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		<title><![CDATA[The Storyteller - Alle Foren]]></title>
		<link>https://the-storyteller.eu/</link>
		<description><![CDATA[The Storyteller - https://the-storyteller.eu]]></description>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 15:17:19 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Too Much and Never Enough]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1455.html</link>
			<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 18:32:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=2">Jazzy</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1455.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Bist du <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">immer noch</span> bei <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">dieser</span> Agentur, Liebes?"</span> erklang es beinah vorwurfsvoll aus dem Lautsprecher ihres Handys.<br />
<br />
"Ja, Ellie, und sag das nicht so. Das ist kein Eskortservice fürs Bett, sondern anspruchsvolle Kunst- und Kulturevents. Die Männer, die mich buchen, sind meist verheiratet aber ihre Frauen entweder verhindert oder interessieren sich nicht dafür.<br />
Und außerdem...", <br />
fügte Anna noch hinzu, während sie ihre Wimpern zu Ende tuschte, <br />
"...lerne ich noch was dabei UND verdiene in 4 Stunden bis zu 300&#36; ohne Trinkgeld und muss keinen Cent für Eintritt, Getränke oder Essen ausgeben. Und wenn ein Kunde einen speziellen Wunsch bezüglich Garderobe hat, bekomme ich das im Fall der Fälle auch bezahlt. Das habe ich nicht mal als Kellnerin inklusive Trinkgeld zusammenbekommen."<br />
<br />
Am anderen Ende der Leitung lachte ihre Freundin neckisch und laut.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich weiß, Anna. Das sollte auch nur ein Scherz sein. Ich bin ehrlich gesagt auch etwas neidisch, aber ich bin nicht so der Smalltalk-Mensch und Kunst interessiert mich auch nicht."</span><br />
<br />
"Ach was, du hättest bestimmt nur Kunden mit Einschlafproblemen, denen du was vorlesen sollst."<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Hey!"</span><br />
<br />
Nun war es Anna, die lachte. Sie liebte ihre Freundin Ellie, vor allem weil man sich so unbeschwert mit ihr Kabbeln konnte.<br />
<br />
"Okay, Darling. Ich muss Schluss machen. Wir hören uns."<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Alles klar, Anna Banana. Viel Spaaahaaaaß!"[i]<br />
<br />
[i]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">*Biep*</span></span><br />
<br />
Kaum aufgelegt musste Anna auch schon weitermachen. Das Make-up, das ihre grünen Augen betonte, saß, die Frisur ebenfalls - sie trug ihr braunes, leicht gewelltes Haar offen, während sie eine Seite streng nach hinten gezogen mit einer kleine dezent-goldene Spange fixierte, sodass ihre rechte Schulter frei lag.<br />
<br />
Ihre Abendgarderobe hing ebenfalls parat: ein schwarzes langes Kleid aus leicht glitzerndem Stoff, mit dünnen Trägern, geradem Ausschnitt und Beinschlitz. Ihr Kunde, James Connroy, mochte es, wenn seine Begleitung seinen Freunden den Kopf verdrehte und die Presse sich das Maul über seine Ehe zerriss. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Gut für's Geschäft"</span>, sagte er stets.<br />
Anna störte es nicht, denn sie wusste, James war glücklich verheiratet, würde sie nie anfassen und würde auch niemals zulassen, dass einer seine Freunde Hand an sie legte. Außerdem buchte James sie regelmäßig und war so zu eine Art gutem Bekannten geworden. Einem guten, betuchten Bekannten.<br />
<br />
Und wenn Anna ihr Studiendarlehen so ansah, brauchte sie eigentlich noch mehr Kunden, wie James Connroy. Da würde sie ein strategisch platzierter Beinschlitz schon nicht umbringen.<br />
<br />
Anna holte das Kleid vom Bügel, stieg hinein und ließ den weichen Stoff über ihren Körper gleiten. Der Reißverschluss war seitlich, sie brauchte also auch keine Hilfe beim Schließen. Sie mochte es praktisch, selbst bei Anlässen wie diesen.<br />
Die schwarzen Pumps hatte sie sich auf Empfehlung von Misses Connroy von einem bekannten Fashion Designer geleistet und auch noch den Tipp bekommen die 500&#36; bei der Steuer einzureichen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Arbeitsmittel"</span>, hatte Misses Connroy gemeint. Und es hatte funktioniert.<br />
<br />
Die Reichen wussten einfach, wie man Geld sparte.<br />
<br />
Ein letzter Blick in den Spiegel, ein Spritzer von ihrem Lieblingsparfüm -<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Flora [i]von [i]Gucci</span>-, ihre Handtasche passend zum Kleid, Handy und Schlüssel und Anna war ready to go.<br />
<br />
Sie schloss ihr Apartment ab und nahm den Aufzug nach unten in den kleinen Eingangsbereich. Dort erblickte sie Robert, James' Fahrer, wie immer im schwarzen Anzug, der bereits auf sie wartete.<br />
<br />
"Miss Babineaux, Sie sehen wie immer bezaubernd aus. Hier..." er reichte ihr seinen Arm mit einem ehrlichen Lächeln und öffnete einen schwarzen Regenschirm.<br />
"Wir wollen doch nicht, dass der Regen alles zunichte macht."<br />
<br />
"Danke, Robert. Wirklich sehr nett. Wie geht's Ihrer Frau?"<br />
Anna hakte sich bei ihm ein, vernahm, dass es seiner Frau und Familie gut ging und ließ sich von Robert nach draußen in den Regen führen. Er hatte glücklicherweise direkt am Eingang geparkt, sie musste also nur die 5 Schritte quer über den Fußgängerweg gehen, ehe Robert die Tür für sie öffnete und sie einsteigen konnte.<br />
<br />
"Guten Abend James." begrüßte Anna ihren Stammkunden fröhlich. Es war immer eine Freude James auf Events zu begleiten. Er hatte einen exzellenten Geschmack und kannte unglaublich viele Leute.<br />
<br />
"Guten Abend Anna, bezaubernd wie immer." entgegnete James mit einem ähnlich breiten Lächeln, woraufhin sie ein Küsschen links und eines rechts tauschten.<br />
<br />
"Schreckliches Wetter, oder?"<br />
"Das stimmt, James, aber das macht die Gesellschaft wieder wett."<br />
Es war kein Flirtversuch von Anna, sie meinte es ernst. James war ein sehr angenehmer Klient.<br />
<br />
"Ach, du wieder." James lachte laut, wusste aber natürlich wie er das Kompliment zu nehmen hatte.<br />
<br />
"Wie geht es Ihrer Frau? Schade, dass sie Sie nicht begleiten konnte."<br />
<br />
"Ach naja, du weißt ja, wie sie ist. Selbst im Ruhestand noch fleißig wie eh und je. Sie kann es einfach nicht lassen, sich nicht einzumischen."<br />
<br />
"Ich bewundere sie, dass sie nach all der Zeit immer noch so viel Leidenschaft für das Geschäft zeigt."<br />
<br />
"Allerdings." Man konnte den Stolz in James' Stimme und Blick für seine Frau deutlich hören und sehen. Noch etwas, das Anna bewunderte und tatsächlich beneidete. Die Liebe und Zuneigung der beiden für einander, war etwas, das ihr schmerzlich fehlte in ihrem Leben.<br />
<br />
"Also, wohin geht es heute? Wohin entführen Sie mich heute, James?" fragte Anna gespannt und wechselte das Thema, um ihre dunklen Wolken zu vertreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Bist du <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">immer noch</span> bei <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">dieser</span> Agentur, Liebes?"</span> erklang es beinah vorwurfsvoll aus dem Lautsprecher ihres Handys.<br />
<br />
"Ja, Ellie, und sag das nicht so. Das ist kein Eskortservice fürs Bett, sondern anspruchsvolle Kunst- und Kulturevents. Die Männer, die mich buchen, sind meist verheiratet aber ihre Frauen entweder verhindert oder interessieren sich nicht dafür.<br />
Und außerdem...", <br />
fügte Anna noch hinzu, während sie ihre Wimpern zu Ende tuschte, <br />
"...lerne ich noch was dabei UND verdiene in 4 Stunden bis zu 300&#36; ohne Trinkgeld und muss keinen Cent für Eintritt, Getränke oder Essen ausgeben. Und wenn ein Kunde einen speziellen Wunsch bezüglich Garderobe hat, bekomme ich das im Fall der Fälle auch bezahlt. Das habe ich nicht mal als Kellnerin inklusive Trinkgeld zusammenbekommen."<br />
<br />
Am anderen Ende der Leitung lachte ihre Freundin neckisch und laut.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich weiß, Anna. Das sollte auch nur ein Scherz sein. Ich bin ehrlich gesagt auch etwas neidisch, aber ich bin nicht so der Smalltalk-Mensch und Kunst interessiert mich auch nicht."</span><br />
<br />
"Ach was, du hättest bestimmt nur Kunden mit Einschlafproblemen, denen du was vorlesen sollst."<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Hey!"</span><br />
<br />
Nun war es Anna, die lachte. Sie liebte ihre Freundin Ellie, vor allem weil man sich so unbeschwert mit ihr Kabbeln konnte.<br />
<br />
"Okay, Darling. Ich muss Schluss machen. Wir hören uns."<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Alles klar, Anna Banana. Viel Spaaahaaaaß!"[i]<br />
<br />
[i]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">*Biep*</span></span><br />
<br />
Kaum aufgelegt musste Anna auch schon weitermachen. Das Make-up, das ihre grünen Augen betonte, saß, die Frisur ebenfalls - sie trug ihr braunes, leicht gewelltes Haar offen, während sie eine Seite streng nach hinten gezogen mit einer kleine dezent-goldene Spange fixierte, sodass ihre rechte Schulter frei lag.<br />
<br />
Ihre Abendgarderobe hing ebenfalls parat: ein schwarzes langes Kleid aus leicht glitzerndem Stoff, mit dünnen Trägern, geradem Ausschnitt und Beinschlitz. Ihr Kunde, James Connroy, mochte es, wenn seine Begleitung seinen Freunden den Kopf verdrehte und die Presse sich das Maul über seine Ehe zerriss. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Gut für's Geschäft"</span>, sagte er stets.<br />
Anna störte es nicht, denn sie wusste, James war glücklich verheiratet, würde sie nie anfassen und würde auch niemals zulassen, dass einer seine Freunde Hand an sie legte. Außerdem buchte James sie regelmäßig und war so zu eine Art gutem Bekannten geworden. Einem guten, betuchten Bekannten.<br />
<br />
Und wenn Anna ihr Studiendarlehen so ansah, brauchte sie eigentlich noch mehr Kunden, wie James Connroy. Da würde sie ein strategisch platzierter Beinschlitz schon nicht umbringen.<br />
<br />
Anna holte das Kleid vom Bügel, stieg hinein und ließ den weichen Stoff über ihren Körper gleiten. Der Reißverschluss war seitlich, sie brauchte also auch keine Hilfe beim Schließen. Sie mochte es praktisch, selbst bei Anlässen wie diesen.<br />
Die schwarzen Pumps hatte sie sich auf Empfehlung von Misses Connroy von einem bekannten Fashion Designer geleistet und auch noch den Tipp bekommen die 500&#36; bei der Steuer einzureichen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Arbeitsmittel"</span>, hatte Misses Connroy gemeint. Und es hatte funktioniert.<br />
<br />
Die Reichen wussten einfach, wie man Geld sparte.<br />
<br />
Ein letzter Blick in den Spiegel, ein Spritzer von ihrem Lieblingsparfüm -<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Flora [i]von [i]Gucci</span>-, ihre Handtasche passend zum Kleid, Handy und Schlüssel und Anna war ready to go.<br />
<br />
Sie schloss ihr Apartment ab und nahm den Aufzug nach unten in den kleinen Eingangsbereich. Dort erblickte sie Robert, James' Fahrer, wie immer im schwarzen Anzug, der bereits auf sie wartete.<br />
<br />
"Miss Babineaux, Sie sehen wie immer bezaubernd aus. Hier..." er reichte ihr seinen Arm mit einem ehrlichen Lächeln und öffnete einen schwarzen Regenschirm.<br />
"Wir wollen doch nicht, dass der Regen alles zunichte macht."<br />
<br />
"Danke, Robert. Wirklich sehr nett. Wie geht's Ihrer Frau?"<br />
Anna hakte sich bei ihm ein, vernahm, dass es seiner Frau und Familie gut ging und ließ sich von Robert nach draußen in den Regen führen. Er hatte glücklicherweise direkt am Eingang geparkt, sie musste also nur die 5 Schritte quer über den Fußgängerweg gehen, ehe Robert die Tür für sie öffnete und sie einsteigen konnte.<br />
<br />
"Guten Abend James." begrüßte Anna ihren Stammkunden fröhlich. Es war immer eine Freude James auf Events zu begleiten. Er hatte einen exzellenten Geschmack und kannte unglaublich viele Leute.<br />
<br />
"Guten Abend Anna, bezaubernd wie immer." entgegnete James mit einem ähnlich breiten Lächeln, woraufhin sie ein Küsschen links und eines rechts tauschten.<br />
<br />
"Schreckliches Wetter, oder?"<br />
"Das stimmt, James, aber das macht die Gesellschaft wieder wett."<br />
Es war kein Flirtversuch von Anna, sie meinte es ernst. James war ein sehr angenehmer Klient.<br />
<br />
"Ach, du wieder." James lachte laut, wusste aber natürlich wie er das Kompliment zu nehmen hatte.<br />
<br />
"Wie geht es Ihrer Frau? Schade, dass sie Sie nicht begleiten konnte."<br />
<br />
"Ach naja, du weißt ja, wie sie ist. Selbst im Ruhestand noch fleißig wie eh und je. Sie kann es einfach nicht lassen, sich nicht einzumischen."<br />
<br />
"Ich bewundere sie, dass sie nach all der Zeit immer noch so viel Leidenschaft für das Geschäft zeigt."<br />
<br />
"Allerdings." Man konnte den Stolz in James' Stimme und Blick für seine Frau deutlich hören und sehen. Noch etwas, das Anna bewunderte und tatsächlich beneidete. Die Liebe und Zuneigung der beiden für einander, war etwas, das ihr schmerzlich fehlte in ihrem Leben.<br />
<br />
"Also, wohin geht es heute? Wohin entführen Sie mich heute, James?" fragte Anna gespannt und wechselte das Thema, um ihre dunklen Wolken zu vertreiben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[GATEBREAKER]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1451.html</link>
			<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 01:16:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=323">Polythea</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1451.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #6F858E;" class="mycode_color">#GATEBREAKER</span><br />
<br />
<span style="font-size: 18pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">W O R L D S  C O N N E C T E D</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">SECRETS UNFOLD.</span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
dark high fantasy · political &amp; religious fantasy · slow burn<br />
</span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">────────────────────────────────────────</span><br />
<br />
<img src="https://i.ibb.co/zTHn31G5/Kreuzwege.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Kreuzwege.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
DIE KREUZWEGE · ZWISCHEN DEN WELTEN<br />
