Politik und Religion des Reiches mehr und mehr ab, auch wenn nur wenige sich trauten sich dem offen entgegen zu treten.<br />
<br />
In den Grenzlanden spielten die allgemeinen Regeln des Reiches nur eine untergeordnete Rolle, denn anders als im dahinter liegenden Kernreich hatte man es hier mit feindlicher Flora und Fauna zu tun, deren Bewältigung vollste Aufmerksamkeit verlangte. Da dies von der höher geordneten Verwaltung zumeist ignoriert wurde, verließen sich die dortigen Bewohner lieber auf sich selbst, und ignorierten daher auch ihrerseits weitgehend auch die reichsweiten Regeln. Dieser Umstand machte diese Regionen für Gesetzlose daher sehr interessant.<br />
<br />
Für Leonard bot dies ein Anhaltspunkt bei seiner Verfolgung seines ehemaligen Freundes, welcher sich als Brandstifter und Entführer entpuppt hatte. Der Graf, welcher für diese Region verantwortlich war, verwies ihn auf einem, ihm untergeordneten Baron. Dieser räumte zwar ein, dass es in seinem Verantwortungsbereich immer wieder flüchtige Gesetzesbrecher gäbe, doch gab er zu seiner Verteidigung zu bedenken, dass er bei weitem nicht  über die nötigen Ressourcen verfügen würde um dies zu verhindern, denn er würde alle seine verfügbaren Kräfte dafür nutzen müssen um seine Untertanen zu beschützen. Trotzdem konnte er dem Kleriker eine Spur liefern. In einem in seinem Herrschaftsbereich hätte es Gerüchte über Ruinen außerhalb des Reiches gegeben. Er selbst bemühte sich zu vergewissern, dass er an derlei gottloses Gerede nicht glauben würde, doch Gesetzlose könnten dies sehr wohl tun, und verwies ihm auf das Dorf in dem dieses Gerücht erstmals aufgetaucht war.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Feuerteufel]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1304.html</link>
			<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 11:44:49 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=213">HistoryRspW</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Triggerwarnung: dieses RPG ist L3S3V3 und kann belastende Inhalte wie Brand/Feuer, Entstellung, Ausgrenzung, Einsamkeit, Angst, Gewalt, Armut und erotische Szenen enthalten.</span> </span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Der Feuerteufel</span></div>
<br />
Elsa | <a href="https://chatgpt.com/s/m_69620bef053081918e8b8e0318cff5ad" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Appearance</a><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Herbst | später Nachmittag | ein verlassener Jagdsitz in einem dunklen Wald  </span><br />
<br />
Ich weiß inzwischen nicht mehr, ob es Tage oder bereits Wochen sind, die ich allein durch den Wald streife. Auf mich gestellt, ohne Vorräte und mit nichts als der schlichten Kleidung auf meiner Haut, die längst nicht mehr wärmt, sondern nur noch wie eine zweite, feuchte Schicht an mir klebt.<br />
<br />
Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter. Man kann spüren, dass ein harter Winter bevorsteht. Nur wenn die schwache Herbstsonne sich tagsüber durch die lichten Baumkronen kämpft, kehren Trockenheit und ein Hauch von Wärme in meinen Körper zurück. Doch ich weiß, dass selbst dieses kümmerliche Licht bald verschwunden sein wird. Vielleicht schon in wenigen Tagen.<br />
<br />
Also beschleunige ich meinen Schritt. Stolpere über Wurzeln, ducke mich unter tief hängenden Ästen hindurch, schiebe mich durch Dornengestrüpp. Immer weiter auf der Suche nach einem Weg, von dem ich längst abgekommen bin. Manchmal, mit etwas Glück, finde ich einen Strauch mit Beeren oder Nüssen. Doch den dumpfen Hunger, der mich unablässig begleitet, nehme ich kaum noch wahr. Wenn man nur lange genug wartet, wird er leise. Doch wenn er zurückkehrt, dann dafür umso lauter. <br />
<br />
Als ich plötzlich etwas vor mir aufragen sehe, traue ich meinen Augen kaum. Eine steinerne Mauer hier mitten im Wald. Ich lege eine Hand an das kühle Gestein, um mich davon zu überzeugen, dass sie nicht nur eine Halluzination ist. Sie ist real. Moos wächst in dichten, dunklen Polstern über die Fugen, und das Mauerwerk ist so alt, dass sich der Stein rau und porös anfühlt. Mein Puls beschleunigt sich als Hoffnung in mir aufsteigt und ich schicke ein stummes Stoßgebet gen Himmel. Habe ich etwa doch die richtige Richtung eingeschlagen und bin an meinem Ziel angelangt?<br />
<br />