</span></span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">DIE WELT</span></span><br />
<br />
Mehrere Welten sind durch die sogenannten Kreuzwege miteinander verbunden – magische Pfade durch einen Zwischenraum, in dem die ursprüngliche Magie des Kerns noch beinahe ungefiltert existiert.<br />
<br />
Im Zentrum dieses Netzes liegt der Kern: eine uralte, bewusste Quelle von Leben und Magie.<br />
<br />
Fünf Gatekeeper, Nachfahren der ursprünglichen Ahnenlinien, sind an die verschiedenen Welten und ihre Portale gebunden. Sie gelten als religiös Auserwählte, genießen Reichtum, Einfluss und gesellschaftlichen Status.<br />
<br />
Nur über einen Teil ihres Lebens dürfen sie niemals selbst entscheiden:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ihre Freiheit.</span><br />
<br />
Denn hinter der vermeintlich heiligen Ordnung des Pentads verbirgt sich ein System, dessen ursprüngliche Geschichte über Jahrhunderte verändert wurde. Aus Hütern wurden politische Werkzeuge, aus einer freiwilligen Verbindung eine lebenslange Bindung.<br />
<br />
Und während die Magie der Welten langsam schwächer und instabiler wird, beginnt auch die bestehende Ordnung erste Risse zu zeigen.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
<br />
<span style="font-size: 15pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">DER REBELL</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
BEWAHRER · FIRST LINE · REBEL LEADER<br />
</span></span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">GESUCHT WIRD ...</span></span><br />
<br />
... der Mann, der später unter dem Namen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gatebreaker</span> bekannt werden soll.<br />
<br />
Geboren als Bastard einer vermeintlich unbedeutenden Nebenlinie der ältesten Ahnenlinie, verfügte er schon früh über eine ungewöhnlich starke Resonanz zur Kernmagie. Schließlich wurde er selbst Gatekeeper und damit zum Bewahrer eines der fünf Portale.<br />
<br />
Gesellschaftlich bedeutete diese Stellung Macht, Ansehen und Privilegien.<br />
<br />
Persönlich bedeutete sie einen goldenen Käfig.<br />
<br />
Zu dieser Zeit wurde er außerdem mit der Tochter einer der einflussreichsten Dynastien des Pentads verheiratet: der späteren Weberin.<br />
<br />
Ihre Ehe war politisch arrangiert und wurde niemals zur großen Liebesgeschichte. Dennoch teilten sie mehrere Jahre ihres Lebens miteinander, bevor er zunehmend mit dem Senat und dem bestehenden System in Konflikt geriet.<br />
<br />
Schließlich wurde er gefangen genommen, zum Tod verurteilt und offiziell hingerichtet.<br />
<br />
Nur ...<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> starb er nicht.</span><br />
<br />
Für die Welt – und auch für seine ehemalige Ehefrau – blieb er dennoch tot.<br />
<br />
Im Verborgenen schloss er sich dem Widerstand an und entwickelte sich über die folgenden Jahre zu einem seiner führenden Köpfe.<br />
<br />
Der ehemalige Gatekeeper wurde zum Rebellen und irgendwann bekam dieser Rebell einen neuen Namen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
<br />
<img src="https://i.ibb.co/R4v65RW9/Kreuzwege2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Kreuzwege2.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
ROHE KERNMAGIE · DAS NETZ BEGINNT SICH ZU VERÄNDERN<br />
</span></span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">DIE WEBERIN &amp; DER REBELL</span></span><br />
<br />
Jahre nach seiner vermeintlichen Hinrichtung begegnen sie sich erneut – nur ist auch sie längst nicht mehr dieselbe Frau, die er zurückgelassen hat.<br />
<br />
Nach dem Tod ihres Zwillingsbruders wurde ausgerechnet jene Tochter, die ihre Familie einst für ungeeignet hielt, vom Kern zur neuen Weberin erwählt. Heute ist sie selbst Gatekeeperin, Teil des Systems und gleichzeitig zunehmend mit Wahrheiten konfrontiert, die alles infrage stellen, was sie über ihre Familie, ihre Religion und das Pentad gelernt hat.<br />
<br />
Er dagegen möchte genau jene Ordnung zu Fall bringen, die einst ihn zum Fallen brachte.<br />
<br />
Damit treffen zwei Menschen aufeinander, die einmal verheiratet waren und inzwischen auf vollkommen unterschiedlichen Seiten stehen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Noch.</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
divorced to reluctant allies to lovers · forbidden love · forced proximity · rebel leader x powerful puppet · morally grey characters<br />
</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">WISSENSWERTES ZU IHM</span></span><br />
<br />
Ein paar Eckpunkte des Charakters sind aufgrund des Plots bereits gesetzt:<br />
<br />
» ehemaliger Gatekeeper und Bewahrer  <br />
» vermeintlicher Bastard aus einer Nebenlinie der ersten Line  <br />
» ungewöhnlich starke Verbindung zur Kernmagie  <br />
» ehemalige politische Ehe mit der Weberin  <br />
» Konflikt mit dem Senat, Gefangenschaft und vermeintliche Hinrichtung  <br />
» Überleben und späterer Anschluss an den Widerstand  <br />
» entwickelt sich dort zu einem der führenden Köpfe   <br />
<br />
Außerdem existieren einige Geheimnisse rund um seine tatsächliche Abstammung und seine Verbindung zum Kern, die im Verlauf des Plays aufgedeckt werden sollen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">LEMME GET THIS STRAIGHT</span></span><br />
<br />
Ich suche ausdrücklich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keinen fertig geschriebenen Charakter, den du lediglich übernehmen sollst.</span><br />
<br />
Name, Persönlichkeit, Eigenheiten, moralische Grenzen, Beziehungen, große Teile seiner Vergangenheit und natürlich seine gesamte Entwicklung innerhalb des Plays möchte ich gemeinsam mit dir gestalten bzw. darfst du frei entscheiden.<br />
<br />
Er soll dein Charakter werden und nicht mein zweiter OC mit fremdem Autor. :3<br />
<br />
Auch beim Widerstand, Nebencharakteren und zukünftigen Subplots wünsche ich mir ausdrücklich eigene Ideen und Mitgestaltung.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">ZUM PLAY</span></span><br />
<br />
Ich suche hier ein langfristiges, charakter- und plotgetriebenes 1x1 (näheres über ein potenzielles GRS weiter unten)<br />
<br />
Mir ist gemeinsames Plotten sehr wichtig, denn ich liebe es, Szenarien hin und her zu werfen, Nebenplots entstehen zu lassen, Charaktere gemeinsam weiterzuentwickeln und aus irgendeinem kleinen Gedanken plötzlich drei neue Ideen zu produzieren.<br />
<br />
Worldbuilding, Nebencharaktere und eigene Handlungsstränge dürfen und sollen deshalb von beiden Seiten kommen.<br />
<br />
Ich schreibe im Romanstil, je nach Szene in der 1. oder 3. Person und bin bei Beitragslängen relativ flexibel. Meistens bewegen sich meine Posts ungefähr zwischen 300 und 800 Wörtern, entscheidender ist für mich aber, dass ein Beitrag etwas transportiert.<br />
<br />
Story &amp; Charakterentwicklung &gt; Smut.<br />
<br />
Spicy Inhalte dürfen vorkommen und können natürlich Bestandteil der Beziehung und Entwicklung sein, sollen aber niemals das eigentliche Fundament des Plays darstellen.<br />
<br />
Und ganz wichtig: Bei mir gehören auch Playlists, Pinterest-Boards, Aesthetics und vollkommen unnötiges Schwelgen in zukünftigen Szenen irgendwie zum Gesamtpaket. <img src="https://the-storyteller.eu/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
speaking of: <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://pin.it/1JG4TYrRF" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">M O O D B O A R D</a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">GRUPPENROLLENSPIELPOTENZIAL</span></span><br />
<br />
Auch wenn GATEBREAKER aktuell als 1x1 gedacht ist, eignet sich das Konzept ziemlich gut für ein Gruppenrollenspiel.<br />
<br />
Mit fünf Ahnenlinien, mehreren Gatekeepern, verschiedenen Welten, Senat, Herrscherhäusern und Widerstand gibt es genug Raum für weitere Haupt- und Nebenfiguren sowie eigene Subplots.<br />
<br />
Falls sich also mehrere Leute für die Welt begeistern, wäre ich definitiv offen dafür, das Ganze gemeinsam größer aufzuziehen!<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">TRIGGERWARNUNGEN &amp; QUELLEN</span></span><br />
<br />
<span style="color: #8A969B;" class="mycode_color"><br />
TW's: Machtmissbrauch · politische Intrigen · Gewalt · Folter · Mord &amp; Hinrichtungen · Tod &amp; Trauer · Gefangenschaft &amp; Freiheitsentzug · religiöse Kontrolle &amp; Symbolik<br />
emotionale Manipulation · kontrollierte Blutlinien &amp; Fortpflanzung · Krieg &amp; Rebellion · sexuelle Themen<br />
</span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">────────────────────────────────────────</span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
INTERESSE?<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dann schreib mir gerne. c:</span><br />
</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: 8pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
Idea &amp; Design: Polythea<br />
Screenshots: own screenshots from <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Clair Obscur: Expedition 33</span><br />
</span></span><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #6F858E;" class="mycode_color">#GATEBREAKER</span><br />
<br />
<span style="font-size: 18pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">W O R L D S  C O N N E C T E D</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">SECRETS UNFOLD.</span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
dark high fantasy · political &amp; religious fantasy · slow burn<br />
</span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">────────────────────────────────────────</span><br />
<br />
<img src="https://i.ibb.co/zTHn31G5/Kreuzwege.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Kreuzwege.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
DIE KREUZWEGE · ZWISCHEN DEN WELTEN<br />
</span></span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">DIE WELT</span></span><br />
<br />
Mehrere Welten sind durch die sogenannten Kreuzwege miteinander verbunden – magische Pfade durch einen Zwischenraum, in dem die ursprüngliche Magie des Kerns noch beinahe ungefiltert existiert.<br />
<br />
Im Zentrum dieses Netzes liegt der Kern: eine uralte, bewusste Quelle von Leben und Magie.<br />
<br />
Fünf Gatekeeper, Nachfahren der ursprünglichen Ahnenlinien, sind an die verschiedenen Welten und ihre Portale gebunden. Sie gelten als religiös Auserwählte, genießen Reichtum, Einfluss und gesellschaftlichen Status.<br />
<br />
Nur über einen Teil ihres Lebens dürfen sie niemals selbst entscheiden:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ihre Freiheit.</span><br />
<br />
Denn hinter der vermeintlich heiligen Ordnung des Pentads verbirgt sich ein System, dessen ursprüngliche Geschichte über Jahrhunderte verändert wurde. Aus Hütern wurden politische Werkzeuge, aus einer freiwilligen Verbindung eine lebenslange Bindung.<br />
<br />
Und während die Magie der Welten langsam schwächer und instabiler wird, beginnt auch die bestehende Ordnung erste Risse zu zeigen.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
<br />
<span style="font-size: 15pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">DER REBELL</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
BEWAHRER · FIRST LINE · REBEL LEADER<br />
</span></span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">GESUCHT WIRD ...</span></span><br />
<br />
... der Mann, der später unter dem Namen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gatebreaker</span> bekannt werden soll.<br />
<br />
Geboren als Bastard einer vermeintlich unbedeutenden Nebenlinie der ältesten Ahnenlinie, verfügte er schon früh über eine ungewöhnlich starke Resonanz zur Kernmagie. Schließlich wurde er selbst Gatekeeper und damit zum Bewahrer eines der fünf Portale.<br />
<br />
Gesellschaftlich bedeutete diese Stellung Macht, Ansehen und Privilegien.<br />
<br />
Persönlich bedeutete sie einen goldenen Käfig.<br />
<br />
Zu dieser Zeit wurde er außerdem mit der Tochter einer der einflussreichsten Dynastien des Pentads verheiratet: der späteren Weberin.<br />
<br />
Ihre Ehe war politisch arrangiert und wurde niemals zur großen Liebesgeschichte. Dennoch teilten sie mehrere Jahre ihres Lebens miteinander, bevor er zunehmend mit dem Senat und dem bestehenden System in Konflikt geriet.<br />
<br />
Schließlich wurde er gefangen genommen, zum Tod verurteilt und offiziell hingerichtet.<br />
<br />
Nur ...<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> starb er nicht.</span><br />
<br />
Für die Welt – und auch für seine ehemalige Ehefrau – blieb er dennoch tot.<br />
<br />
Im Verborgenen schloss er sich dem Widerstand an und entwickelte sich über die folgenden Jahre zu einem seiner führenden Köpfe.<br />
<br />
Der ehemalige Gatekeeper wurde zum Rebellen und irgendwann bekam dieser Rebell einen neuen Namen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
<br />
<img src="https://i.ibb.co/R4v65RW9/Kreuzwege2.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Kreuzwege2.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
ROHE KERNMAGIE · DAS NETZ BEGINNT SICH ZU VERÄNDERN<br />
</span></span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">DIE WEBERIN &amp; DER REBELL</span></span><br />
<br />
Jahre nach seiner vermeintlichen Hinrichtung begegnen sie sich erneut – nur ist auch sie längst nicht mehr dieselbe Frau, die er zurückgelassen hat.<br />
<br />
Nach dem Tod ihres Zwillingsbruders wurde ausgerechnet jene Tochter, die ihre Familie einst für ungeeignet hielt, vom Kern zur neuen Weberin erwählt. Heute ist sie selbst Gatekeeperin, Teil des Systems und gleichzeitig zunehmend mit Wahrheiten konfrontiert, die alles infrage stellen, was sie über ihre Familie, ihre Religion und das Pentad gelernt hat.<br />
<br />
Er dagegen möchte genau jene Ordnung zu Fall bringen, die einst ihn zum Fallen brachte.<br />
<br />
Damit treffen zwei Menschen aufeinander, die einmal verheiratet waren und inzwischen auf vollkommen unterschiedlichen Seiten stehen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Noch.</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="font-size: 10pt;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
divorced to reluctant allies to lovers · forbidden love · forced proximity · rebel leader x powerful puppet · morally grey characters<br />
</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">WISSENSWERTES ZU IHM</span></span><br />
<br />
Ein paar Eckpunkte des Charakters sind aufgrund des Plots bereits gesetzt:<br />
<br />
» ehemaliger Gatekeeper und Bewahrer  <br />
» vermeintlicher Bastard aus einer Nebenlinie der ersten Line  <br />
» ungewöhnlich starke Verbindung zur Kernmagie  <br />
» ehemalige politische Ehe mit der Weberin  <br />
» Konflikt mit dem Senat, Gefangenschaft und vermeintliche Hinrichtung  <br />
» Überleben und späterer Anschluss an den Widerstand  <br />
» entwickelt sich dort zu einem der führenden Köpfe   <br />
<br />
Außerdem existieren einige Geheimnisse rund um seine tatsächliche Abstammung und seine Verbindung zum Kern, die im Verlauf des Plays aufgedeckt werden sollen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">LEMME GET THIS STRAIGHT</span></span><br />
<br />
Ich suche ausdrücklich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keinen fertig geschriebenen Charakter, den du lediglich übernehmen sollst.</span><br />
<br />
Name, Persönlichkeit, Eigenheiten, moralische Grenzen, Beziehungen, große Teile seiner Vergangenheit und natürlich seine gesamte Entwicklung innerhalb des Plays möchte ich gemeinsam mit dir gestalten bzw. darfst du frei entscheiden.<br />
<br />
Er soll dein Charakter werden und nicht mein zweiter OC mit fremdem Autor. :3<br />
<br />
Auch beim Widerstand, Nebencharakteren und zukünftigen Subplots wünsche ich mir ausdrücklich eigene Ideen und Mitgestaltung.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">ZUM PLAY</span></span><br />
<br />
Ich suche hier ein langfristiges, charakter- und plotgetriebenes 1x1 (näheres über ein potenzielles GRS weiter unten)<br />
<br />
Mir ist gemeinsames Plotten sehr wichtig, denn ich liebe es, Szenarien hin und her zu werfen, Nebenplots entstehen zu lassen, Charaktere gemeinsam weiterzuentwickeln und aus irgendeinem kleinen Gedanken plötzlich drei neue Ideen zu produzieren.<br />
<br />
Worldbuilding, Nebencharaktere und eigene Handlungsstränge dürfen und sollen deshalb von beiden Seiten kommen.<br />
<br />
Ich schreibe im Romanstil, je nach Szene in der 1. oder 3. Person und bin bei Beitragslängen relativ flexibel. Meistens bewegen sich meine Posts ungefähr zwischen 300 und 800 Wörtern, entscheidender ist für mich aber, dass ein Beitrag etwas transportiert.<br />
<br />
Story &amp; Charakterentwicklung &gt; Smut.<br />
<br />
Spicy Inhalte dürfen vorkommen und können natürlich Bestandteil der Beziehung und Entwicklung sein, sollen aber niemals das eigentliche Fundament des Plays darstellen.<br />
<br />
Und ganz wichtig: Bei mir gehören auch Playlists, Pinterest-Boards, Aesthetics und vollkommen unnötiges Schwelgen in zukünftigen Szenen irgendwie zum Gesamtpaket. <img src="https://the-storyteller.eu/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
speaking of: <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://pin.it/1JG4TYrRF" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">M O O D B O A R D</a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
</div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">GRUPPENROLLENSPIELPOTENZIAL</span></span><br />
<br />
Auch wenn GATEBREAKER aktuell als 1x1 gedacht ist, eignet sich das Konzept ziemlich gut für ein Gruppenrollenspiel.<br />
<br />
Mit fünf Ahnenlinien, mehreren Gatekeepern, verschiedenen Welten, Senat, Herrscherhäusern und Widerstand gibt es genug Raum für weitere Haupt- und Nebenfiguren sowie eigene Subplots.<br />
<br />
Falls sich also mehrere Leute für die Welt begeistern, wäre ich definitiv offen dafür, das Ganze gemeinsam größer aufzuziehen!<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">──── ✦ ────</span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #27313A;" class="mycode_color">TRIGGERWARNUNGEN &amp; QUELLEN</span></span><br />
<br />
<span style="color: #8A969B;" class="mycode_color"><br />
TW's: Machtmissbrauch · politische Intrigen · Gewalt · Folter · Mord &amp; Hinrichtungen · Tod &amp; Trauer · Gefangenschaft &amp; Freiheitsentzug · religiöse Kontrolle &amp; Symbolik<br />
emotionale Manipulation · kontrollierte Blutlinien &amp; Fortpflanzung · Krieg &amp; Rebellion · sexuelle Themen<br />
</span></span><br />
<br />
<span style="color: #8FD8E8;" class="mycode_color">────────────────────────────────────────</span><br />
<br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
INTERESSE?<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dann schreib mir gerne. c:</span><br />
</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: 8pt;" class="mycode_size"><span style="color: #6F858E;" class="mycode_color"><br />
Idea &amp; Design: Polythea<br />
Screenshots: own screenshots from <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Clair Obscur: Expedition 33</span><br />
</span></span><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lyssa]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1450.html</link>
			<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 03:38:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=98">Kyriella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1450.html</guid>
			<description><![CDATA[&lt;center&gt;<img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260916/kcbuf8ah.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kcbuf8ah.png]" class="mycode_img" />&lt;/center&gt;<br />
<br />
Name: Lyssa<br />
<br />
Rasse: Tiefling/Drow<br />
<br />
Klasse: Zauberer (Sturmmagie)/Dieb(Assassine)<br />
<br />
Geschichte<br />
Lyssa wurde in der Unterwelt als Tochter eine Tieflingssklavin und einem ihr unbekannten Drow geboren. Als Tochter einer Sklavin erwartete sie ein ähnlich trauriges Leben wie das ihrer Mutter. Doch als sich ihr magisches Potential zeigte wandelte sich ihr Schicksal. Als Magiebegabte gewann sie für das Haus welches sie besaß an Wert. Ihre Fähigkeiten wurden gefördert, doch wurde ihr dabei gleichzeitig auch auf drastische Art und Weise deutlich gemacht, dass sie nicht mehr als ein Werkzeug war, das zu funktionieren hatte. War sie erfolgreich, so wurde sie belohnt, falls nicht bestraft, wobei dabei dafür gesorgt wurde, dass dies vor allem in psychologischer Hinsicht besonders schmerzhaft für sie wurde. So lernte sie neben dem Einsatz ihrer Fähigkeiten auch sich den Gegebenheiten anzupassen und ihre begrenzten Möglichkeiten optimal zu nutzen. Schließlich wollte sie solche Bestrafungen tunlichst vermeiden. Das führte bei ihr zu einem pragmatischen und opportunistischen Charakter, der ihre Herren davon überzeugte dass sie sich zu eben jenen Werkzeug entwickelt hatte das sie haben wollten. Doch unter der Oberfläche brodelte der Keim der Rebellion. So angepasst sie sich auch gab, so wenig gefiel ihr die Situation in der sie sich befand. Daher schmiedete sie Pläne und lauerte auf Gelegenheiten wie sie ihrer aktuellen Situation entfliehen könnte. Die beste Option scheint ihr dabei die Oberfläche zu sein, auch wenn sie dort wegen ihrer beiden Herkünfte wohl ebenfalls Probleme bekommen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[&lt;center&gt;<img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260916/kcbuf8ah.png" loading="lazy"  alt="[Bild: kcbuf8ah.png]" class="mycode_img" />&lt;/center&gt;<br />
<br />
Name: Lyssa<br />
<br />
Rasse: Tiefling/Drow<br />
<br />
Klasse: Zauberer (Sturmmagie)/Dieb(Assassine)<br />
<br />
Geschichte<br />
Lyssa wurde in der Unterwelt als Tochter eine Tieflingssklavin und einem ihr unbekannten Drow geboren. Als Tochter einer Sklavin erwartete sie ein ähnlich trauriges Leben wie das ihrer Mutter. Doch als sich ihr magisches Potential zeigte wandelte sich ihr Schicksal. Als Magiebegabte gewann sie für das Haus welches sie besaß an Wert. Ihre Fähigkeiten wurden gefördert, doch wurde ihr dabei gleichzeitig auch auf drastische Art und Weise deutlich gemacht, dass sie nicht mehr als ein Werkzeug war, das zu funktionieren hatte. War sie erfolgreich, so wurde sie belohnt, falls nicht bestraft, wobei dabei dafür gesorgt wurde, dass dies vor allem in psychologischer Hinsicht besonders schmerzhaft für sie wurde. So lernte sie neben dem Einsatz ihrer Fähigkeiten auch sich den Gegebenheiten anzupassen und ihre begrenzten Möglichkeiten optimal zu nutzen. Schließlich wollte sie solche Bestrafungen tunlichst vermeiden. Das führte bei ihr zu einem pragmatischen und opportunistischen Charakter, der ihre Herren davon überzeugte dass sie sich zu eben jenen Werkzeug entwickelt hatte das sie haben wollten. Doch unter der Oberfläche brodelte der Keim der Rebellion. So angepasst sie sich auch gab, so wenig gefiel ihr die Situation in der sie sich befand. Daher schmiedete sie Pläne und lauerte auf Gelegenheiten wie sie ihrer aktuellen Situation entfliehen könnte. Die beste Option scheint ihr dabei die Oberfläche zu sein, auch wenn sie dort wegen ihrer beiden Herkünfte wohl ebenfalls Probleme bekommen würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sorrows of Yesterday]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1449.html</link>
			<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 18:48:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=118">Amanita</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1449.html</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
Nebenplay von &lt;a href="https://the-storyteller.eu/thread-1302.html"&gt;Crown of Rust&lt;/a&gt; über die Zeit nach der Flucht von Azura. Sie befindet sich auf dem Piratenraumschiff der Crew, dessen ausgeliehenes Schiff, bei ihrer Rettung, zerstört wurde. In Zukunft wird sie ihre entstandenen Schulden abarbeiten.<br />
Bei ihrer Ankunft war Azura schwerverletzt und befand sich in einer akuten, psychischen Krisensituation. Die Behandlung erforderte eine Vielzahl an Medikamenten. Durch die leichten, genetischen Veränderung - begründet in ihrer Abstammung - reagiert Azura einerseits weniger auf modernere Medizin, auch wenn sie geringere Nebenwirkungen erzeugen und andererseits zeigt sie einen deutlicheren Entzug bei dem Absetzen konservativerer Wirkstoffe. Zum Beginn ihrer Behandlung befand sich Azura in einem anderen Teil des Schiffs, bevor ihr eigener Raum fertig war und ihre grundlegende Genesung abgeschlossen. Zum Zeitpunkt des Nebenplays befindet sie sich in ihrer persönlichen Schiffskabine und verlässt diese nicht, da sie eine elektronische Markierung implantiert hat, die ihren Aufenthaltsort an Star-Tech weiterleiten kann. Ihre Unterbringung ist jedoch abgeschirmt. Die körperlichen Wunden sind verheilt, der Entzug bewältigt und die kognitiven Fähigkeiten wieder hergestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
Nebenplay von &lt;a href="https://the-storyteller.eu/thread-1302.html"&gt;Crown of Rust&lt;/a&gt; über die Zeit nach der Flucht von Azura. Sie befindet sich auf dem Piratenraumschiff der Crew, dessen ausgeliehenes Schiff, bei ihrer Rettung, zerstört wurde. In Zukunft wird sie ihre entstandenen Schulden abarbeiten.<br />
Bei ihrer Ankunft war Azura schwerverletzt und befand sich in einer akuten, psychischen Krisensituation. Die Behandlung erforderte eine Vielzahl an Medikamenten. Durch die leichten, genetischen Veränderung - begründet in ihrer Abstammung - reagiert Azura einerseits weniger auf modernere Medizin, auch wenn sie geringere Nebenwirkungen erzeugen und andererseits zeigt sie einen deutlicheren Entzug bei dem Absetzen konservativerer Wirkstoffe. Zum Beginn ihrer Behandlung befand sich Azura in einem anderen Teil des Schiffs, bevor ihr eigener Raum fertig war und ihre grundlegende Genesung abgeschlossen. Zum Zeitpunkt des Nebenplays befindet sie sich in ihrer persönlichen Schiffskabine und verlässt diese nicht, da sie eine elektronische Markierung implantiert hat, die ihren Aufenthaltsort an Star-Tech weiterleiten kann. Ihre Unterbringung ist jedoch abgeschirmt. Die körperlichen Wunden sind verheilt, der Entzug bewältigt und die kognitiven Fähigkeiten wieder hergestellt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ungeplante Begegnung der dritten Art]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1447.html</link>
			<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 23:10:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=98">Kyriella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1447.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nein! Nicht schon wieder, und vor allem nicht gerade jetzt!</span>, rief Yrissyl innerlich aus, als die Anzeige für die Störung auftauchte. Diese Fehlfunktion war ihr nicht neu, doch glaubte,- oder vielmehr hoffte sie,- dass sie diese mit dem Austausch des defekten Bauteils behoben hatte. Zumindest bis sie diesen Auftrag beendet hatte, und sie sich von dem Erlös daraus eine Generalüberholung des gesamten Moduls leisten konnte. Diese Hoffnung hatte sich jetzt jedenfalls zerschlagen. Dabei war sie mit ihrem Schiff bereits zu tief in die Atmosphäre und das Gravitationsfeld dieses Planeten eingedrungen als dass sie es riskieren konnte mit defekter Hauptsteuerung wieder soweit aufzusteigen um eine stabile Umlaufbahn zu erreichen. Da war es schon weitaus sicherer irgendwo in einer abgelegenen Position zu landen und dort das Problem zu beheben. Das hatte außerdem den Vorteil, dass währenddessen die Drohnen ihre Arbeit erledigen konnten, und die Mission dennoch als Erfolg gewertet,- und was für sie noch viel wichtiger war,- auch bezahlt werden würde. So suchte sie also nach einen geeigneten Landeplatz fernab von den Wohnstätten und Einrichtungen der Einheimischen. Aufgrund der Besiedlungsdichte war dies nicht gerade einfach, zumal ihr Schiff dafür auch noch einen freien, und einigermaßen stabilen Untergrund benötigte.<br />
<br />
Yrissyls wählte für ihre Landung ein Stelle an dem Ufer eines Sees der relativ weitläufig von Wäldern umgeben war. Zwar gab es auf der gegenüber liegenden Seite eine Blockhütte, doch würden deren eventuelle Bewohner eine ganze Weile brauchen bis sie den See bis zu ihrer Position umrundet, oder ihn durchschwommen hatten, so dass sie bis dahin wieder startklar sein würde. So hoffte sie zumindest. Geheimhaltung war dabei jedenfalls kein Problem, denn mit den primitiven Bewohnern dieser Welt war bereits Kontakt aufgenommen worden, so dass diese wussten dass die galaktische Föderation ihre Aufmerksamkeit auf sie gerichtet hatte. Wie das aufgenommen worden war entzog sich zwar ihrer Kenntnis, doch normalerweise wurden Missionen wie die ihre nur dann angeordnet wenn von der Führungsebene aus kein nennenswerter Widerstand erwartet wurde.<br />
<br />