Doch wie eine Stadtmauer wirkt es nicht auf mich. Sie ist zu niedrig, zu nah an den Bäumen, zu verwachsen. Eher wie die Begrenzung eines vergessenen Besitzes. Immer wieder stütze ich mich an ihr ab, während ich mich zwischen dem kalten Stein und den dichten Sträuchern hindurchzwänge, die an meiner Haut kratzen. Dornen greifen nach meinen Ärmeln, Zweige zerren an meinem Kleid, als wollten sie mich zurückhalten. Ich folge der Mauer, Schritt für Schritt, bis ich schließlich ein Tor erreiche.<br />
<br />
Ein eisernes Gittertor, hoch wie die Mauer selbst, schwer, mit rostigen Streben und spitzen Enden, die wie stumpfe Zähne nach oben ragen. Von innen ist es mit einer dicken Kette und einem großen Schloss gesichert. Es wirkt nicht nur verschlossen, es wirkt verriegelt. So als sollte es niemals geöffnet werden. Doch zwischen den Stäben hindurch kann ich sehen, was dahinter liegt.<br />
<br />
Ein schmaler, überwucherter Weg zieht sich hinein in das Gelände, kaum noch als solcher zu erkennen. An den Rändern wachsen Brennnesseln und Dornen, und ein paar wilde Ranken klettern an der Mauer empor. Aber dazwischen erkennt man klare Linien. Ein schmaler Pfad, festgetretene Erde, die nicht von Moos oder Gras zurückerobert wurde. Beete, ordentlich eingefasst, manche bereits abgeerntet, andere noch mit winterhartem Grün. Kohl vielleicht, Lauch, Kräuter, die selbst im Herbst standhaft bleiben. Holzpfähle stützen eine Reihe rankender Pflanzen und an einer Stelle liegt ein Haufen gehackten Holzes, sorgfältig aufgeschichtet und mit Reisig bedeckt, damit es trocken bleibt.<br />
<br />
Hinter dem Garten steht ein Haus, ein gedrungenes Steingebäude mit dunklem, schindelgedecktem Dach. Die Fenster sind klein, doch die Läden hängen ordentlich in den Angeln. Neben dem Haus steht ein kleines Nebengebäude. Ein Schuppen oder Stall, niedrig und schlicht, aber stabil. Ein paar Werkzeugstiele lehnen an der Wand, und im Schlamm vor dem Eingang zeichnen sich Spuren ab, als wäre erst vor Kurzem jemand dort gewesen. Und dann sehe ich es. Aus dem Kamin des Hauses steigt Rauch auf. <br />
<br />
Es ist kein verlassener Ort. Es ist ein Ort, an dem noch immer jemand lebt und arbeitet. Doch über alldem liegt Stille. Nicht die gewöhnliche Stille des Waldes, die von Vogelrufen oder raschelnden Blättern durchbrochen wird. Sondern eine schwere, bleierne Ruhe, als würde selbst der Wind zögern, diesen Ort zu berühren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #C10300;" class="mycode_color">Triggerwarnung: dieses RPG ist L3S3V3 und kann belastende Inhalte wie Brand/Feuer, Entstellung, Ausgrenzung, Einsamkeit, Angst, Gewalt, Armut und erotische Szenen enthalten.</span> </span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Der Feuerteufel</span></div>
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Elsa | <a href="https://chatgpt.com/s/m_69620bef053081918e8b8e0318cff5ad" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Appearance</a><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Herbst | später Nachmittag | ein verlassener Jagdsitz in einem dunklen Wald  </span><br />
<br />
Ich weiß inzwischen nicht mehr, ob es Tage oder bereits Wochen sind, die ich allein durch den Wald streife. Auf mich gestellt, ohne Vorräte und mit nichts als der schlichten Kleidung auf meiner Haut, die längst nicht mehr wärmt, sondern nur noch wie eine zweite, feuchte Schicht an mir klebt.<br />
<br />
Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter. Man kann spüren, dass ein harter Winter bevorsteht. Nur wenn die schwache Herbstsonne sich tagsüber durch die lichten Baumkronen kämpft, kehren Trockenheit und ein Hauch von Wärme in meinen Körper zurück. Doch ich weiß, dass selbst dieses kümmerliche Licht bald verschwunden sein wird. Vielleicht schon in wenigen Tagen.<br />
<br />
Also beschleunige ich meinen Schritt. Stolpere über Wurzeln, ducke mich unter tief hängenden Ästen hindurch, schiebe mich durch Dornengestrüpp. Immer weiter auf der Suche nach einem Weg, von dem ich längst abgekommen bin. Manchmal, mit etwas Glück, finde ich einen Strauch mit Beeren oder Nüssen. Doch den dumpfen Hunger, der mich unablässig begleitet, nehme ich kaum noch wahr. Wenn man nur lange genug wartet, wird er leise. Doch wenn er zurückkehrt, dann dafür umso lauter. <br />
<br />