Während die Drohnen ausschwärmten um ihre Aufgaben zu erledigen machte sie sich daran den Fehler in ihrem Systemen zu beheben. Dabei lag das Problem jedoch tiefer als gedacht, so dass sie größere Teil der Steuerungssysteme deaktivieren musste um die notwendigen Reparaturen ausführen zu können. Das betraf vor allem die Sensorik welche bei unerwarteter Annäherung Alarm geschlagen und Gegenmaßnahmen eingeleitet hätten. Zudem blieb auch noch eine der Außentüren, durch die eine der Drohnen ins Freie gelangt war, die ganze Zeit über geöffnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nein! Nicht schon wieder, und vor allem nicht gerade jetzt!</span>, rief Yrissyl innerlich aus, als die Anzeige für die Störung auftauchte. Diese Fehlfunktion war ihr nicht neu, doch glaubte,- oder vielmehr hoffte sie,- dass sie diese mit dem Austausch des defekten Bauteils behoben hatte. Zumindest bis sie diesen Auftrag beendet hatte, und sie sich von dem Erlös daraus eine Generalüberholung des gesamten Moduls leisten konnte. Diese Hoffnung hatte sich jetzt jedenfalls zerschlagen. Dabei war sie mit ihrem Schiff bereits zu tief in die Atmosphäre und das Gravitationsfeld dieses Planeten eingedrungen als dass sie es riskieren konnte mit defekter Hauptsteuerung wieder soweit aufzusteigen um eine stabile Umlaufbahn zu erreichen. Da war es schon weitaus sicherer irgendwo in einer abgelegenen Position zu landen und dort das Problem zu beheben. Das hatte außerdem den Vorteil, dass währenddessen die Drohnen ihre Arbeit erledigen konnten, und die Mission dennoch als Erfolg gewertet,- und was für sie noch viel wichtiger war,- auch bezahlt werden würde. So suchte sie also nach einen geeigneten Landeplatz fernab von den Wohnstätten und Einrichtungen der Einheimischen. Aufgrund der Besiedlungsdichte war dies nicht gerade einfach, zumal ihr Schiff dafür auch noch einen freien, und einigermaßen stabilen Untergrund benötigte.<br />
<br />
Yrissyls wählte für ihre Landung ein Stelle an dem Ufer eines Sees der relativ weitläufig von Wäldern umgeben war. Zwar gab es auf der gegenüber liegenden Seite eine Blockhütte, doch würden deren eventuelle Bewohner eine ganze Weile brauchen bis sie den See bis zu ihrer Position umrundet, oder ihn durchschwommen hatten, so dass sie bis dahin wieder startklar sein würde. So hoffte sie zumindest. Geheimhaltung war dabei jedenfalls kein Problem, denn mit den primitiven Bewohnern dieser Welt war bereits Kontakt aufgenommen worden, so dass diese wussten dass die galaktische Föderation ihre Aufmerksamkeit auf sie gerichtet hatte. Wie das aufgenommen worden war entzog sich zwar ihrer Kenntnis, doch normalerweise wurden Missionen wie die ihre nur dann angeordnet wenn von der Führungsebene aus kein nennenswerter Widerstand erwartet wurde.<br />
<br />
Während die Drohnen ausschwärmten um ihre Aufgaben zu erledigen machte sie sich daran den Fehler in ihrem Systemen zu beheben. Dabei lag das Problem jedoch tiefer als gedacht, so dass sie größere Teil der Steuerungssysteme deaktivieren musste um die notwendigen Reparaturen ausführen zu können. Das betraf vor allem die Sensorik welche bei unerwarteter Annäherung Alarm geschlagen und Gegenmaßnahmen eingeleitet hätten. Zudem blieb auch noch eine der Außentüren, durch die eine der Drohnen ins Freie gelangt war, die ganze Zeit über geöffnet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der rote Faden]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1446.html</link>
			<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 21:24:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=232">Snow</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1446.html</guid>
			<description><![CDATA[Hattest du schon mal das Gefühl, dass etwas zu dir gehört? Als hätte jemand es nur für dich geschaffen? Wie deinen perfekten Ort oder deinen Menschen? Was würdest du dir wünschen wenn du es dürftest? <br />
<br />
X weiß es. Sie will auf die Drachenflug Akademie. Das Problem daran ist. Sie ist nicht sonderlich bewandert im Kampf, was das Zähmen eines Drachen etwas schwierig macht. <br />
<br />
Möglicherweise hat ja jemand Lust die Idee mit mir weiter zu führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hattest du schon mal das Gefühl, dass etwas zu dir gehört? Als hätte jemand es nur für dich geschaffen? Wie deinen perfekten Ort oder deinen Menschen? Was würdest du dir wünschen wenn du es dürftest? <br />
<br />
X weiß es. Sie will auf die Drachenflug Akademie. Das Problem daran ist. Sie ist nicht sonderlich bewandert im Kampf, was das Zähmen eines Drachen etwas schwierig macht. <br />
<br />
Möglicherweise hat ja jemand Lust die Idee mit mir weiter zu führen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gaia Virus]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1441.html</link>
			<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 22:57:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=281">Yumijara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1441.html</guid>
			<description><![CDATA[Vor hunderten von Jahren zerstörte ein Krieg den Weltenbaum, er diente dem Schutz der Erde, schenkte Leben und hütete die Seelen vergangener Leben. Zurück blieb lediglich sein Samen. Gaia, die Göttin der Erde und Hüterin des Weltenbaumes versank in tiefer Trauer, kehrte der Welt den Rücken und zog sich in den Samen des Weltenbaumes zurück. Ein Schwarzer Magier fand den Samen und war besessen davon, mit Hilfe des Weltensamens an Macht zu gewinnen und über die Welt herrschen zu können. In vielen Experimenten nahm der Samen mehr und mehr schwarze Magie in sich auf. Eines Tages schaffte es ein Magier, sich selbst mit dem Samen zu vereinen. Er gewann an Macht, doch sein Körper war dieser nicht gewachsen und verging mit der Zeit. Bevor er verstarb gebar er ein Kind. Dieses Kind wurde mit seiner Macht geboren. Zunächst nur ein wenig, doch als der Magier verstarb, wanderte der Samen in den Körper des Kindes. Über die Jahre wurde die Magie des Samens schwächer, sodass die Nachfahren immer länger überlebten, doch der Fluch des Gaia blieb erhalten und vererbte sich über die Generationen weiter. <br />
<br />
Gaia hat sich mit dem Samen des Weltenbaumes verbunden und wird fälschlicherweise für einen Fluch gehalten. Dieser Fluch lebt in einem jungen Mädchen, das dazu verdammt ist, ihr Leben einsam in Isolation zu verbringen, weil jeder Mensch, der sich ihr nähert durch ihre bloße Berührung nach wenigen Tagen unerklärlich verstirbt.<br />
<br />
<br />
Diese Geschichte entstammt der Feder einer 12 jährigen, die dachte, sie fängt irgendwo an und schreibt ein Buch 😂<br />
20 Jahre später habe ich viele neue Ideen zu dem Setting und hätte Lust es neu zu erfinden. Grundsätzlich läuft es über kurz oder lang darauf hinaus, dass Gaia erwacht, doch für welche Zwecke wird der Fluch verwendet und welchen Einfluss hat das auf die Welt und den Weltenbaum? Das und vieles mehr können wir gemeinsam entdecken und erschaffen.<br />
Ich hätte Lust auf etwas düstere Fantasy, alles ist möglich 🤗]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor hunderten von Jahren zerstörte ein Krieg den Weltenbaum, er diente dem Schutz der Erde, schenkte Leben und hütete die Seelen vergangener Leben. Zurück blieb lediglich sein Samen. Gaia, die Göttin der Erde und Hüterin des Weltenbaumes versank in tiefer Trauer, kehrte der Welt den Rücken und zog sich in den Samen des Weltenbaumes zurück. Ein Schwarzer Magier fand den Samen und war besessen davon, mit Hilfe des Weltensamens an Macht zu gewinnen und über die Welt herrschen zu können. In vielen Experimenten nahm der Samen mehr und mehr schwarze Magie in sich auf. Eines Tages schaffte es ein Magier, sich selbst mit dem Samen zu vereinen. Er gewann an Macht, doch sein Körper war dieser nicht gewachsen und verging mit der Zeit. Bevor er verstarb gebar er ein Kind. Dieses Kind wurde mit seiner Macht geboren. Zunächst nur ein wenig, doch als der Magier verstarb, wanderte der Samen in den Körper des Kindes. Über die Jahre wurde die Magie des Samens schwächer, sodass die Nachfahren immer länger überlebten, doch der Fluch des Gaia blieb erhalten und vererbte sich über die Generationen weiter. <br />
<br />
Gaia hat sich mit dem Samen des Weltenbaumes verbunden und wird fälschlicherweise für einen Fluch gehalten. Dieser Fluch lebt in einem jungen Mädchen, das dazu verdammt ist, ihr Leben einsam in Isolation zu verbringen, weil jeder Mensch, der sich ihr nähert durch ihre bloße Berührung nach wenigen Tagen unerklärlich verstirbt.<br />
<br />
<br />
Diese Geschichte entstammt der Feder einer 12 jährigen, die dachte, sie fängt irgendwo an und schreibt ein Buch 😂<br />
20 Jahre später habe ich viele neue Ideen zu dem Setting und hätte Lust es neu zu erfinden. Grundsätzlich läuft es über kurz oder lang darauf hinaus, dass Gaia erwacht, doch für welche Zwecke wird der Fluch verwendet und welchen Einfluss hat das auf die Welt und den Weltenbaum? Das und vieles mehr können wir gemeinsam entdecken und erschaffen.<br />
Ich hätte Lust auf etwas düstere Fantasy, alles ist möglich 🤗]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vinctus Nocte Creature]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1437.html</link>
			<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 21:37:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=303">Proff.Creep</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1437.html</guid>
			<description><![CDATA[Es war noch keine 3 Monate her, dass man sie gefangen hatte. Vor 3 Monaten war sie noch eine Kriegerin gewesen, die Vampiren das ohnehin schon kalte Blut in den Adern gefrieren ließ. Jetzt befand sie sich auf dem Sklavenmarkt in einem dreckigen Käfig. Der Verkäufer setze alles daran, sie so erbärmlich wie möglich aussehen zu lassen. <br />
Vor dem Käfig hingen zwei Preise. Einer davon war durchgestrichen. Es hatte eine Preissenkung gegeben. Der Grund dafür war einfach. Man hatte die Werwölfin wieder zurückgegeben, und das nicht nur einmal. Und der Händler hatte langsam aber sicher die Nase voll von ihr. Auch wenn Alice als Kriegerin bekannt war und es so einige gegeben hatte, die sie brechen wollten. Aber Alice hatte sich nicht brechen lassen und so ziemlich jeden neuen Besitzer dazu gebracht, sein Geld zurückzuverlangen. <br />
Jetzt griff der Händler durch. Wenn man Alice zu dem ohnehin schon reduzierten Preis kaufte, erhielt man, solange man auf das Rückgaberecht verzichtete, noch einiges gratis obendrauf. Zum einen einen Gutschein im hohen Wert für die Läden auf dem Sklavenmarkt. Es gab alles, was man wollte. Von Fellfarben, über Kostüme bis zu Spielzeugen. Mit dem Gutschein konnte man einiges kaufen und das, ohne auch nur einen Schein selbst in die Hand zu nehmen. Zusätzlich erhielt man noch etwas ganz Besonderes. Ein Halsband. Damit konnte man den Körper der Wölfin kontrollieren. Nicht ihren Geist aber den Körper.  Normalerweise war dieses Halsband teurer als ein Kleinwagen. Jetzt aber war es Gratis. <br />
Und dennoch bekam  der Händler Alice nicht los. Das lag daran, die Werwölfin jeden Vampir anknurrte der sich ihr auch nur auf mehr als 5 Meter nährte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war noch keine 3 Monate her, dass man sie gefangen hatte. Vor 3 Monaten war sie noch eine Kriegerin gewesen, die Vampiren das ohnehin schon kalte Blut in den Adern gefrieren ließ. Jetzt befand sie sich auf dem Sklavenmarkt in einem dreckigen Käfig. Der Verkäufer setze alles daran, sie so erbärmlich wie möglich aussehen zu lassen. <br />
Vor dem Käfig hingen zwei Preise. Einer davon war durchgestrichen. Es hatte eine Preissenkung gegeben. Der Grund dafür war einfach. Man hatte die Werwölfin wieder zurückgegeben, und das nicht nur einmal. Und der Händler hatte langsam aber sicher die Nase voll von ihr. Auch wenn Alice als Kriegerin bekannt war und es so einige gegeben hatte, die sie brechen wollten. Aber Alice hatte sich nicht brechen lassen und so ziemlich jeden neuen Besitzer dazu gebracht, sein Geld zurückzuverlangen. <br />
Jetzt griff der Händler durch. Wenn man Alice zu dem ohnehin schon reduzierten Preis kaufte, erhielt man, solange man auf das Rückgaberecht verzichtete, noch einiges gratis obendrauf. Zum einen einen Gutschein im hohen Wert für die Läden auf dem Sklavenmarkt. Es gab alles, was man wollte. Von Fellfarben, über Kostüme bis zu Spielzeugen. Mit dem Gutschein konnte man einiges kaufen und das, ohne auch nur einen Schein selbst in die Hand zu nehmen. Zusätzlich erhielt man noch etwas ganz Besonderes. Ein Halsband. Damit konnte man den Körper der Wölfin kontrollieren. Nicht ihren Geist aber den Körper.  Normalerweise war dieses Halsband teurer als ein Kleinwagen. Jetzt aber war es Gratis. <br />
Und dennoch bekam  der Händler Alice nicht los. Das lag daran, die Werwölfin jeden Vampir anknurrte der sich ihr auch nur auf mehr als 5 Meter nährte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Entschuldigung,...parken Sie Ihre Zeitmaschine immer mitten in meinem Zeitfenster?!]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1434.html</link>
			<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 00:09:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=317">Nononever</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1434.html</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.postimg.cc/Wp0yxZtv/oie-3023113Wg182se-E.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aussehen</a><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Planet Kheria-7 – irgendwo im Spiralarm der Galaxis. Vor 900 Jahren... oder in 300 Jahren. Je nachdem, wen man fragt.</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Der Himmel bestand aus sechs schimmernden Ringen, die langsam umeinander kreisten. Jeder von ihnen war mit winzigen Lichtpunkten übersät, als hätte jemand Sterne eingefangen und an den Himmel gehängt. Callie saß im Schneidersitz auf einem Felsen aus tiefblauem Gestein. Ein leichter Wind spielte mit ihren violetten Haarsträhnen. Vor ihr schwebte ihre kristallene Konsole – für sie gestochen scharf sichtbar. Dutzende violette Symbole liefen darüber hinweg wie Wellen auf Wasser.<br />
Sie tippte mit erstaunlicher Geschwindigkeit. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...nein... nein... nein... definitiv nein.“</span> Ein weiteres Symbol flackerte rot. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Jonathan war hier. Vor exakt...vier Jahren, drei Monaten, sechs Tagen, neun Stunden, zwölf Minuten... und...“</span> Sie legte den Kopf schief. Sie schloss kurz die Augen. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...dreiundvierzig Millisekunden.“</span> Callie seufzte kurz. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Du wirst wirklich immer besser darin, Spuren zu verwischen...“<br />