Als ich plötzlich etwas vor mir aufragen sehe, traue ich meinen Augen kaum. Eine steinerne Mauer hier mitten im Wald. Ich lege eine Hand an das kühle Gestein, um mich davon zu überzeugen, dass sie nicht nur eine Halluzination ist. Sie ist real. Moos wächst in dichten, dunklen Polstern über die Fugen, und das Mauerwerk ist so alt, dass sich der Stein rau und porös anfühlt. Mein Puls beschleunigt sich als Hoffnung in mir aufsteigt und ich schicke ein stummes Stoßgebet gen Himmel. Habe ich etwa doch die richtige Richtung eingeschlagen und bin an meinem Ziel angelangt?<br />
<br />
Doch wie eine Stadtmauer wirkt es nicht auf mich. Sie ist zu niedrig, zu nah an den Bäumen, zu verwachsen. Eher wie die Begrenzung eines vergessenen Besitzes. Immer wieder stütze ich mich an ihr ab, während ich mich zwischen dem kalten Stein und den dichten Sträuchern hindurchzwänge, die an meiner Haut kratzen. Dornen greifen nach meinen Ärmeln, Zweige zerren an meinem Kleid, als wollten sie mich zurückhalten. Ich folge der Mauer, Schritt für Schritt, bis ich schließlich ein Tor erreiche.<br />
<br />
Ein eisernes Gittertor, hoch wie die Mauer selbst, schwer, mit rostigen Streben und spitzen Enden, die wie stumpfe Zähne nach oben ragen. Von innen ist es mit einer dicken Kette und einem großen Schloss gesichert. Es wirkt nicht nur verschlossen, es wirkt verriegelt. So als sollte es niemals geöffnet werden. Doch zwischen den Stäben hindurch kann ich sehen, was dahinter liegt.<br />
<br />
Ein schmaler, überwucherter Weg zieht sich hinein in das Gelände, kaum noch als solcher zu erkennen. An den Rändern wachsen Brennnesseln und Dornen, und ein paar wilde Ranken klettern an der Mauer empor. Aber dazwischen erkennt man klare Linien. Ein schmaler Pfad, festgetretene Erde, die nicht von Moos oder Gras zurückerobert wurde. Beete, ordentlich eingefasst, manche bereits abgeerntet, andere noch mit winterhartem Grün. Kohl vielleicht, Lauch, Kräuter, die selbst im Herbst standhaft bleiben. Holzpfähle stützen eine Reihe rankender Pflanzen und an einer Stelle liegt ein Haufen gehackten Holzes, sorgfältig aufgeschichtet und mit Reisig bedeckt, damit es trocken bleibt.<br />
<br />
Hinter dem Garten steht ein Haus, ein gedrungenes Steingebäude mit dunklem, schindelgedecktem Dach. Die Fenster sind klein, doch die Läden hängen ordentlich in den Angeln. Neben dem Haus steht ein kleines Nebengebäude. Ein Schuppen oder Stall, niedrig und schlicht, aber stabil. Ein paar Werkzeugstiele lehnen an der Wand, und im Schlamm vor dem Eingang zeichnen sich Spuren ab, als wäre erst vor Kurzem jemand dort gewesen. Und dann sehe ich es. Aus dem Kamin des Hauses steigt Rauch auf. <br />
<br />
Es ist kein verlassener Ort. Es ist ein Ort, an dem noch immer jemand lebt und arbeitet. Doch über alldem liegt Stille. Nicht die gewöhnliche Stille des Waldes, die von Vogelrufen oder raschelnden Blättern durchbrochen wird. Sondern eine schwere, bleierne Ruhe, als würde selbst der Wind zögern, diesen Ort zu berühren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[We were Brothers]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1300.html</link>
			<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 22:03:43 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=178">Logos</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1300.html</guid>
			<description><![CDATA[Die Grenzlande. Weitläufige Gebirgszüge und Hügelketten am südlichen Rande des großen Albenimperiums. Eines Reichs, größer als alle Reiche die vor ihm kamen. Vom Meer im Osten bis zu den Wüsten im Westen erstreckte es sich. Ein Reich der Aufklärung und Zivilisation. Die Hochelfen in ihren großen Marmorstädten blickten von ihren Türmen hinab auf Legionen und Legionen von tapferen Soldaten der ihren sowie von Vasallenvölkern, bereit, ihren Ruhm in die ganze Welt zu tragen. Einst war das Reich von einem Senat in der Hauptstadt Sol Antiqua regiert worden, jedenfalls bis der Imperator die Macht ergriff. Dank des langen Lebens der Alben ist er noch heute an der Macht, regiert mit Strenge, Gerechtigkeit und Ruhm... jedenfalls erzählten sich das alle.<br />
Die Völker in der Weite der Welt, sie alle warteten nur auf das Licht, das ihnen das Reich brachte. Propaganda. Unsinn. Denn Sol Antiqua war auf Sklaverei und dem Blut  ganzer Rassen erbaut worden. Noch immer führte das Reich Krieg, denn ohne Krieg gab es keine Feinde und ohne Feinde... was hätte der Imperator da zu tun? Im Norden waren es die wilden Barbaren der Berge, Orks, Oger, andere Hünen mit grüner Haut. Und im Süden widersetzten sich den Legionen die Stämme der Wildnis, antike Elfenvölker der Dschungel, Piraten in den Buchten und Meerengen, Rebellen und Gesetzlose. <br />