</span><br />
Mit einer schnellen Handbewegung zog sie mehrere Zeitlinien auseinander.<br />
Ein Netz aus violettem Licht spannte sich vor ihr auf. Nicht zweidimensional. Es wirkte eher wie ein Kristall, dessen Facetten jeweils eine andere Möglichkeit der Zeit zeigten. Callie biss sich auf die Unterlippe. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Also... entweder bist du freiwillig nach Süden gegangen...“</span> Sie verschob eine Linie.<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color"> „...oder du wurdest gezwungen...“</span> Und noch eine Linie.<br />
<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...oder...“</span><br />
<br />
Sie hielt inne. Ihre Augen wurden schmal. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Moment.“</span> Etwas stimmte nicht. Ein Bereich ihres Zeitfensters flackerte. Nicht violett. Gold. Sie runzelte die Stirn. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Gold...? Jonathan?“</span><br />
Nein. Die Frequenz passte nicht. Sie war... älter. Chaotischer. Fast so, als würde jemand gleichzeitig durch zwölf Zeitlinien stolpern. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Was... bist du denn?“</span> Sie tippte schneller und die Konsole reagierte sofort.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">WARNUNG<br />
EXTERNE TEMPORALE ANOMALIE</span><br />
<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Das sehe ich selbst.“</span> Ein weiterer Alarm.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">MATERIALISIERUNG IN 00:00:17</span><br />
<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Materialisierung?“</span> Callie blinzelte. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Hier?“</span> Niemand konnte einfach in ein fremdes Zeitfenster springen. Das war...praktisch unmöglich. Sie überprüfte die Koordinaten. Diese stimmten allerdings. Auch die Zeit war vollkommen korrekt. Selbst die Raumachse war einwandfrei. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Nein.“</span><br />
Sie überprüfte alles noch einmal. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Nein, nein, nein.“</span> Wieder dieselbe Anzeige.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:10</span><br />
Callie sprang auf. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Wer macht denn bitte SO etwas?!“</span> Sie begann hektisch über ihrer Konsole zu tippen. Vielleicht ließ sich die fremde Signatur umlenken. Vielleicht nur ein paar Meter. Fünf Meter würden schon reichen. Nichts. Die Anzeige blieb.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:06</span> <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Na toll.“</span> Sie stemmte die Hände in die Hüften. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Dann eben direkt vor meiner Nase.“</span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:05</span> Ein tiefes Brummen vibrierte durch die Luft. Callies Augen wurden groß. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Das klingt überhaupt nicht gesund.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:04</span> Der Boden begann leicht zu zittern. Der Wind änderte plötzlich seine Richtung. Die Kristalle im Gestein summten. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:03</span> <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Wer auch immer du bist...“</span> Sie verschränkte die Arme. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...du schuldest mir eine Erklärung.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:02</span> Das Brummen wurde lauter. Nicht aggressiv. Eher...fröhlich. Unverschämt fröhlich. Callie hob kurz eine Augenbraue. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:01</span> Mitten in ihrem Zeitfenster riss die Luft auf. Nicht wie ein Portal. Mehr wie Stoff, der auseinandergezogen wurde. Ein blaues Rechteck entstand. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Was zum—“</span><br />
<br />
<span style="color: #0074D9;" class="mycode_color">VWORP. VWORP. VWORP.</span><br />
<br />
Mit einem letzten, donnernden Geräusch materialisierte eine blaue Polizeibox direkt neben ihr. Keine zwei Meter entfernt. Callie starrte sie sprachlos an. Sie sah auf ihre Konsole. Dann auf die Box. Dann wieder auf ihre Konsole. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Das gibt's doch nicht.“</span> Ihre Konsole zeigte trocken an:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">UNBEKANNTES ZEITREISEFAHRZEUG<br />
GRÖSSER IM INNEREN: WAHRSCHEINLICHKEIT 98,7 %</span><br />
<br />
Callie blinzelte. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Größer im Inneren?“</span> Sie lachte ungläubig. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Das ist lächerlich.“</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.postimg.cc/Wp0yxZtv/oie-3023113Wg182se-E.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aussehen</a><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Planet Kheria-7 – irgendwo im Spiralarm der Galaxis. Vor 900 Jahren... oder in 300 Jahren. Je nachdem, wen man fragt.</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Der Himmel bestand aus sechs schimmernden Ringen, die langsam umeinander kreisten. Jeder von ihnen war mit winzigen Lichtpunkten übersät, als hätte jemand Sterne eingefangen und an den Himmel gehängt. Callie saß im Schneidersitz auf einem Felsen aus tiefblauem Gestein. Ein leichter Wind spielte mit ihren violetten Haarsträhnen. Vor ihr schwebte ihre kristallene Konsole – für sie gestochen scharf sichtbar. Dutzende violette Symbole liefen darüber hinweg wie Wellen auf Wasser.<br />
Sie tippte mit erstaunlicher Geschwindigkeit. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...nein... nein... nein... definitiv nein.“</span> Ein weiteres Symbol flackerte rot. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Jonathan war hier. Vor exakt...vier Jahren, drei Monaten, sechs Tagen, neun Stunden, zwölf Minuten... und...“</span> Sie legte den Kopf schief. Sie schloss kurz die Augen. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...dreiundvierzig Millisekunden.“</span> Callie seufzte kurz. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Du wirst wirklich immer besser darin, Spuren zu verwischen...“<br />
</span><br />
Mit einer schnellen Handbewegung zog sie mehrere Zeitlinien auseinander.<br />
Ein Netz aus violettem Licht spannte sich vor ihr auf. Nicht zweidimensional. Es wirkte eher wie ein Kristall, dessen Facetten jeweils eine andere Möglichkeit der Zeit zeigten. Callie biss sich auf die Unterlippe. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Also... entweder bist du freiwillig nach Süden gegangen...“</span> Sie verschob eine Linie.<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color"> „...oder du wurdest gezwungen...“</span> Und noch eine Linie.<br />
<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...oder...“</span><br />
<br />
Sie hielt inne. Ihre Augen wurden schmal. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Moment.“</span> Etwas stimmte nicht. Ein Bereich ihres Zeitfensters flackerte. Nicht violett. Gold. Sie runzelte die Stirn. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Gold...? Jonathan?“</span><br />
Nein. Die Frequenz passte nicht. Sie war... älter. Chaotischer. Fast so, als würde jemand gleichzeitig durch zwölf Zeitlinien stolpern. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Was... bist du denn?“</span> Sie tippte schneller und die Konsole reagierte sofort.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">WARNUNG<br />
EXTERNE TEMPORALE ANOMALIE</span><br />
<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Das sehe ich selbst.“</span> Ein weiterer Alarm.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">MATERIALISIERUNG IN 00:00:17</span><br />
<span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Materialisierung?“</span> Callie blinzelte. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Hier?“</span> Niemand konnte einfach in ein fremdes Zeitfenster springen. Das war...praktisch unmöglich. Sie überprüfte die Koordinaten. Diese stimmten allerdings. Auch die Zeit war vollkommen korrekt. Selbst die Raumachse war einwandfrei. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Nein.“</span><br />
Sie überprüfte alles noch einmal. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Nein, nein, nein.“</span> Wieder dieselbe Anzeige.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:10</span><br />
Callie sprang auf. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Wer macht denn bitte SO etwas?!“</span> Sie begann hektisch über ihrer Konsole zu tippen. Vielleicht ließ sich die fremde Signatur umlenken. Vielleicht nur ein paar Meter. Fünf Meter würden schon reichen. Nichts. Die Anzeige blieb.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:06</span> <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Na toll.“</span> Sie stemmte die Hände in die Hüften. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Dann eben direkt vor meiner Nase.“</span> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:05</span> Ein tiefes Brummen vibrierte durch die Luft. Callies Augen wurden groß. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Das klingt überhaupt nicht gesund.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:04</span> Der Boden begann leicht zu zittern. Der Wind änderte plötzlich seine Richtung. Die Kristalle im Gestein summten. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:03</span> <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Wer auch immer du bist...“</span> Sie verschränkte die Arme. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...du schuldest mir eine Erklärung.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:02</span> Das Brummen wurde lauter. Nicht aggressiv. Eher...fröhlich. Unverschämt fröhlich. Callie hob kurz eine Augenbraue. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">00:00:01</span> Mitten in ihrem Zeitfenster riss die Luft auf. Nicht wie ein Portal. Mehr wie Stoff, der auseinandergezogen wurde. Ein blaues Rechteck entstand. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Was zum—“</span><br />
<br />
<span style="color: #0074D9;" class="mycode_color">VWORP. VWORP. VWORP.</span><br />
<br />
Mit einem letzten, donnernden Geräusch materialisierte eine blaue Polizeibox direkt neben ihr. Keine zwei Meter entfernt. Callie starrte sie sprachlos an. Sie sah auf ihre Konsole. Dann auf die Box. Dann wieder auf ihre Konsole. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Das gibt's doch nicht.“</span> Ihre Konsole zeigte trocken an:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">UNBEKANNTES ZEITREISEFAHRZEUG<br />
GRÖSSER IM INNEREN: WAHRSCHEINLICHKEIT 98,7 %</span><br />
<br />
Callie blinzelte. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„...Größer im Inneren?“</span> Sie lachte ungläubig. <span style="color: #B10DC9;" class="mycode_color">„Das ist lächerlich.“</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Krieg der sieben Königreiche]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1431.html</link>
			<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 19:31:26 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=98">Kyriella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1431.html</guid>
			<description><![CDATA[Der große Krieg war schon seit langem vorbei, und es war eine Zeit des Wachstums und des Wohlstands angebrochen. Doch nur sechs der sieben Königreiche der bekannten Welt hatten davon profitiert. Denn das siebte wurde von einem verbitterten Witwer geführt, der offenbar entschlossen war sein Reich so gründlich in den Ruin zu führen, dass nach seinem Ableben dort niemand mehr leben, oder dieses Land regieren wollte oder konnte. Für die übrigen Sechs galt dieses schon bald als das verlorene Reich dem sie keine weitete Beachtung schenkten. Informationen flossen ohnehin nur spärlich und ausschließlich durch Flüchtlinge die in ihrer alten Heimat keine Zukunft mehr für sich sahen und daher ihr Heil in anderen Gefilden suchen wollten.<br />
<br />
Doch dann begann sich die Situation zu ändern. Zunächst nur eher harmlos erscheinend, indem es in dem Grenzgebieten zu dem „verlorenen Königreich“ immer häufiger zu Überfällen auf Dörfer und Handelsstationen kam. In den übrigen Reichen ging man davon aus, dass das Reich sich bereits so weit im Niedergang befand dass Räuberbanden dort mehr und mehr die Macht übernahmen. So verstärkte man zwar die Grenztruppen um diese Übergriffe einzudämmen, beachtete das Ganze aber zunächst nicht weiter. Ein Fehler wie sich im Nachhinein heraus stellte, denn die Situation verschlechterte sich zusehends. Schon bald wurden nicht nur Dörfer sondern auch Städte im Grenzgebiet geplündert, und schließlich sogar ganze Regionen regelrecht besetzt. Wegen der langen Periode des Friedens waren die stehenden Heere in den Königreichen aufgelöst, und nur kleinere lokale Verbände für die Jagd nach möglichen Räuberbanden erhalten worden. So konnte man dieser Invasion zunächst nichts Adäquates entgegen setzen. Doch als klar wurde, dass man es hier mit einer echten militärischen Bedrohung zu tun hatte reagierte man schließlich. Dank der sich gut entwickelten Wirtschaft waren die Staatskassen gut gefüllt, und die Produktionskapazitäten ausreichend genug um recht schnell Armeen aufzustellen welche umfangreich genug waren um diese Bedrohung mit Leichtigkeit beseitigen zu können. Es kam zu den ersten Schlachten welche für die angegriffenen Reiche trotz zahlenmäßig großer Überlegenheit jedes mal in einem Desaster endete. Dabei lag dies nicht daran, dass deren Soldaten über weniger Kampferfahrung und Disziplin als ihre Gegner verfügten, oder ihre Befehlshaber schlechte Taktiken und Strategien anwandten, sondern vielmehr daran, dass ihr Gegner über Möglichkeiten verfügte die bislang völlig unbekannt waren. Aus unerfindlichen Gründen wurden ganze Verbände, die noch nicht einmal Feindkontakt gehabt hatten, von Panik befallen, so dass sie kopflos vom Schlachtfeld flohen, während andere plötzlich im entscheidenden Moment von einem Anfall von Schwäche befallen wurden, so dass sie kaum noch ihre Waffen zu halten geschweige denn einsetzen konnten. Dabei wirkte sich letzteres nicht nur auf Soldaten sondern auch auf Tiere aus, so dass Pferde nicht mehr in der Lage waren ihre Reiter zu tragen und mitten auf dem Feld unter ihnen zusammen brachen.<br />