<br />
Hier, auf den Hängen von Taer Amrin, hielt Nulr Ausschau. Der junge Krieger beobachtete mit seinen scharfen Augen die Bewegungen in der Dämmerung. Er und seine Truppe lagerten bereits seit Tagen in den bewaldeten Schluchten und Hügeln Taer Amrins, in Höhlen und kleinen Zeltlagern. Immer verborgen, immer in Bewegung. Denn die siebte Kohorte der zehnten Legion würde hier durchmüssen auf ihrem Weg zum Meer. Es waren bloß Nadelstiche, die er und seine Leute ihnen zufügen konnten. Und dennoch... Nadelstiche nervten. Nadelstiche taten weh. Und für ihre Bemühungen galten er und die Männer hier schon jetzt als Helden. Ein gutes Gefühl...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Grenzlande. Weitläufige Gebirgszüge und Hügelketten am südlichen Rande des großen Albenimperiums. Eines Reichs, größer als alle Reiche die vor ihm kamen. Vom Meer im Osten bis zu den Wüsten im Westen erstreckte es sich. Ein Reich der Aufklärung und Zivilisation. Die Hochelfen in ihren großen Marmorstädten blickten von ihren Türmen hinab auf Legionen und Legionen von tapferen Soldaten der ihren sowie von Vasallenvölkern, bereit, ihren Ruhm in die ganze Welt zu tragen. Einst war das Reich von einem Senat in der Hauptstadt Sol Antiqua regiert worden, jedenfalls bis der Imperator die Macht ergriff. Dank des langen Lebens der Alben ist er noch heute an der Macht, regiert mit Strenge, Gerechtigkeit und Ruhm... jedenfalls erzählten sich das alle.<br />
Die Völker in der Weite der Welt, sie alle warteten nur auf das Licht, das ihnen das Reich brachte. Propaganda. Unsinn. Denn Sol Antiqua war auf Sklaverei und dem Blut  ganzer Rassen erbaut worden. Noch immer führte das Reich Krieg, denn ohne Krieg gab es keine Feinde und ohne Feinde... was hätte der Imperator da zu tun? Im Norden waren es die wilden Barbaren der Berge, Orks, Oger, andere Hünen mit grüner Haut. Und im Süden widersetzten sich den Legionen die Stämme der Wildnis, antike Elfenvölker der Dschungel, Piraten in den Buchten und Meerengen, Rebellen und Gesetzlose. <br />
<br />
Hier, auf den Hängen von Taer Amrin, hielt Nulr Ausschau. Der junge Krieger beobachtete mit seinen scharfen Augen die Bewegungen in der Dämmerung. Er und seine Truppe lagerten bereits seit Tagen in den bewaldeten Schluchten und Hügeln Taer Amrins, in Höhlen und kleinen Zeltlagern. Immer verborgen, immer in Bewegung. Denn die siebte Kohorte der zehnten Legion würde hier durchmüssen auf ihrem Weg zum Meer. Es waren bloß Nadelstiche, die er und seine Leute ihnen zufügen konnten. Und dennoch... Nadelstiche nervten. Nadelstiche taten weh. Und für ihre Bemühungen galten er und die Männer hier schon jetzt als Helden. Ein gutes Gefühl...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mein Butler, der Beastman]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1295.html</link>
			<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 13:46:25 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=275">Banarder</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1295.html</guid>
			<description><![CDATA[Es war noch recht früh, als der Löwenbeastman Alaric sich in seinem kleinen Raum fertig machte, der ihm in diesem Anwesen zur Verfügung gestellt wurde. Schon seit einer ganzen Woche arbeitete er hier und das als Butler für die Tochter des Adelsherrn dem dieses Anwesen gehörte, dieser hatte ihm auch die Aufgabe aufgetragen, seine Tochter gut zu bewachen und daraufzuachten, das ihr etwas eigenwilliger Kopf nicht dem Ruf der Familie schadete. Warum er ausgerechnet einen Beastman von seiner Art dafür einstellte, war ihm allerdings immer noch nicht richtig bewusst. Beastmen, die nämlich großen Raubtieren ähnelten, waren ein wenig gefürchteter als diejenigen, die Beutetiere gleich kamen und wurden eher für andere Aufgaben eingesetzt wie zum Beispiel, dass Wache stehen um etwas oder jemanden zu beschützen. <br />