<br />
Auch wenn die personellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten des krieg treibenden Königreiches begrenzt waren, war es mit diesen Fähigkeiten in einer Schlacht doch praktisch unbesiegbar. Um dem Abhilfe zu schaffen wurde fieberhaft geforscht. Ein alter, fast vergessener, Orden schien dagegen eine Möglichkeit gefunden zu haben, indem er eine Methode anbot um die Flüche des Feindes nicht nur zu kontern sondern sogar ins Gegenteil zu verkehren, oder zumindest die eigenen Truppen dagegen widerstandsfähiger zu machen. Doch dafür war ein hoher Aufwand nötig, und zwei weibliche Auserwählte mussten dafür zusammen arbeiten. Kurzfristig konnten nur die Ressourcen für ein solches Team aufgebracht werden, so dass dieses sorgsam ausgewählt werden musste.<br />
<br />
Prinzessin Sophia von Varcassia gehörte zu der Gruppe von Kandidatinnen die für Auswahl der Zweierteams zum Kontern der feindlichen Flüche den Ort der Prüfung erreichte. Dabei rechnete sie sich selbst keine großen Chance aus, und bereute das auch gar nicht. Als Drittgeborene war ihre Aussicht auf den Thron eher gering, außerdem sah sie sich eher als Gelehrte mit wenig Interesse ein Schlachtfeld von nahem zu sehen. Dass sie überhaupt hier war maß sie eher dem Umstand zu dass sie zu denjenigen gehörte welche den alten Orden ins Gespräch gebracht und in seinem Vorhaben unterstützt hatte. Entsprechend bescheiden und zurück haltend gab sie sich daher auch gegenüber den anderen Kandidatinnen, von denen viele bereits begierig darauf waren sich bei dieser Gelegenheit einen Ruf und Namen zu verdienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der große Krieg war schon seit langem vorbei, und es war eine Zeit des Wachstums und des Wohlstands angebrochen. Doch nur sechs der sieben Königreiche der bekannten Welt hatten davon profitiert. Denn das siebte wurde von einem verbitterten Witwer geführt, der offenbar entschlossen war sein Reich so gründlich in den Ruin zu führen, dass nach seinem Ableben dort niemand mehr leben, oder dieses Land regieren wollte oder konnte. Für die übrigen Sechs galt dieses schon bald als das verlorene Reich dem sie keine weitete Beachtung schenkten. Informationen flossen ohnehin nur spärlich und ausschließlich durch Flüchtlinge die in ihrer alten Heimat keine Zukunft mehr für sich sahen und daher ihr Heil in anderen Gefilden suchen wollten.<br />
<br />
Doch dann begann sich die Situation zu ändern. Zunächst nur eher harmlos erscheinend, indem es in dem Grenzgebieten zu dem „verlorenen Königreich“ immer häufiger zu Überfällen auf Dörfer und Handelsstationen kam. In den übrigen Reichen ging man davon aus, dass das Reich sich bereits so weit im Niedergang befand dass Räuberbanden dort mehr und mehr die Macht übernahmen. So verstärkte man zwar die Grenztruppen um diese Übergriffe einzudämmen, beachtete das Ganze aber zunächst nicht weiter. Ein Fehler wie sich im Nachhinein heraus stellte, denn die Situation verschlechterte sich zusehends. Schon bald wurden nicht nur Dörfer sondern auch Städte im Grenzgebiet geplündert, und schließlich sogar ganze Regionen regelrecht besetzt. Wegen der langen Periode des Friedens waren die stehenden Heere in den Königreichen aufgelöst, und nur kleinere lokale Verbände für die Jagd nach möglichen Räuberbanden erhalten worden. So konnte man dieser Invasion zunächst nichts Adäquates entgegen setzen. Doch als klar wurde, dass man es hier mit einer echten militärischen Bedrohung zu tun hatte reagierte man schließlich. Dank der sich gut entwickelten Wirtschaft waren die Staatskassen gut gefüllt, und die Produktionskapazitäten ausreichend genug um recht schnell Armeen aufzustellen welche umfangreich genug waren um diese Bedrohung mit Leichtigkeit beseitigen zu können. Es kam zu den ersten Schlachten welche für die angegriffenen Reiche trotz zahlenmäßig großer Überlegenheit jedes mal in einem Desaster endete. Dabei lag dies nicht daran, dass deren Soldaten über weniger Kampferfahrung und Disziplin als ihre Gegner verfügten, oder ihre Befehlshaber schlechte Taktiken und Strategien anwandten, sondern vielmehr daran, dass ihr Gegner über Möglichkeiten verfügte die bislang völlig unbekannt waren. Aus unerfindlichen Gründen wurden ganze Verbände, die noch nicht einmal Feindkontakt gehabt hatten, von Panik befallen, so dass sie kopflos vom Schlachtfeld flohen, während andere plötzlich im entscheidenden Moment von einem Anfall von Schwäche befallen wurden, so dass sie kaum noch ihre Waffen zu halten geschweige denn einsetzen konnten. Dabei wirkte sich letzteres nicht nur auf Soldaten sondern auch auf Tiere aus, so dass Pferde nicht mehr in der Lage waren ihre Reiter zu tragen und mitten auf dem Feld unter ihnen zusammen brachen.<br />
<br />
Auch wenn die personellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten des krieg treibenden Königreiches begrenzt waren, war es mit diesen Fähigkeiten in einer Schlacht doch praktisch unbesiegbar. Um dem Abhilfe zu schaffen wurde fieberhaft geforscht. Ein alter, fast vergessener, Orden schien dagegen eine Möglichkeit gefunden zu haben, indem er eine Methode anbot um die Flüche des Feindes nicht nur zu kontern sondern sogar ins Gegenteil zu verkehren, oder zumindest die eigenen Truppen dagegen widerstandsfähiger zu machen. Doch dafür war ein hoher Aufwand nötig, und zwei weibliche Auserwählte mussten dafür zusammen arbeiten. Kurzfristig konnten nur die Ressourcen für ein solches Team aufgebracht werden, so dass dieses sorgsam ausgewählt werden musste.<br />
<br />
Prinzessin Sophia von Varcassia gehörte zu der Gruppe von Kandidatinnen die für Auswahl der Zweierteams zum Kontern der feindlichen Flüche den Ort der Prüfung erreichte. Dabei rechnete sie sich selbst keine großen Chance aus, und bereute das auch gar nicht. Als Drittgeborene war ihre Aussicht auf den Thron eher gering, außerdem sah sie sich eher als Gelehrte mit wenig Interesse ein Schlachtfeld von nahem zu sehen. Dass sie überhaupt hier war maß sie eher dem Umstand zu dass sie zu denjenigen gehörte welche den alten Orden ins Gespräch gebracht und in seinem Vorhaben unterstützt hatte. Entsprechend bescheiden und zurück haltend gab sie sich daher auch gegenüber den anderen Kandidatinnen, von denen viele bereits begierig darauf waren sich bei dieser Gelegenheit einen Ruf und Namen zu verdienen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kontaktaufnahme]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1429.html</link>
			<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 21:52:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=98">Kyriella</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1429.html</guid>
			<description><![CDATA[Es war ein scheinbar ganz normaler Tag auf dem Planeten Erde. In den Nachrichten liefen die  bereits allseits gewohnten Katastrophenmeldungen, während die Politiker der etablierten Partien diese beschwichtigten und ihre halbherzigen Minireformen als den großen Wurf zu verkaufen versuchten. Die Populisten hielten mit ihren vermeintlich einfachen Lösungen und Verschwörungstheorien dagegen. Doch dann wurden urplötzlich alle Sendungen unterbrochen, und auf allen Übertragungsbildschirmen erschien eine humanoide, jedoch ganz eindeutig nicht menschliche Gestalt unbestimmbaren Geschlechts. Diese erklärte ein Vertreter der Galaktischen Konföderation der vernunftbegabten und empfindungsfähigen Spezies zu sein. Diese hätte die Erde schon seit längeren beobachtet, und würden sich nun gezwungen sehen einzugreifen um zu verhindern, dass aus dem bislang lebensfreundlich Planeten ein lebensfeindlicher Ort werden würde. Allen Nationen die in kriegerische Handlungen verwickelt waren wurde ein Ultimatum von 48 Stunden gestellt jegliche Kampfhandlungen einzustellen, ansonsten würde dafür gesorgt werden dass sie danach nicht mehr in der Lage dazu wären, wobei nicht darauf eingegangen wurde wie genau das bewerkstelligt werden sollte. Die UNO würde als legitime Vertretung der Menschheit anerkannt, und den aktuellen Regierungen eine Frist von 72 Stunden eingeräumt um sich zu beraten bevor man dort offiziell Kontakt aufnehmen wollte.<br />
<br />
Der erste Impuls von offizieller Seite war dieses Vorfall als eine konzertierte Aktion international tätiger Hacker abzutun. Doch zeitgleich kam es nicht nur zu zahlreichen Sichtungen von unbekannten Flugobjekten, sondern auch zu spektakulären Aktionen welche diese ausführten. So wurde ein havarierter Öltanker, der in Begriff war ein Ölpest in einem äußerst sensiblen Ökosystem auszulösen vor den staunenden Augen der Journalisten,- die darüber berichten,- und den Umweltaktivisten,- die dagegen protestieren wollten,- kurzerhand mitsamt den bereits ausgetretenen Rohöl in den Orbit befördert, wo er für jeden mit entsprechenden Equipment ein skurriles Beispiel der Macht der Neuankömmlinge darbot. Die Besatzung wurde körperlich unverletzt, jedoch aufgrund ihrer Erlebnisse reichlich verstört, vor dem Hauptsitz ihrer Reederei abgesetzt. Daneben wurden auch einige der Fabriken und Mülldeponien besetzt welche die schlimmsten Auswirkungen auf die Umwelt hatten, und deren nähere Umgebung zu Sperrgebieten deklariert. Bei all diesen Aktionen kam kein Mensch körperlich zu Schaden.<br />
<br />
Sind die Außerirdischen wirklich nur daran interessiert die Erde als lebensfreundlichen Ort zu erhalten, oder ist das nur ein Vorwand um ihre eigentlichen Ziele durchzusetzen? Welche Position wirst du einnehmen? Wirst du ihren Einsatz für den Umweltschutz begrüßen, oder sie als Invasoren ansehen, welche die Menschheit unter Vorgabe falscher Ziele unterjochen will? Und falls letzteres wie willst du gegen eine offensichtlich haushoch technologische Macht vorgehen?<br />
<br />
Das ganze Szenario ist in der nahen Zukunft angesetzt, das heißt, Technologie und Gesellschaft auf der Erde sind in etwa so wie wir es hier und heute kennen.<br />
<br />
Als Gruppengröße habe ich zwar 2er RPG angegeben, weil man sich da festlegen muss, doch kann dies auch gerne ein Gruppenplay werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war ein scheinbar ganz normaler Tag auf dem Planeten Erde. In den Nachrichten liefen die  bereits allseits gewohnten Katastrophenmeldungen, während die Politiker der etablierten Partien diese beschwichtigten und ihre halbherzigen Minireformen als den großen Wurf zu verkaufen versuchten. Die Populisten hielten mit ihren vermeintlich einfachen Lösungen und Verschwörungstheorien dagegen. Doch dann wurden urplötzlich alle Sendungen unterbrochen, und auf allen Übertragungsbildschirmen erschien eine humanoide, jedoch ganz eindeutig nicht menschliche Gestalt unbestimmbaren Geschlechts. Diese erklärte ein Vertreter der Galaktischen Konföderation der vernunftbegabten und empfindungsfähigen Spezies zu sein. Diese hätte die Erde schon seit längeren beobachtet, und würden sich nun gezwungen sehen einzugreifen um zu verhindern, dass aus dem bislang lebensfreundlich Planeten ein lebensfeindlicher Ort werden würde. Allen Nationen die in kriegerische Handlungen verwickelt waren wurde ein Ultimatum von 48 Stunden gestellt jegliche Kampfhandlungen einzustellen, ansonsten würde dafür gesorgt werden dass sie danach nicht mehr in der Lage dazu wären, wobei nicht darauf eingegangen wurde wie genau das bewerkstelligt werden sollte. Die UNO würde als legitime Vertretung der Menschheit anerkannt, und den aktuellen Regierungen eine Frist von 72 Stunden eingeräumt um sich zu beraten bevor man dort offiziell Kontakt aufnehmen wollte.<br />
<br />
Der erste Impuls von offizieller Seite war dieses Vorfall als eine konzertierte Aktion international tätiger Hacker abzutun. Doch zeitgleich kam es nicht nur zu zahlreichen Sichtungen von unbekannten Flugobjekten, sondern auch zu spektakulären Aktionen welche diese ausführten. So wurde ein havarierter Öltanker, der in Begriff war ein Ölpest in einem äußerst sensiblen Ökosystem auszulösen vor den staunenden Augen der Journalisten,- die darüber berichten,- und den Umweltaktivisten,- die dagegen protestieren wollten,- kurzerhand mitsamt den bereits ausgetretenen Rohöl in den Orbit befördert, wo er für jeden mit entsprechenden Equipment ein skurriles Beispiel der Macht der Neuankömmlinge darbot. Die Besatzung wurde körperlich unverletzt, jedoch aufgrund ihrer Erlebnisse reichlich verstört, vor dem Hauptsitz ihrer Reederei abgesetzt. Daneben wurden auch einige der Fabriken und Mülldeponien besetzt welche die schlimmsten Auswirkungen auf die Umwelt hatten, und deren nähere Umgebung zu Sperrgebieten deklariert. Bei all diesen Aktionen kam kein Mensch körperlich zu Schaden.<br />
<br />
Sind die Außerirdischen wirklich nur daran interessiert die Erde als lebensfreundlichen Ort zu erhalten, oder ist das nur ein Vorwand um ihre eigentlichen Ziele durchzusetzen? Welche Position wirst du einnehmen? Wirst du ihren Einsatz für den Umweltschutz begrüßen, oder sie als Invasoren ansehen, welche die Menschheit unter Vorgabe falscher Ziele unterjochen will? Und falls letzteres wie willst du gegen eine offensichtlich haushoch technologische Macht vorgehen?<br />
<br />
Das ganze Szenario ist in der nahen Zukunft angesetzt, das heißt, Technologie und Gesellschaft auf der Erde sind in etwa so wie wir es hier und heute kennen.<br />
<br />
Als Gruppengröße habe ich zwar 2er RPG angegeben, weil man sich da festlegen muss, doch kann dies auch gerne ein Gruppenplay werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ashes of Allegiance - A Matter of Trust]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1426.html</link>
			<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 11:51:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=300">Wookie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1426.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">LUCIUS MALFOY</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Das Feuer im Kamin des Schulleiterbüros von Hogwarts flackerte jäh auf. Smaragdgrüne Flammen leckten an schwarzem Marmor empor und warfen gespenstische Schatten über die hohen Regale, ehe sich daraus die Silhouette eines Mannes löste und mit geschmeidiger Eleganz auf den Teppich glitt. <br />
Graue Augen schossen rastlos durch den dunklen Raum, der nur durch den Feuerschein und das fahle Mondlicht in den Bogenfenstern erhellt wurde. Die silbernen Gerätschaften, die Albus Dumbledore nach seinem Tod hinterlassen hatte, glänzten auf den Regalen, doch das magische Surren, das früher die Luft erfüllt hatte, war verstummt. Severus hatte es stets den letzten Nerv geraubt. Nun lag eine schwere Düsternis über der Szenerie, als würden die Wände Hogwarts ihr drohendes Schicksal erahnen. Die Porträts ehemaliger Schulleiter ruhten reglos in ihren vergoldeten Rahmen. Manche hatten den Kopf auf die Brust sinken lassen, andere schienen im dämmrigen Licht nur zu schlafen. Der nächtliche Gast am Kamin konnte sich des Eindrucks jedoch nicht erwehren, dass ihn dutzende Augen beobachteten, sobald sein Blick weiterwanderte. Nichts regte sich. Das Büro wirkte verlassen.<br />
<br />
Lucius Malfoy ließ seine Hand in die Robentasche gleiten und spannte die Finger um den glatten Griff seines neuen Zauberstabs. Das Eschenholz lag kalt in seiner Hand. Weich, glatt und fremd. Es antwortete auf seine Magie, aber ohne Vertrauen, ohne jene selbstverständliche Vertrautheit seines alten Ulmenstabs. Lucius erlaubte sich nicht die Schwäche, sich den jähen Schmerz zuzugestehen, der ihm bei dem Gedanken an seinen alten Zauberstab durchzuckte. Er hatte ein dramatisches Ende in den Händen seines Lords im Kampf gegen Harry Potter gefunden. <br />
Der Dunkle Lord hatte seinen Zauberstab gewählt. Welch größere Auszeichnung hätte einem Gefolgsmann zuteilwerden können? Ein Opfer, das er bereitwillig für ihre große Sache gab. Es war eine Ehre. Sagte er sich. Er wiederholte den Gedanken so oft, bis er beinahe glaubhaft klang.<br />
Jegliche Gedanken daran, dass ihm sein Stab stets treu gedient hatte und er das vertraute Gefühl des silbernen Schlangenknaufs in der Hand vermisste, begrub er tief in der hintersten Ecke seines Unterbewusstseins zusammen mit der aufkeimenden Saat von Zweifeln und Ängsten, die sich bereits als dunkle Schatten in die Kerben seines Gesichts gegraben hatten.<br />
<br />
Angespannt glitt er über den Teppich in den Raum hinein, sein Blick registrierte jeden Schatten, jede noch so kleine Bewegung. Das Feuer im Kamin knackte. Seine Roben raschelten leise – er hatte sich nicht noch einmal umgezogen. Nicht, dass es einen Unterschied gemacht hätte. Der Glanz des ehemaligen Malfoy-Oberhauptes war verblasst. <br />
Ein Dreitagebart zierte sein Kinn, die Wangen wirkten eingefallen, die Haut fahl wie Pergament. Tiefe Augenringe umrahmten die gehetzt wirkenden grauen Augen des Mannes. Die Roben – einst Zeichen seines Status – hingen lose von seiner mageren Gestalt. Die Monate in Askaban hatten Lucius Malfoy etwas geraubt, das weder Gold noch Einfluss je hätten zurückkaufen können.  Wo ihn einst makellose Eleganz in beinahe provokanter Weise gekleidet hatte, blieb nur noch eine bröckelnde Fassade eines Mannes, dessen Stolz noch immer aufrecht ging, obwohl der Mensch darunter längst zusammengebrochen war.  Lucius erkannte sich im Spiegel nicht mehr wieder. Er hatte auch nicht mehr die Kraft, daran etwas zu ändern. Sein Fokus war ein Anderer geworden.<br />
<br />
Er kam unangekündigt zu dieser späten Stunde. Unsicherheit nagte an ihm. War dieser Schritt richtig? Lucius wusste keinen anderen Rat. Es war ein Risiko, doch der Grund für seinen späten Besuch war ihm das wert. Auch wenn er Severus Snape längst nicht mehr Freund nennen konnte – zu unsicher waren die Zeiten geworden, um einem Menschen, den man einst so gut zu kennen glaubte, noch zu vertrauen – so war er doch der Einzige, an den sich Lucius in seiner dringlichen Lage zu wenden traute. <br />
Nicht zuletzt, weil Narzissa ihm mit einer Eindringlichkeit, wie er sie selten an ihr erlebt hatte, versichert hatte, dass Severus seinem Schwur treu bleiben würde. <br />
„Er hat geschworen, ihn zu beschützen, Lucius“, waren ihre Worte gewesen. „Der unbrechbare Schwur. Ich vertraue ihm. Zumindest mit dem Leben Dracos.“ <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vertrauen</span>. Etwas, das sich Lucius nicht mehr leisten konnte. Doch für Draco, seinen Erben, sein Fleisch und Blut, würde er alles versuchen.<br />
<br />
„Severus?“, zischte er leise in das düstere Schweigen des Büros. <br />
Seine Stimme durchschnitt die Stille kaum lauter als das Flüstern des sterbenden Feuers. Keine Antwort. Nur das leise Knacken der Glut und irgendwo tief im Schloss das ferne Ächzen alter Balken. <br />
Lucius spürte, wie sich seine Finger fester um den Zauberstab schlossen.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">LUCIUS MALFOY</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Das Feuer im Kamin des Schulleiterbüros von Hogwarts flackerte jäh auf. Smaragdgrüne Flammen leckten an schwarzem Marmor empor und warfen gespenstische Schatten über die hohen Regale, ehe sich daraus die Silhouette eines Mannes löste und mit geschmeidiger Eleganz auf den Teppich glitt. <br />
Graue Augen schossen rastlos durch den dunklen Raum, der nur durch den Feuerschein und das fahle Mondlicht in den Bogenfenstern erhellt wurde. Die silbernen Gerätschaften, die Albus Dumbledore nach seinem Tod hinterlassen hatte, glänzten auf den Regalen, doch das magische Surren, das früher die Luft erfüllt hatte, war verstummt. Severus hatte es stets den letzten Nerv geraubt. Nun lag eine schwere Düsternis über der Szenerie, als würden die Wände Hogwarts ihr drohendes Schicksal erahnen. Die Porträts ehemaliger Schulleiter ruhten reglos in ihren vergoldeten Rahmen. Manche hatten den Kopf auf die Brust sinken lassen, andere schienen im dämmrigen Licht nur zu schlafen. Der nächtliche Gast am Kamin konnte sich des Eindrucks jedoch nicht erwehren, dass ihn dutzende Augen beobachteten, sobald sein Blick weiterwanderte. Nichts regte sich. Das Büro wirkte verlassen.<br />
<br />
Lucius Malfoy ließ seine Hand in die Robentasche gleiten und spannte die Finger um den glatten Griff seines neuen Zauberstabs. Das Eschenholz lag kalt in seiner Hand. Weich, glatt und fremd. Es antwortete auf seine Magie, aber ohne Vertrauen, ohne jene selbstverständliche Vertrautheit seines alten Ulmenstabs. Lucius erlaubte sich nicht die Schwäche, sich den jähen Schmerz zuzugestehen, der ihm bei dem Gedanken an seinen alten Zauberstab durchzuckte. Er hatte ein dramatisches Ende in den Händen seines Lords im Kampf gegen Harry Potter gefunden. <br />
Der Dunkle Lord hatte seinen Zauberstab gewählt. Welch größere Auszeichnung hätte einem Gefolgsmann zuteilwerden können? Ein Opfer, das er bereitwillig für ihre große Sache gab. Es war eine Ehre. Sagte er sich. Er wiederholte den Gedanken so oft, bis er beinahe glaubhaft klang.<br />
Jegliche Gedanken daran, dass ihm sein Stab stets treu gedient hatte und er das vertraute Gefühl des silbernen Schlangenknaufs in der Hand vermisste, begrub er tief in der hintersten Ecke seines Unterbewusstseins zusammen mit der aufkeimenden Saat von Zweifeln und Ängsten, die sich bereits als dunkle Schatten in die Kerben seines Gesichts gegraben hatten.<br />
<br />
Angespannt glitt er über den Teppich in den Raum hinein, sein Blick registrierte jeden Schatten, jede noch so kleine Bewegung. Das Feuer im Kamin knackte. Seine Roben raschelten leise – er hatte sich nicht noch einmal umgezogen. Nicht, dass es einen Unterschied gemacht hätte. Der Glanz des ehemaligen Malfoy-Oberhauptes war verblasst. <br />
Ein Dreitagebart zierte sein Kinn, die Wangen wirkten eingefallen, die Haut fahl wie Pergament. Tiefe Augenringe umrahmten die gehetzt wirkenden grauen Augen des Mannes. Die Roben – einst Zeichen seines Status – hingen lose von seiner mageren Gestalt. Die Monate in Askaban hatten Lucius Malfoy etwas geraubt, das weder Gold noch Einfluss je hätten zurückkaufen können.  Wo ihn einst makellose Eleganz in beinahe provokanter Weise gekleidet hatte, blieb nur noch eine bröckelnde Fassade eines Mannes, dessen Stolz noch immer aufrecht ging, obwohl der Mensch darunter längst zusammengebrochen war.  Lucius erkannte sich im Spiegel nicht mehr wieder. Er hatte auch nicht mehr die Kraft, daran etwas zu ändern. Sein Fokus war ein Anderer geworden.<br />
<br />
Er kam unangekündigt zu dieser späten Stunde. Unsicherheit nagte an ihm. War dieser Schritt richtig? Lucius wusste keinen anderen Rat. Es war ein Risiko, doch der Grund für seinen späten Besuch war ihm das wert. Auch wenn er Severus Snape längst nicht mehr Freund nennen konnte – zu unsicher waren die Zeiten geworden, um einem Menschen, den man einst so gut zu kennen glaubte, noch zu vertrauen – so war er doch der Einzige, an den sich Lucius in seiner dringlichen Lage zu wenden traute. <br />
Nicht zuletzt, weil Narzissa ihm mit einer Eindringlichkeit, wie er sie selten an ihr erlebt hatte, versichert hatte, dass Severus seinem Schwur treu bleiben würde. <br />
„Er hat geschworen, ihn zu beschützen, Lucius“, waren ihre Worte gewesen. „Der unbrechbare Schwur. Ich vertraue ihm. Zumindest mit dem Leben Dracos.“ <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vertrauen</span>. Etwas, das sich Lucius nicht mehr leisten konnte. Doch für Draco, seinen Erben, sein Fleisch und Blut, würde er alles versuchen.<br />
<br />
„Severus?“, zischte er leise in das düstere Schweigen des Büros. <br />
Seine Stimme durchschnitt die Stille kaum lauter als das Flüstern des sterbenden Feuers. Keine Antwort. Nur das leise Knacken der Glut und irgendwo tief im Schloss das ferne Ächzen alter Balken. <br />
Lucius spürte, wie sich seine Finger fester um den Zauberstab schlossen.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Sieben Königreiche]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1423.html</link>
			<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 20:54:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=315">HashCookie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1423.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Prolog<br />
Sieben Königreiche, alle miteinander verbunden. Die einen durch das Wasser, die anderen durch das Gebirge. Andere wiederum durch tiefe Wälder oder endlosen Steppen. <br />
Sieben Königreiche, alle versprachen sich einst, in Frieden miteinander zu leben und sich zu unterstützen. Doch die Zeit trübte dieses Bündnis. Allianzen entstanden und das Misstrauen unter den Reichen wuchs. <br />
Ein großer Krieg brach nach Jahrhunderten aus. Dörfer und Burgen wurden zerstört, Familien auseinandergerissen und die Leichenberge stapelten sich an jeder Weggabelung. <br />
Sechs der Sieben Königreiche kamen schließlich zusammen und handelten ein Abkommen aus. Sie schrieben jede bestehende Allianz und jeder Handel nieder. Dann reichten sie sich untereinander das letzte Mal die Hand, verneigten sich respektvoll voreinander und kehrten in ihre Reiche zurück. <br />
Nur ein Königreich weigerte sich an dieses Treffen teilzuhaben und das Abkommen zu unterzeichnen. Der letzte König, ein alter Witwer, dessen Land unfruchtbar, gefährlich und dunkel war. Er schien sich nicht gebraucht zu fühlen geschweige stark genug zu sein für seine Nachbargebiete. Er wollte nach seinem Ableben sein Land unbewohnbar machen. Keiner sollte nach ihm regieren oder probieren dieses Fleckchen Erde zu befruchten. <br />
Der König sah sein Leben als gescheitert an wie die Ehe zu seiner verstorbenen Gemahlin, die erhängte Tochter im Mutterleib und der unreine Sohn. Sein Kopf spielte schon seit langem nicht mehr so wie früher. Er wurde vergesslicher und trieb sein Gefolge immer mehr in die Flucht. Die Bürger fluchten lautstark über ihn, lachten ihn aus oder spuckten auf sein einst großes Haupt. Doch dies ließ genauso kalt wie alles andere in den letzten vergangenen Jahren. <br />
<br />
Eines Tages, als der König in seiner dunklen Kammer saß und in die Ferne starrte, öffnete sich die Haupttür. Ein heftiger kalter Windzug zog hinein und zerrte am Mantel, der den schmächtigen Körper vom König bedeckte. <br />
„Wer wagt es?“, fragte der König mit schwacher dennoch zorniger Stimme. <br />
„Vater, ich bin es. Dein unreiner Sohn kehrt in die Hallen von Dorsten zurück“, antwortete ein großer, etwas hagerer Mann und kam mit einem übergroßen mit Schnee bedeckten Mantel herein. <br />
„Nein, das kann nicht sein!“, stotterte der König angsterfüllt. „Ich habe dich persönlich ausgesetzt! In der Nacht, wo die Elfa übergelaufen ist und das nahegelegene Dorf ertrunken ist.“ <br />
Der König versuchte sich aus seinem Thron hoch zu stemmen, doch seine Kraft verlor sich und er glitt unsanft wieder zurück. <br />
„Und aus diesem Grund schuldest du mir deine Position! Du hast mich ausgenutzt und erniedrigt“, schrie der junge Mann. <br />
„Wachen!“, schrie nun auch der Witwer und wollte seien verstoßenen Sohn nicht in seinem Haus haben. Doch die Leibwächter, die noch übrig waren, rührten sich nicht und sahen den alten Herrscher bemitleidend an.<br />
„Jetzt tut doch etwas!“, harschte der alte Narr und sah verzweifelt sein letztes Gefolge an. <br />
„Sei Still und nehme dein Ableben hin!“, knurrte der unreine Sohn und zog sein Langschwert. <br />
„Nein.. nein! Vergebung! Vergebung, bitte!“, schluchzte der König und windete sich in seinem Thron. Doch es gab keinen Ausweg. Binnen weniger Sekunden rollte sein Kopf über den blanken kalten Fußboden. </span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Das war vor langer Zeit eine Idee von mir für ein langfristiges RPG. Kurz gesagt: <br />
<br />
Eine Prinzessin/Prinz flieht aufgrund des neuen anbahnenden Krieges in das andere Königreich der Prinzessin. (Der unreine Sohn will natürlich alle anderen Reiche für sich gewinnen). Dort leben sie eine kurze Zeit miteinander, lernen sich kennen eher auch dieses Königreich angegriffen wird. Sie fliehen zusammen, verlieren jedoch die Eltern und das Gefolge und sie sind alleine auf sich gestellt. Sie werden von "Assassinen" gefunden und werden für den Krieg und ihr Überleben ausgebildet. Sie wollen ihre Königreiche wiedererlangen und reisen so durch die Welt, lernen neue Personen kennen, gefolgt von vielen Problemen und Dramen. <br />
Eine Aussicht wäre, dass es zwei Prinzessinnen sind, die sich am Ende vielleicht sogar ineinander verlieben, was das alles etwas schwieriger macht. Aber das muss so natürlich nicht umgesetzt werden. Wir können auch ganz ohne große Lovestory schreiben. Für weitere Ideen oder Storyvorschläge bin ich offen. <img src="https://the-storyteller.eu/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Prolog<br />
Sieben Königreiche, alle miteinander verbunden. Die einen durch das Wasser, die anderen durch das Gebirge. Andere wiederum durch tiefe Wälder oder endlosen Steppen. <br />