Mit den Zähnen und Krallen waren sie effektiver, was das Beschützen anging als diejenigen, die sie nun mal nicht hatten. Gut, in einem gewissen Sinne musste er wohl auch etwas mit beschützen, wenn es darauf ankam, aber Beastmen die mehr Beutetierähnlich waren, waren mehr dazu da, mit den Menschen in Kontakt zu treten. Laut diesen wäre somit weniger die Gefahr, dass etwas passieren könnte im Falle, dass einer von ihnen mal doch durchdrehte.  Die Menschen schienen sich nämlich trotzdem nicht so wohl zu fühlen, was Beastman mit scharfen Zähnen und Krallen betraf, obwohl man andere genauso wenig unterschätzen sollte. Einer der wahrscheinlichen Gründe, warum sie alles dafür taten Alarics Volk zu unterdrücken.<br />
Als der junge Beastman jetzt fertig war, das letzte Kleidungsstück ordentlich hinzurücken, verließ er das Zimmer und fand sich auf einem großen Flur wieder. Langsam gewöhnte er sich daran, durch seine Arbeit in so einem großen Haus zu leben, aber vor einer Woche sah das noch ganz anders aus. Alaric kannte ja nur das Leben in eher kleineren Häusern, einmal bei seinen Eltern und dann in seinem eigenen zu Hause. Beastman konnten es sich leider nicht leisten in etwas größeren zu leben noch war es ihnen erlaubt von der Gesellschaft. Ein kurzes Seufzen entkam ihm, während er sich auf den Weg zum Zimmer der Adelstochter Syrella machte und bei diesem vor der Tür stehen blieb, wie es ihm aufgetragen wurde. Wenn sie fertig war, sollte er sie zum gemeinsamen Essbereich der Familie führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war noch recht früh, als der Löwenbeastman Alaric sich in seinem kleinen Raum fertig machte, der ihm in diesem Anwesen zur Verfügung gestellt wurde. Schon seit einer ganzen Woche arbeitete er hier und das als Butler für die Tochter des Adelsherrn dem dieses Anwesen gehörte, dieser hatte ihm auch die Aufgabe aufgetragen, seine Tochter gut zu bewachen und daraufzuachten, das ihr etwas eigenwilliger Kopf nicht dem Ruf der Familie schadete. Warum er ausgerechnet einen Beastman von seiner Art dafür einstellte, war ihm allerdings immer noch nicht richtig bewusst. Beastmen, die nämlich großen Raubtieren ähnelten, waren ein wenig gefürchteter als diejenigen, die Beutetiere gleich kamen und wurden eher für andere Aufgaben eingesetzt wie zum Beispiel, dass Wache stehen um etwas oder jemanden zu beschützen. <br />
Mit den Zähnen und Krallen waren sie effektiver, was das Beschützen anging als diejenigen, die sie nun mal nicht hatten. Gut, in einem gewissen Sinne musste er wohl auch etwas mit beschützen, wenn es darauf ankam, aber Beastmen die mehr Beutetierähnlich waren, waren mehr dazu da, mit den Menschen in Kontakt zu treten. Laut diesen wäre somit weniger die Gefahr, dass etwas passieren könnte im Falle, dass einer von ihnen mal doch durchdrehte.  Die Menschen schienen sich nämlich trotzdem nicht so wohl zu fühlen, was Beastman mit scharfen Zähnen und Krallen betraf, obwohl man andere genauso wenig unterschätzen sollte. Einer der wahrscheinlichen Gründe, warum sie alles dafür taten Alarics Volk zu unterdrücken.<br />
Als der junge Beastman jetzt fertig war, das letzte Kleidungsstück ordentlich hinzurücken, verließ er das Zimmer und fand sich auf einem großen Flur wieder. Langsam gewöhnte er sich daran, durch seine Arbeit in so einem großen Haus zu leben, aber vor einer Woche sah das noch ganz anders aus. Alaric kannte ja nur das Leben in eher kleineren Häusern, einmal bei seinen Eltern und dann in seinem eigenen zu Hause. Beastman konnten es sich leider nicht leisten in etwas größeren zu leben noch war es ihnen erlaubt von der Gesellschaft. Ein kurzes Seufzen entkam ihm, während er sich auf den Weg zum Zimmer der Adelstochter Syrella machte und bei diesem vor der Tür stehen blieb, wie es ihm aufgetragen wurde. Wenn sie fertig war, sollte er sie zum gemeinsamen Essbereich der Familie führen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verbündete wider Willen]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1284.html</link>
			<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 21:22:19 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=98">Kyriella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1284.html</guid>
			<description><![CDATA[Es war noch nicht so lange her seitdem Victória zu einem Vampir gemacht worden war, als sie von ihrem Meister,- dem sie diesen Zustand zu verdanken hatte,- auch schon auf eine große und wichtige Mission mitgenommen wurde. Die grundlegendsten Dinge die ihr neues Dasein bedeuteten hatte er ihr schon gezeigt. Von ihren neuen Kräften beherrschte sie bislang nur jene mit welcher sie selbst schwere Wunden, die ihr zugefügt worden waren, innerhalb von Sekunden heilen lassen konnten. Daneben gab es noch weitere, die sie aber erst noch erlernen musste. Bei ihm hatte sie schon beobachten können, wie er den Geist von Lebenden beherrschen, und sich selbst in eine Fledermaus, oder sogar in eine Nebelwolke verwandeln konnte. Doch es gab auch gravierende Nachteile. So musste sie sich vor Sonnenlicht in Acht nehmen, denn selbst der schwächste Strahl fügte ihr schwere Verbrennungen, die sie nicht so leicht heilen konnte, zu. Und dann war da noch der Hunger. Der Hunger nach dem Blut der Lebenden das diesen direkt entnommen werden musste. Ohne dies könnte sie nicht nur ihre neuen Kräfte nicht mehr einsetzen, sondern würde mit der Zeit immer schwächer werden und schließlich zugrunde gehen. Tiere konnte sie dabei nutzen um ihren Zerfall aufzuhalten, doch wenn sie ihre Kräfte auffrischen, oder gar erweitern wollte, so musste sie das Blut von intelligenten und vernunftbegabten Wesen konsumieren. Dabei war der Hunger dem sie unterworfen war nicht so wie jener den Lebende empfanden wenn sie längere Zeit nichts gegessen hatten, sondern eher so der eines Drogensüchtigen wenn diesem sein Suchtmittel vorenthalten wurde.<br />
<br />
Hatte Victória bislang neben ihrem Meister nur sehr wenige Untote getroffen, so geriet sie nun in eine Heerlager in dem hunderte, oder wahrscheinlich sogar tausende von diesen versammelt waren. Die allermeisten davon waren niedere Formen wie Skelette oder Zombies die ohne die Führung eines Kommandeurs praktisch nutzlos waren. Erstere waren ohne einen solchen praktisch handlungsunfähig, unter einer guten Führung jedoch äußerst diszipliniert, und für den Kampf in Formationen geradezu prädestiniert, während zweitere ohne Führung orientierungslos umherwanderten dabei jedoch über eine aufgestaute Wut verfügten, die sie, in richtige Bahnen gelenkt, zu einer ungestümen Masse machte, die alles was ihnen in den Weg kam überrannte und nieder metzelte. Doch lernte sie auch andere, höhere, Formen kennen. Da waren die Todesritter, Gestalten die vollständig in eine schwarze Plattenrüstung,- deren Inneres nur aus einer undurchdringlichen Finsternis zu bestehen schien,- eingehüllt waren. Dann die Lich, wandelnde Leichen in unterschiedlichen Stadien der Verwesung die in, einstmals wohl prächtige, Roben gehüllt waren, und über immense magische Kräfte verfügten. Und nicht zuletzt die Seelenjäger,- hagere, ja geradezu abgemagert erscheinende Gestalten, die vollständig von eng anliegender schwarzes Lederbekleidung, nebst einem Kapuzenumhang und mit einer Schnabelmaske eingehüllt waren.<br />
<br />
Eher am Rande bekam Victória mit worum es bei dieser Mission ging. Es sollte der Ort an dem die Vertreter der verfeindeten Fraktionen der Lebenden einen Frieden,- oder wenigstens einen Waffenstillstand,- zu ihrem bereits seit Jahrhunderten dauernden Krieg ausgehandelt werden sollte, um sich der Bedrohung der Untoten widmen zu können, überfallen, und die Teilnehmer massakriert werden, um dies zu verhindern. Um für ihren Einsatz in Bestform sein zu können sollte Victória direkt vor dessen Beginn ihren Hunger stillen. Bislang hatte ihr Meister dafür gesorgt, dass sie die Nahrung welche sie ihn ihrer aktuellen Form benötigte gesorgt. Dabei hatte dieser in geradezu sadistischer Freude vorgeführt, was dies für jene die dazu dienten, bedeutete. Genauso, wenn nicht sogar noch deutlicher sollte es hier nun auch verlaufen. Mehrere Lebende waren aus umliegenden Dörfern gefangen genommen worden, und diesen war ihr zugedachtes Schicksal wohl bewusst, und entsprechend verzweifelt waren diese daher auch, denn hier erwartete sie nicht nur das Ende ihres Lebens, sondern auch die Vernichtung ihrer Seele.<br />