Sieben Königreiche, alle versprachen sich einst, in Frieden miteinander zu leben und sich zu unterstützen. Doch die Zeit trübte dieses Bündnis. Allianzen entstanden und das Misstrauen unter den Reichen wuchs. <br />
Ein großer Krieg brach nach Jahrhunderten aus. Dörfer und Burgen wurden zerstört, Familien auseinandergerissen und die Leichenberge stapelten sich an jeder Weggabelung. <br />
Sechs der Sieben Königreiche kamen schließlich zusammen und handelten ein Abkommen aus. Sie schrieben jede bestehende Allianz und jeder Handel nieder. Dann reichten sie sich untereinander das letzte Mal die Hand, verneigten sich respektvoll voreinander und kehrten in ihre Reiche zurück. <br />
Nur ein Königreich weigerte sich an dieses Treffen teilzuhaben und das Abkommen zu unterzeichnen. Der letzte König, ein alter Witwer, dessen Land unfruchtbar, gefährlich und dunkel war. Er schien sich nicht gebraucht zu fühlen geschweige stark genug zu sein für seine Nachbargebiete. Er wollte nach seinem Ableben sein Land unbewohnbar machen. Keiner sollte nach ihm regieren oder probieren dieses Fleckchen Erde zu befruchten. <br />
Der König sah sein Leben als gescheitert an wie die Ehe zu seiner verstorbenen Gemahlin, die erhängte Tochter im Mutterleib und der unreine Sohn. Sein Kopf spielte schon seit langem nicht mehr so wie früher. Er wurde vergesslicher und trieb sein Gefolge immer mehr in die Flucht. Die Bürger fluchten lautstark über ihn, lachten ihn aus oder spuckten auf sein einst großes Haupt. Doch dies ließ genauso kalt wie alles andere in den letzten vergangenen Jahren. <br />
<br />
Eines Tages, als der König in seiner dunklen Kammer saß und in die Ferne starrte, öffnete sich die Haupttür. Ein heftiger kalter Windzug zog hinein und zerrte am Mantel, der den schmächtigen Körper vom König bedeckte. <br />
„Wer wagt es?“, fragte der König mit schwacher dennoch zorniger Stimme. <br />
„Vater, ich bin es. Dein unreiner Sohn kehrt in die Hallen von Dorsten zurück“, antwortete ein großer, etwas hagerer Mann und kam mit einem übergroßen mit Schnee bedeckten Mantel herein. <br />
„Nein, das kann nicht sein!“, stotterte der König angsterfüllt. „Ich habe dich persönlich ausgesetzt! In der Nacht, wo die Elfa übergelaufen ist und das nahegelegene Dorf ertrunken ist.“ <br />
Der König versuchte sich aus seinem Thron hoch zu stemmen, doch seine Kraft verlor sich und er glitt unsanft wieder zurück. <br />
„Und aus diesem Grund schuldest du mir deine Position! Du hast mich ausgenutzt und erniedrigt“, schrie der junge Mann. <br />
„Wachen!“, schrie nun auch der Witwer und wollte seien verstoßenen Sohn nicht in seinem Haus haben. Doch die Leibwächter, die noch übrig waren, rührten sich nicht und sahen den alten Herrscher bemitleidend an.<br />
„Jetzt tut doch etwas!“, harschte der alte Narr und sah verzweifelt sein letztes Gefolge an. <br />
„Sei Still und nehme dein Ableben hin!“, knurrte der unreine Sohn und zog sein Langschwert. <br />
„Nein.. nein! Vergebung! Vergebung, bitte!“, schluchzte der König und windete sich in seinem Thron. Doch es gab keinen Ausweg. Binnen weniger Sekunden rollte sein Kopf über den blanken kalten Fußboden. </span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Das war vor langer Zeit eine Idee von mir für ein langfristiges RPG. Kurz gesagt: <br />
<br />
Eine Prinzessin/Prinz flieht aufgrund des neuen anbahnenden Krieges in das andere Königreich der Prinzessin. (Der unreine Sohn will natürlich alle anderen Reiche für sich gewinnen). Dort leben sie eine kurze Zeit miteinander, lernen sich kennen eher auch dieses Königreich angegriffen wird. Sie fliehen zusammen, verlieren jedoch die Eltern und das Gefolge und sie sind alleine auf sich gestellt. Sie werden von "Assassinen" gefunden und werden für den Krieg und ihr Überleben ausgebildet. Sie wollen ihre Königreiche wiedererlangen und reisen so durch die Welt, lernen neue Personen kennen, gefolgt von vielen Problemen und Dramen. <br />
Eine Aussicht wäre, dass es zwei Prinzessinnen sind, die sich am Ende vielleicht sogar ineinander verlieben, was das alles etwas schwieriger macht. Aber das muss so natürlich nicht umgesetzt werden. Wir können auch ganz ohne große Lovestory schreiben. Für weitere Ideen oder Storyvorschläge bin ich offen. <img src="https://the-storyteller.eu/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nicht jeder Korb ist eine Ablehnung - wobei die Übergänge fließend sein können]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1418.html</link>
			<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 17:40:28 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=300">Wookie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1418.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">NOTKER LOTFRIED</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Der Handelshof roch nach Weide.<br />
Nicht ausschließlich. Irgendwo hing auch der Geruch von Holz, Staub und den unvermeidlichen Jahrzehnten, die sich in jedes Handwerksgeschäft einschrieben. Aber die Weide war das Erste, was Notker bemerkte, als er die Tür hinter sich schloss. Ein Geruch, den er sehr mochte - es erinnerte ihn an den Wald.<br />
 Er blieb einen Moment stehen. Nur einen Moment – lange genug, um den Blick schweifen zu lassen.<br />
<br />
Körbe. Sehr viele Körbe.<br />
Große Körbe. Kleine Körbe. Runde Körbe. Eckige Körbe. Körbe mit Deckel, ohne Deckel, mit Griffen, ohne Griffe. Manche wirkten robust genug, um Kartoffeln zu transportieren, andere sahen aus, als würden sie sich beleidigt zusammenfalten, wenn man etwas Schwereres als einen Brief hineinlegte. Notker hatte bislang nie darüber nachgedacht, wie viele verschiedene Arten von Körben es gab. Jetzt dachte er sehr intensiv darüber nach.<br />
Vielleicht auch, weil die Alternative gewesen wäre, über den eigentlichen Grund seines Besuchs nachzudenken.<br />
<br />
Jordan Bach.<br />
Ein weiterer Name auf Hagens Liste.<br />
Ein weiterer Nachbar, ein weiterer Versuch.<br />
<br />
Inzwischen hatte Notker gelernt, dass sich hinter den Namen fast alles verbergen konnte: Waldschrate, Irrlichter, Bergmännlein, Nymphen, Menschen, die keine Menschen waren, Wesen die ihn bespuckten, beschimpften, ihm psychedelische Pilze anboten und Wesen, die ihn ansahen, als hätte er persönlich beschlossen, die Natur zu privatisieren. <br />
Ein Korbflechter erschien ihm im Vergleich dazu beinahe beruhigend. Was vermutlich bedeutete, dass irgendetwas schrecklich schiefgehen würde. Das Universum hatte diesbezüglich einen gewissen Humor entwickelt.<br />
Er zog den zusammengefalteten Zettel aus seiner Jackentasche hervor und warf einen kurzen Blick darauf.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jordan Bach.<br />
Wassermann.</span><br />
Notker runzelte die Stirn. Ehrlich gesagt wusste er nicht genau, was das bedeutete. Er stellte sich darunter etwas zwischen Flussgeist, Wasseralb und sehr engagiertem Schwimmer vor. Vielleicht war das völlig falsch. Die Wahrscheinlichkeit dafür lag erfahrungsgemäß bei ungefähr achtzig Prozent.<br />
<br />
Sein Blick blieb an einem besonders kunstvoll geflochtenen Korb hängen. Die Flechtarbeit erinnerte ihn an Wurzelwerk. Oder an die Gespräche der letzten Tage. Alles hing irgendwie zusammen, kreuzte sich, lief auseinander und fand an Stellen wieder zueinander, die man vorher nicht gesehen hatte. <br />
Mit einem leisen Ausatmen schob er den Zettel zurück in die Tasche und trat weiter in den Laden.<br />
<br />
„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hallo?</span>“<br />
Seine Stimme war höflich, aber nicht laut. Fast so, als wolle er vermeiden, versehentlich einen Korb zu erschrecken. <br />
„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herr Bach?</span>“</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">NOTKER LOTFRIED</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Der Handelshof roch nach Weide.<br />
Nicht ausschließlich. Irgendwo hing auch der Geruch von Holz, Staub und den unvermeidlichen Jahrzehnten, die sich in jedes Handwerksgeschäft einschrieben. Aber die Weide war das Erste, was Notker bemerkte, als er die Tür hinter sich schloss. Ein Geruch, den er sehr mochte - es erinnerte ihn an den Wald.<br />
 Er blieb einen Moment stehen. Nur einen Moment – lange genug, um den Blick schweifen zu lassen.<br />
<br />
Körbe. Sehr viele Körbe.<br />
Große Körbe. Kleine Körbe. Runde Körbe. Eckige Körbe. Körbe mit Deckel, ohne Deckel, mit Griffen, ohne Griffe. Manche wirkten robust genug, um Kartoffeln zu transportieren, andere sahen aus, als würden sie sich beleidigt zusammenfalten, wenn man etwas Schwereres als einen Brief hineinlegte. Notker hatte bislang nie darüber nachgedacht, wie viele verschiedene Arten von Körben es gab. Jetzt dachte er sehr intensiv darüber nach.<br />
Vielleicht auch, weil die Alternative gewesen wäre, über den eigentlichen Grund seines Besuchs nachzudenken.<br />
<br />
Jordan Bach.<br />
Ein weiterer Name auf Hagens Liste.<br />
Ein weiterer Nachbar, ein weiterer Versuch.<br />
<br />
Inzwischen hatte Notker gelernt, dass sich hinter den Namen fast alles verbergen konnte: Waldschrate, Irrlichter, Bergmännlein, Nymphen, Menschen, die keine Menschen waren, Wesen die ihn bespuckten, beschimpften, ihm psychedelische Pilze anboten und Wesen, die ihn ansahen, als hätte er persönlich beschlossen, die Natur zu privatisieren. <br />
Ein Korbflechter erschien ihm im Vergleich dazu beinahe beruhigend. Was vermutlich bedeutete, dass irgendetwas schrecklich schiefgehen würde. Das Universum hatte diesbezüglich einen gewissen Humor entwickelt.<br />
Er zog den zusammengefalteten Zettel aus seiner Jackentasche hervor und warf einen kurzen Blick darauf.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jordan Bach.<br />
Wassermann.</span><br />
Notker runzelte die Stirn. Ehrlich gesagt wusste er nicht genau, was das bedeutete. Er stellte sich darunter etwas zwischen Flussgeist, Wasseralb und sehr engagiertem Schwimmer vor. Vielleicht war das völlig falsch. Die Wahrscheinlichkeit dafür lag erfahrungsgemäß bei ungefähr achtzig Prozent.<br />
<br />
Sein Blick blieb an einem besonders kunstvoll geflochtenen Korb hängen. Die Flechtarbeit erinnerte ihn an Wurzelwerk. Oder an die Gespräche der letzten Tage. Alles hing irgendwie zusammen, kreuzte sich, lief auseinander und fand an Stellen wieder zueinander, die man vorher nicht gesehen hatte. <br />
Mit einem leisen Ausatmen schob er den Zettel zurück in die Tasche und trat weiter in den Laden.<br />
<br />
„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hallo?</span>“<br />
Seine Stimme war höflich, aber nicht laut. Fast so, als wolle er vermeiden, versehentlich einen Korb zu erschrecken. <br />
„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herr Bach?</span>“</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Harry Potter Fanfiction]]></title>
			<link>https://the-storyteller.eu/thread-1417.html</link>
			<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 13:19:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-storyteller.eu/member.php?action=profile&uid=284">Jesse</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-storyteller.eu/thread-1417.html</guid>
			<description><![CDATA[Hello (: <br />
<br />
Ich bin stets auf der Suche nach passionierten Schreiberlingen, die Feuer und Flamme sind für ein queeres RPG im Harry Potter-Universum. Ich spiele vorzugsweise Canon-Charaktere, jedoch ohne den Anspruch, den Charakter in all seinen Facetten originalgetreu nachzuahmen. Ich erlaube mir, künstlerische Freiheit bei der Charaktergestaltung und gestatte diese Freiheit auch meinem Mitspieler. Wir wollen schließlich keine (billigen) Kopien kreieren (: Die charakterlichen Grundzüge sollten bei einem Canon-Chara trotzdem erhalten bleiben (ein grumpy Snape bleibt ein grumpy Snape und wird nicht plötzlich zum personifizierten Sonnenschein).<br />
Folgende Charakterkonstellationen im Sinne einer Romanze könnte ich mir adhoc vorstellen:<br />
<br />
Remus x Sirius <br />
Snape x Lucius<br />
Harry x Draco <br />
Scorpius x Albus<br />
<br />
Für weitere Vorschläge bin ich natürlich offen, auch was die Handlung an sich betrifft. Woran jedoch nicht zu rütteln ist, ist die MxM-Konstellation. Weibliche Charas können als NPC gern integriert werden. <br />
Ich habe auch schon die ein oder andere Plot-Idee. Genaueres dazu per PN. <br />
<br />
Was ich mir von meinem Playpartner wünsche:<br />
<br />
Eigeninitiative <br />
Gute Rechtschreibung<br />
Zuverlässigkeit<br />
Ehrlichkeit<br />
Kontinuität <br />
<br />
Ich bin an einem langfristigen RPG-Verhältnis interessiert, sofern die Chemie zwischen uns Schreibern stimmt. <br />
<br />
Ich freue mich auf ehrlich gemeinte Anfragen <img src="https://the-storyteller.eu/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<br />
Liebe Grüße <br />
Jesse]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hello (: <br />
<br />
Ich bin stets auf der Suche nach passionierten Schreiberlingen, die Feuer und Flamme sind für ein queeres RPG im Harry Potter-Universum. Ich spiele vorzugsweise Canon-Charaktere, jedoch ohne den Anspruch, den Charakter in all seinen Facetten originalgetreu nachzuahmen. Ich erlaube mir, künstlerische Freiheit bei der Charaktergestaltung und gestatte diese Freiheit auch meinem Mitspieler. Wir wollen schließlich keine (billigen) Kopien kreieren (: Die charakterlichen Grundzüge sollten bei einem Canon-Chara trotzdem erhalten bleiben (ein grumpy Snape bleibt ein grumpy Snape und wird nicht plötzlich zum personifizierten Sonnenschein).<br />
Folgende Charakterkonstellationen im Sinne einer Romanze könnte ich mir adhoc vorstellen:<br />
<br />
Remus x Sirius <br />
Snape x Lucius<br />
Harry x Draco <br />
Scorpius x Albus<br />
<br />
Für weitere Vorschläge bin ich natürlich offen, auch was die Handlung an sich betrifft. Woran jedoch nicht zu rütteln ist, ist die MxM-Konstellation. Weibliche Charas können als NPC gern integriert werden. <br />
Ich habe auch schon die ein oder andere Plot-Idee. Genaueres dazu per PN. <br />
<br />
Was ich mir von meinem Playpartner wünsche:<br />
<br />
Eigeninitiative <br />
Gute Rechtschreibung<br />
Zuverlässigkeit<br />
Ehrlichkeit<br />
Kontinuität <br />
<br />
Ich bin an einem langfristigen RPG-Verhältnis interessiert, sofern die Chemie zwischen uns Schreibern stimmt. <br />
<br />
Ich freue mich auf ehrlich gemeinte Anfragen <img src="https://the-storyteller.eu/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<br />
Liebe Grüße <br />
Jesse]]></content:encoded>
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