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Victória wurde von ihrem Meister ein heulend und schluchzender junger Mann, der fast noch ein Kind war, und an dem er sich bereits bedient hatte, vorgeführt. „Hier nimm' du den Rest!“, forderte der ältere Vampir sie auf. In der Vergangenheit hatte sie bereits erlebt dass ihr Meister nicht nur den Geist von Lebenden, sondern auch auch ihren beherrschen, und sie damit zu Handlungen zwingen konnte, die ihr ansonsten widerstreben würden. Doch bevor es diesmal dazu kommen konnte, trat einer der Seelenjäger dazwischen. „Du gehörst noch nicht so lange unserer Gemeinschaft an, deshalb mag es dir schwer fallen die Klagelaute der Lebenden zu ignorieren. Deshalb will ich dir in diesem Fall dabei helfen“, erklärte er, bevor ein eher beiläufig erscheinende Geste in Richtung ihres Opfer vollführte. Augenblicklich verstummte das Heulen und Schluchzend, und der junge Mann schritt nun mit leeren Blick, und wie eine fremdgesteuerte Marionette auf  Victória zu. „Ich habe ihm seine Seele entnommen, seine Lebensessenz ist jedoch noch vorhanden. Nutze sie um bei unseren Vorhaben in Bestform zu sein“, forderte er sie nun auf.<br />
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Bei dem Angriff befehligte Victórias Meister die Nachhut des Angriffstrupps der durch den eigentlichen Fluchttunnel der Versammlung nach dem Frontalangriff von anderer Seite her in den Rücken fallen sollte. Begleitet mit einigen Ghulen unter seinem Kommando, sollte er die Flucht all jener welche den Ansturm der wilden Zombiehorde umgehen konnten hier aufhalten. Anfangs gelang dies auch mühelos, doch dann traf ihn ein Pfeilschuss überraschend mitten ins Herz und verwandelte ihn in eine Aschewolke. Die Ghule unter seinem Kommando waren einen Moment lang orientierungslos, so dass die Gruppe der Dunkelelfen, welche hier zu flüchten versuchten einen Moment lang die Oberhand gewannen. Doch dann verfielen die führungslosen niederen Untoten in einen Zustand der Raserei, und das Blatt wendete sich wieder. Victória hatte zwar noch nicht die Fähigkeit erlangt andere, niedere, Untote zu beherrschen, doch wenn sie ihre kämpferischen Fähigkeiten für die Lebenden einsetzte hatten diese eine Chance, dass vielleicht einer oder zwei von ihnen überleben konnten, falls dies in ihrem Sinne sein sollte. Anderfalls müsste sie einfach nichts tun, denn dann würden die Ghule schon dafür sorgen dass es hier keine Überlebenden gab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war noch nicht so lange her seitdem Victória zu einem Vampir gemacht worden war, als sie von ihrem Meister,- dem sie diesen Zustand zu verdanken hatte,- auch schon auf eine große und wichtige Mission mitgenommen wurde. Die grundlegendsten Dinge die ihr neues Dasein bedeuteten hatte er ihr schon gezeigt. Von ihren neuen Kräften beherrschte sie bislang nur jene mit welcher sie selbst schwere Wunden, die ihr zugefügt worden waren, innerhalb von Sekunden heilen lassen konnten. Daneben gab es noch weitere, die sie aber erst noch erlernen musste. Bei ihm hatte sie schon beobachten können, wie er den Geist von Lebenden beherrschen, und sich selbst in eine Fledermaus, oder sogar in eine Nebelwolke verwandeln konnte. Doch es gab auch gravierende Nachteile. So musste sie sich vor Sonnenlicht in Acht nehmen, denn selbst der schwächste Strahl fügte ihr schwere Verbrennungen, die sie nicht so leicht heilen konnte, zu. Und dann war da noch der Hunger. Der Hunger nach dem Blut der Lebenden das diesen direkt entnommen werden musste. Ohne dies könnte sie nicht nur ihre neuen Kräfte nicht mehr einsetzen, sondern würde mit der Zeit immer schwächer werden und schließlich zugrunde gehen. Tiere konnte sie dabei nutzen um ihren Zerfall aufzuhalten, doch wenn sie ihre Kräfte auffrischen, oder gar erweitern wollte, so musste sie das Blut von intelligenten und vernunftbegabten Wesen konsumieren. Dabei war der Hunger dem sie unterworfen war nicht so wie jener den Lebende empfanden wenn sie längere Zeit nichts gegessen hatten, sondern eher so der eines Drogensüchtigen wenn diesem sein Suchtmittel vorenthalten wurde.<br />
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Hatte Victória bislang neben ihrem Meister nur sehr wenige Untote getroffen, so geriet sie nun in eine Heerlager in dem hunderte, oder wahrscheinlich sogar tausende von diesen versammelt waren. Die allermeisten davon waren niedere Formen wie Skelette oder Zombies die ohne die Führung eines Kommandeurs praktisch nutzlos waren. Erstere waren ohne einen solchen praktisch handlungsunfähig, unter einer guten Führung jedoch äußerst diszipliniert, und für den Kampf in Formationen geradezu prädestiniert, während zweitere ohne Führung orientierungslos umherwanderten dabei jedoch über eine aufgestaute Wut verfügten, die sie, in richtige Bahnen gelenkt, zu einer ungestümen Masse machte, die alles was ihnen in den Weg kam überrannte und nieder metzelte. Doch lernte sie auch andere, höhere, Formen kennen. Da waren die Todesritter, Gestalten die vollständig in eine schwarze Plattenrüstung,- deren Inneres nur aus einer undurchdringlichen Finsternis zu bestehen schien,- eingehüllt waren. Dann die Lich, wandelnde Leichen in unterschiedlichen Stadien der Verwesung die in, einstmals wohl prächtige, Roben gehüllt waren, und über immense magische Kräfte verfügten. Und nicht zuletzt die Seelenjäger,- hagere, ja geradezu abgemagert erscheinende Gestalten, die vollständig von eng anliegender schwarzes Lederbekleidung, nebst einem Kapuzenumhang und mit einer Schnabelmaske eingehüllt waren.<br />
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Eher am Rande bekam Victória mit worum es bei dieser Mission ging. Es sollte der Ort an dem die Vertreter der verfeindeten Fraktionen der Lebenden einen Frieden,- oder wenigstens einen Waffenstillstand,- zu ihrem bereits seit Jahrhunderten dauernden Krieg ausgehandelt werden sollte, um sich der Bedrohung der Untoten widmen zu können, überfallen, und die Teilnehmer massakriert werden, um dies zu verhindern. Um für ihren Einsatz in Bestform sein zu können sollte Victória direkt vor dessen Beginn ihren Hunger stillen. Bislang hatte ihr Meister dafür gesorgt, dass sie die Nahrung welche sie ihn ihrer aktuellen Form benötigte gesorgt. Dabei hatte dieser in geradezu sadistischer Freude vorgeführt, was dies für jene die dazu dienten, bedeutete. Genauso, wenn nicht sogar noch deutlicher sollte es hier nun auch verlaufen. Mehrere Lebende waren aus umliegenden Dörfern gefangen genommen worden, und diesen war ihr zugedachtes Schicksal wohl bewusst, und entsprechend verzweifelt waren diese daher auch, denn hier erwartete sie nicht nur das Ende ihres Lebens, sondern auch die Vernichtung ihrer Seele.<br />
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Victória wurde von ihrem Meister ein heulend und schluchzender junger Mann, der fast noch ein Kind war, und an dem er sich bereits bedient hatte, vorgeführt. „Hier nimm' du den Rest!“, forderte der ältere Vampir sie auf. In der Vergangenheit hatte sie bereits erlebt dass ihr Meister nicht nur den Geist von Lebenden, sondern auch auch ihren beherrschen, und sie damit zu Handlungen zwingen konnte, die ihr ansonsten widerstreben würden. Doch bevor es diesmal dazu kommen konnte, trat einer der Seelenjäger dazwischen. „Du gehörst noch nicht so lange unserer Gemeinschaft an, deshalb mag es dir schwer fallen die Klagelaute der Lebenden zu ignorieren. Deshalb will ich dir in diesem Fall dabei helfen“, erklärte er, bevor ein eher beiläufig erscheinende Geste in Richtung ihres Opfer vollführte. Augenblicklich verstummte das Heulen und Schluchzend, und der junge Mann schritt nun mit leeren Blick, und wie eine fremdgesteuerte Marionette auf  Victória zu. „Ich habe ihm seine Seele entnommen, seine Lebensessenz ist jedoch noch vorhanden. Nutze sie um bei unseren Vorhaben in Bestform zu sein“, forderte er sie nun auf.<br />
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Bei dem Angriff befehligte Victórias Meister die Nachhut des Angriffstrupps der durch den eigentlichen Fluchttunnel der Versammlung nach dem Frontalangriff von anderer Seite her in den Rücken fallen sollte. Begleitet mit einigen Ghulen unter seinem Kommando, sollte er die Flucht all jener welche den Ansturm der wilden Zombiehorde umgehen konnten hier aufhalten. Anfangs gelang dies auch mühelos, doch dann traf ihn ein Pfeilschuss überraschend mitten ins Herz und verwandelte ihn in eine Aschewolke. Die Ghule unter seinem Kommando waren einen Moment lang orientierungslos, so dass die Gruppe der Dunkelelfen, welche hier zu flüchten versuchten einen Moment lang die Oberhand gewannen. Doch dann verfielen die führungslosen niederen Untoten in einen Zustand der Raserei, und das Blatt wendete sich wieder. Victória hatte zwar noch nicht die Fähigkeit erlangt andere, niedere, Untote zu beherrschen, doch wenn sie ihre kämpferischen Fähigkeiten für die Lebenden einsetzte hatten diese eine Chance, dass vielleicht einer oder zwei von ihnen überleben konnten, falls dies in ihrem Sinne sein sollte. Anderfalls müsste sie einfach nichts tun, denn dann würden die Ghule schon dafür sorgen dass es hier keine Überlebenden gab.]]></content:encoded>
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